{"id":93,"date":"2011-07-27T07:43:34","date_gmt":"2011-07-27T07:43:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gutenberg-gym.de\/hp\/?page_id=93"},"modified":"2011-07-27T12:30:22","modified_gmt":"2011-07-27T12:30:22","slug":"musik","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/gutenberg-alt.wiesan.de\/hp\/dieschule\/facher\/fb1\/musik\/","title":{"rendered":"Musik"},"content":{"rendered":"<p><span><span>Besondere Schwerpunkte legt die Gutenbergschule auf den musisch\/k\u00fcnstlerischen Bereich.<br \/>\nF\u00fcr alle Instrumentalisten der Schule gibt es ein Schulorchester mit 100 Teilnehmern, das Konzerte und Kammermusikabende veranstaltet und dar\u00fcber hinaus Orchesterreisen unternimmt.<br \/>\nUm die Anf\u00e4nger individuell zu f\u00f6rdern, existiert ein Vororchester, in dem jede Sch\u00fclerin bzw. jeder Sch\u00fcler ab Klasse 5 mitspielen kann. Hier wird mit viel Spa\u00df das gemeinsame Musizieren<br \/>\nin kleinen Instrumentalgruppen spielerisch erlernt.<\/p>\n<p>Die Mitglieder des Vororchesters nehmen bereits an allen Aktivit\u00e4ten des gesamten Schulorchesters teil.<\/p>\n<p>Die Gutenbergschule hat drei Ch\u00f6re: den Kinderchor f\u00fcr die Klassen 5 und 6, der am Vormittag probt, einen Jugendchor f\u00fcr die Klassen 7 und 8 und einen Kammerchor ab der Jahrgangsstufe 9. Diese Ch\u00f6re geben zweimal im Jahr ein gemeinsames Konzert, bei dem auch auf die Sch\u00fclerw\u00fcnsche eingegangen und z.B. Popmusik gesungen wird.<\/p>\n<p>Seit 1994 besteht die Schulband \u201cG-Flat\u201c, die ein buntes Repertoire von neuen und alten Hits, vorwiegend aus den Bereichen Soul, Rock und Funk spielt.<\/p>\n<p><\/span><\/span><\/p>\n<p>Aufgabe des Musikunterrichts ist es, einen differenzierten und qualifizierten Umgang mit Musik zu f\u00f6rdern und Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Inhalte, Wirkungen und Funktionen von Musik in ihren vielf\u00e4ltigen Erscheinungsformen zu entwickeln. Dabei steht das Erleben von musikalischen Abl\u00e4ufen \u00fcber das H\u00f6ren neben dem eigenen musikalischen Tun.<\/p>\n<p>Das Fach Musik wird an unserer Schule gem\u00e4\u00df der derzeit g\u00fcltigen Stundentafel in den Klassen 5 und 6 zweist\u00fcndig, in den Klassen 7 bis 10 einst\u00fcndig unterrichtet. Um den Problemen des einst\u00fcndigen Unterrichts zu entgehen, haben wir an unserer Schule die Regelung, dass entweder in den Klassen 8 und 10 oder 7 und 9 jeweils der Musikunterricht zweist\u00fcndig erteilt wird.<\/p>\n<p>Ab Klasse 11 gibt es in der Regel zwei Musikkurse.<\/p>\n<p>Auf f\u00e4cher\u00fcbergreifende Aspekte wird in allen Jahrgangsstufen Wert gelegt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Chor, Orchester, Schulband, Theater<\/h4>\n<p><em>Chor:<\/em><\/p>\n<p>Es gibt seit 1978\/79 den<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0 Kinderchor, \u00a0\u00a0\u00a0 Klassen 5 und 6, jeweils zwischen 80 und 130 Mitglieder,<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0 Jugendchor\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 ,\u00a0\u00a0 Klassen 7 und 8, jeweils zwischen 25 und 45 Mitglieder,<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0 Kammerchor, Klassen 9 bis 13, jeweils zwischen 30 und 50 Mitglieder.<\/p>\n<p>J\u00e4hrlich werden zwei abendf\u00fcllende Chorkonzerte veranstaltet, dazu kommen kleinere Auftritte in der \u00d6ffentlichkeit zu verschiedenen Anl\u00e4ssen und alle 2 bis 3 Jahre eine Musiktheater-Auff\u00fchrung. (z. B. Musical f\u00fcr Kinder und Jugendliche).<\/p>\n<p>Die Ch\u00f6re f\u00fchren j\u00e4hrlich eine dreit\u00e4gige Chorfreizeit durch, au\u00dferdem wurden Austauschfahrten nach Belgien, Italien und Frankreich organisiert.<\/p>\n<p>Im Rahmen von bisher f\u00fcnf Chorprojekten mit jeweils ca. 400 Mitwirkenden findet seit 1990 eine \u00d6ffnung der Chorarbeit nach au\u00dfen statt.<\/p>\n<p>Mit der Chorarbeit werden an der Gutenbergschule folgende Ziele verfolgt:<\/p>\n<p>*\u00a0\u00a0 Breitenwirkung: Jeder darf mitsingen;<\/p>\n<p>*\u00a0\u00a0 Vielseitigkeit: Erarbeitung von Chorwerken aus allen Epochen und Stilrichtungen;<\/p>\n<p>*\u00a0\u00a0 Schulung: Ausdrucksf\u00e4higkeit der Stimme, gesunde Atmung und K\u00f6rperhaltung, differenzier-<br \/>\ntes H\u00f6ren und Beurteilen, Geschmacksbildung, Konzentrationsf\u00e4higkeit;<\/p>\n<p>*\u00a0\u00a0 Freude wecken: am Singen, am eigenen musikalischen Ausdruck;<\/p>\n<p>*\u00a0\u00a0 Eindrucksvolle Konzerterlebnisse erm\u00f6glichen;<\/p>\n<p>*\u00a0\u00a0 Beitrag zur Sozialisation durch Chorfreizeiten und Austauschfahrten.<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Orchester:<\/em><\/p>\n<p>Seit 1977 wird an der Gutenbergschule eine intensive Orchesterarbeit gepflegt, in die zur Zeit etwa 85 Instrumentalisten der Jahrgangsstufen 5-13 eingebunden sind.<\/p>\n<p>In Klasse 5 und 6 k\u00f6nnen Kinder, die Instrumentalunterricht haben, im Vororchester mitspielen. Alle Mitglieder des Vororchesters nehmen bereits an den gro\u00dfen Orchesterkonzerten teil. Um junge Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler zum Instrumentalspiel zu motivieren, wird regelm\u00e4\u00dfig in den ersten Wochen f\u00fcr die Klassen 5 eine Veranstaltung zur Vorstellung von Orchesterinstrumenten durchgef\u00fchrt. Die Gutenbergschule bietet unterst\u00fctzend einige Leihinstrumente an und vermittelt auf Wunsch auch privaten Instrumentalunterricht.<\/p>\n<p>Die fortgeschrittenen Instrumentalisten der Jahrgangsstufen 7-13 musizieren im Hauptorchester. Ab der 9. Klasse kann das Orchesterspiel als Wahlpflichtfach (WPU).<\/p>\n<p>Die Orchesterarbeit umfasst regelm\u00e4\u00dfige Auftritte in der \u00d6ffentlichkeit (zwei gro\u00dfe Orchesterkonzerte im Jahr sowie zus\u00e4tzliche Kammermusikkonzerte), Projektwochen, Konzertreisen und Probenfahrten in die bekannte musikalische Bildungsst\u00e4tte Schloss Weikersheim.<\/p>\n<p>Diese vielseitigen Gemeinschaftserlebnisse und das klassen\u00fcbergreifende Musizieren sind eine starke Motivation f\u00fcr das Erlernen eines Musikinstruments. Durch das Orchesterspiel werden Motivations- und Konzentrationsf\u00e4higkeit, Verantwortungsgef\u00fchl, soziale Kompetenzen und Geschmacksbildung nachhaltig gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Schulband:<\/em><\/p>\n<p>Die Schulband \u201eG-Flat\u201c (abgel. von Englisch \u201eGes-Dur\u201c, geschrieben G<sup>b<\/sup>) besteht seit 1994 und spielt ein buntes Repertoire von neuen und alten Hits, vorwiegend aus den Bereichen Soul, Rock und Funk. Charakteristisch f\u00fcr die Band sind mehrstimmiger Gesang, Bl\u00e4sersatz (Sax, Trompete, Posaune) und eine groovende Rhythmusabteilung mit Bass, Drums, Gitarren, Keyboards und Percussion. Die Entwicklung von Spielfreude, Kreativit\u00e4t und Selbstvertrauen, individuellen musikalischen Fertigkeiten im Rahmen des Zusammenspiels und viel Spa\u00df sind Schwerpunkte der Bandarbeit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Theater:<\/em><\/p>\n<p>Die Theaterarbeit begann vor einigen Jahren mit einer Brecht-Inszenierung mit dem Ziel, bei\u00a0 den \u201eSchauspielern\u201c sowie beim Publikum politisches Bewusstsein zu wecken. \u00dcberdies hinaus steht die k\u00fcnstlerische Aufgabe im Mittelpunkt. Durch die Teilnahme an schulischen Theaterproduktionen wird der einzelne Sch\u00fcler in hohem Ma\u00dfe individuell in seinen F\u00e4higkeiten gef\u00f6rdert, was im gro\u00dfen Klassenverband l\u00e4ngst nicht so gut geleistet werden kann. Durch das Agieren und Sprechen im Rampenlicht gewinnt die Sch\u00fclerin \/ der Sch\u00fcler an Selbstvertrauen, durch die Kooperation mit den anderen Mitgliedern der AG auf und hinter der B\u00fchne wird das Sozialverhalten der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler positiv geschult. Sie erfahren\u00a0 \u201eteam spirit\u201c und werden diese Erfahrung als Schl\u00fcsselqualifikation \u201eKooperationsf\u00e4higkeit\u201c in besonderem Ma\u00dfe auch au\u00dferhalb der Schule sowie im sp\u00e4teren Berufsleben einbringen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Folgende Liste gibt eine \u00dcbersicht \u00fcber die in der Regel zweimal j\u00e4hrlich gezeigten Produktionen:<\/p>\n<p>1994\/95:\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 B. Brecht: Furcht und Elend des Dritten Reiches<\/p>\n<p>1995\/96: \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Eug\u00e9ne Ionesco: Der Herrscher<\/p>\n<p>Jean Tardieu: Ein Wort f\u00fcr das andere<\/p>\n<p>1996\/97: \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Fernando Arrabal: Picknick im Felde<\/p>\n<p>1997\/98:\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Andreas Gryphins: Peter Squenz<\/p>\n<p>1998\/99:\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wolfgang Deichsel: Agent Etzel<\/p>\n<p>1999\/00:\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Slawomir Mrozek: Auf hoher See<\/p>\n<p>2001\u00a0\u00a0\u00a0 :\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Eug\u00e8ne Ionesco, Die Nash\u00f6rner<\/p>\n<p>2002\u00a0\u00a0\u00a0 :\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Andersen, Der Schweinehirt<\/p>\n<p>2004\/05:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wiederaufnahme B. Brecht, Furcht und Elend des Dritten Reiches<\/p>\n<p>2005\/06:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Eug\u00e8ne Ionesco, Die kahle S\u00e4ngerin<\/p>\n<p><span><span><br clear=\"all\" \/><\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Darstellendes Spiel<\/em><\/p>\n<p>Im Wahlpflichtunterricht der Klassen 9 und 10 wird seit dem Schuljahr 2000\/01 das Fach \u201eDarstellendes Spiel\u201c\u00a0 unter der Leitung von Frau Wolter angeboten. In diesem Fach lernen die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, ihre k\u00f6rperliche und sprachliche Ausdrucksf\u00e4higkeit im Zusammenhang mit Raum und Bewegung zu entwickeln und eigene Darstellungsformen zu finden. Grundlegende Kenntnisse des Theaterspiels werden erarbeitet, die Voraussetzung f\u00fcr eigene kreative Gestaltung sind. Die Probenarbeit ist Gruppenarbeit und f\u00f6rdert Kooperation, Disziplin, Toleranz und Kritikf\u00e4higkeit. Am Ende eines Schuljahres steht die Inszenierung eines St\u00fcckes. Seit 2004 nimmt die Gruppe j\u00e4hrlich an den Wiesbadener Schultheatertagen teil, 2004 mit dem St\u00fcck Blutsbr\u00fcder nach W. Russel, 2005 mit Blueprint \u2013 Blaupause nach dem Roman von Ch. Kerner und 2006 mit Liebe \u2013 und Gesellschaft. Diese Inszenierungen enthalten Szenen von Schillers Kabale und Liebe, Frischs Andorra und v. Knesebecks Der blaue Stein. Die Gruppe spielt nicht nur St\u00fccke \u201enach\u201c, sondern bearbeitet literarische Werke, um sie dann zu inszenieren. Das Fach \u201eDarstellendes Spiel\u201c soll es den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern erm\u00f6glichen, in erster Linie die eigenen kreativen M\u00f6glichkeiten zu entwickeln, um dann einem Publikum etwas zu vermitteln und es zu unterhalten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Improvisationstheater <\/em><\/p>\n<p>Das Improvisationstheater besteht aus M\u00e4dchen und Jungen der Unterstufe. Betreut und angeleitet werden die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler von Herrn Tonak und zwei theaterbegeisterten M\u00fcttern, die sich einmal in der Woche f\u00fcr Probeeinheiten f\u00fcr die Dauer von 90 Minuten treffen.<\/p>\n<p>Das jeweilige Theaterst\u00fcck wird von den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern selbst erfunden und ausgearbeitet. Dabei werden lediglich Szenen und das, was f\u00fcr die Szenen inhaltlich wichtig ist, festgelegt. Der Text wird nicht auswendig gelernt, sondern improvisiert (also im Verlauf der Auff\u00fchrung frei erfunden und gesprochen).<\/p>\n<p>Die Sch\u00fclergruppe hat im Schuljahr 2004\/05 beim Wettbewerb \u201eTatort: Schule\u201c dem ersten Krimiwettbewerb der Stadt Wiesbaden, des Medienzentrums und des F\u00f6rdervereins des Museums f\u00fcr deutsche Fernsehgeschichte teilgenommen und gewonnen.<\/p>\n<p>Mit Unterst\u00fctzung des F\u00f6rdervereins Museum f\u00fcr Deutsche Fernsehgeschichte und dem Medienzentrum Wiesbaden e. V. hat die Theatergruppe ihre Geschichte selbst verfilmt. Das Ergebnis wurde am 19. Juli 2005 in der Caligari FilmB\u00fchne pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Improvisationstheater II und III<\/p>\n<p>Fortgesetzt wurde das Improvisationstheater in zwei Gruppen. Die eine Gruppe, die sich montags von 14:00 bis 15:00 Uhr trifft wird von Frau Settelmeier und Frau S\u00f6hnlein betreut. Die zweite Gruppe, die sich dienstags um die gleiche Zeit trifft, betreut Frau S\u00f6hnlein alleine.<\/p>\n<p>Bisher gingen zwei St\u00fccke aus der Arbeit der Sch\u00fcler, die auch Unterst\u00fctzung durch einen professionellen Schauspieler erfahren, hervor: Zeitreise ins Ungewisse und Das Geheimnisvolle Buch. Beide St\u00fccke wurden von den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern selbst entwickelt. Auch hier gelten die Prinzipien des Improvisationstheaters: Der erarbeitete Text wird nicht auswendig gelernt, sondern improvisiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Besondere Schwerpunkte legt die Gutenbergschule auf den musisch\/k\u00fcnstlerischen Bereich. F\u00fcr alle Instrumentalisten der Schule gibt es ein Schulorchester mit 100 Teilnehmern, das Konzerte und Kammermusikabende veranstaltet und dar\u00fcber hinaus Orchesterreisen unternimmt. Um die Anf\u00e4nger individuell zu f\u00f6rdern, existiert ein Vororchester, in dem jede Sch\u00fclerin bzw. jeder Sch\u00fcler ab Klasse 5 mitspielen kann. 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