Wir erkunden Wiesbaden

Wir erkunden Wiesbaden

 

Am ersten Tag erkundeten die interessierten Kinder aus den 5 und 6 Klassen die Altstadt von Wiesbaden. Anschließend besuchten sie die Wiesbadener Quellen, darunter natürlich auch der bekannte Kochbrunnen. Das Projekt stand unter der Leitung von Herrn Hemberger.

Jede Schülerin und jeder Schüler war mit Wiesbadener Stadtplan, Schreibzeug für Notizen, einem Schnellhefter, einer Kamera und gegebenenfalls auch mit Busfahrkarten ausgestattet.

 

Am Dienstag stand das Kurhaus und ein Besuch im Staatstheater an. Danach begaben sich die Kinder auf den Weg zu der größten und der angeblich bekanntesten Kuckucksuhr der Welt. Das Rathaus(neues-und altes Rathaus),die Marktkirche,das Stadtschloss,das Römertor und der Marktbrunnen standen auch auf dem Programm.

Am Mittwoch waren die bekanntesten Viertel ganz Wiesbadens an der Reihe(die Jahrhundertwende). Dazu gehörten zum Beispiel das Dichterviertel, das Feldherrenviertel und das Rheingauviertel.

Donnerstags berichteten uns die Kinder, dass sie im Nerotal waren und den Ausblick über ganz Wiesbaden toll fanden. Die griechische Kapelle war auch sehr zu bewundern.

Freitags erstellten sie aus ihren gesammelten Informationen Plakate und Texte und stellten es aus.

Rundum, war es ein erfolgreiches und informationsreiches Erlebnis!

Zeitreise ins Mittelalter

Zeitreise ins Mittelalter

Tag 1:

Reporter: Wie findet ihr das Projekt?

Schüler: Das Projekt ist sehr interessant und lehrreich.

Reporter: Was habt ihr gestern gemacht?

Schüler: Wir haben durch Arbeitsblätter etwas über den Alltag im Mittelalter gelernt.

Reporter: Was habt ihr zum Beispiel gelernt?

Schüler: Wir haben gelernt ,dass die Menschen im Mittelalter viel Getreide aßen, sowie Gehirnwurst, Schweineköpfe und Schweinebeine. Außerdem haben wir ein paar Sprichwörter und Manieren aus dem Mittelalter gelernt. Wie z.B. das Sprichwort „Feuer unter dem Hintern machen“.

Reporter: Und was bedeutet das Sprichwort?

Schüler: Es stammt wahrscheinlich von der Foltermethode ab.

Reporter: Und was für Essmanieren gab es?

Schüler: Früher haben die Männer oft aus den Löffeln geschlürft und die Tischdecke als Taschentuch benutzt. Daher wurden die Manieren eingeführt die das verbieten sollten. Genauso wie kein angebissenes Brot in die Suppe getunkt werden durfte.

Reporter: Hatten die Menschen früher auch schon Gabeln und Messer?

Schüler: Messer ja. Nur keine Gabeln. Sie aßen mit den Händen.

Reporter: Wie war das Leben im Mittelalter? Und wie war es für die Kinder?

Schüler: Im Mittelalter mussten die Menschen oft mit der Pest kämpfen. Die Kinder hatten keine richtige Kindheit, weil sie von morgens bis abends auf dem Feld arbeiten mussten und mit 13 Jahren schon heiraten mussten. Da die Menschen früher nicht so alt wurden.

2.Tag:
 
Nachdem die Kinder sich mit den Tischmanieren auseinander setzten, wollten sie diese nun bei einem gemeinsamen Mal ausprobieren. Fleißig kochten sie Kirsch- und Apfelbrei und eine Eier- und eine Gemüsesuppe. Einige deckten den großen Tisch.
In der Küche roch es zwar etwas stark und doch waren alle gespannt.
Endlich war das Essen fertig. Jeder probierte die mittelalterlichen Speisen.
Ein aufregender Tag ging zu ende, doch alle waren zufrieden mit dem Essen.
3.Tag:
Heute schrieben die Teilnehmer mit Federn. Konzentriert versuchten sie Gutscheine, Briefe, Urkunden etc auf das Papier zu bringen ohne zu klecksen. Den meisten gelang es.
 
Etwas später kam ein Tänzer der Tanzgruppe „Historisches Tanzen“ und erklärte den Schülern einige Tänze. Begeistert versuchten sie diese Erklärungen umzusetzen.
Selbst Mädchen und Junge tanzten zusammen und lieferten ein schönes Bild ab.
Der Tanz an sich war sehr simpel. Erst zwei Schritte nach rechts und dann zwei Schritte nach links. Bei jedem Schritt kurz auf die Zehenspitzen stellen. Nun kniet der Mann sich hin und die Frau geht in acht Schritten um ihn herum.
Diese Tänze wurden meist auf Bällen von Adeligen getanzt und entstanden im 15. Jahrhundert in der Barock und Renaissance Zeit.
 

Fotoroman

 

Fotoroman

 Nachdem die Kinder sich um 9:00 Uhr trafen, kennenlernten und einige wichtige Informationen zum Thema Gefühle bekamen, darunter wie man zum Beispiel Wut oder Verzweiflung richtig und verständlich ausdrückt, bildeten die 5.-7. Klässler Gruppen und legten los: Geschichten mussten her! Nur grob überlegten sich die Teilnehmer, worum es sich in ihren Geschichte handeln soll, denn die genauen Abläufe und Dialoge hatten ja noch Zeit! Anschließend wurden in Schule und Umgebung Fotos geschossen, die die Geschichte erzählen sollten. Gar nicht so leicht, wenn man nur eine grobe Vorstellung von der Geschichte hat. Zurück in der Schule sortierten die Gruppen ihre Bilder aus, denn nur die besten konnten verwendet werden. Fehlende Bilder oder Situationen mussten spontan nachgestellt werden, doch das war kein Problem.

Auf die Frage „Was macht ihr jetzt?“ antworteten uns die Schüler vertieft in ihre Arbeit: „Wir setzen Sprechblasen und Texte ein.“

Da wir sie nicht stören wollten, nahmen wir uns zwei der Schüler raus und befragten sie kurz.

 

Reporter: „War dieses Projekt eure erste Wahl?“

Schüler: „Ja, das war unsere Erstwahl.“

Reporter: „Ist die Arbeit anstrengend?“

Schüler: „Nein, der Umgang mit der Kamera und dem Laptop macht Spaß, genau wie das Projekt insgesamt.“
Reporter: „Was gefällt euch daran so gut?“

Schüler: „Wir dürfen überall hin, um Fotos zu schießen und wir kennen hier einige andere Mitschüler. Wir sind nicht allein.“ 

 

Zwei Tage später waren die Teilnehmer schon deutlich weiter gekommen, teilweise auch schon fertig! Die letzten Handgriffe wurden getätigt, wie zum Beispiel Fotos auf das Plakat kleben, Sprechblasen zeichnen oder im Computerraum die Stories überarbeiten. Die fertigen Geschichten konnten nun präsentiert werden, und die Projektwoche neigte sich auch        schon ihrem Ende.

Aerobic und Bodystyling

Aerobic und Bodystyling

Der Tagesablauf der 28 TeilnehmerInnen lief strukturiert ab. Um 9:00Uhr trafen sie sich in der Aula und nutzten zwei Stunden für Theorie, wobei es um gesunde Ernährung, Essgewohnheiten, Schönheitsideale und weitere Themen ging, die den gesunden Körper fördern. Die Teilnehmer wurden auch mit Magersucht konfrontiert, denn das ist ein Thema, bei dem man auf keinen Fall wegschauen kann! Anschließend wurden die nächsten zwei Stunden für Aerobic und Bodystyling genutzt. Beim Bodystyling beschäftigten sich die SchülerInnen mit Bauch-, Beine-, Potrainig, die am Boden gemacht wurden. Dazu gehörten beispielsweise Sit-Ups oder Liegestütze. Die restliche Zeit verbrachten die TeilnehmerInnen bei Musik mit Aerobic. Eine Trainigseinheit dauerte eine Stunde und wurde in drei Blocks unterteilt. Dabei lernten die SchülerInnen drei verschiedene, kurze Choreographien und fügten diese am Ende zu einer gesamten Choreographie zusammen, die sie oft wiederholten. Nach dieser begaben sich alle nach Hause, mit Muskelkater vom Bodystyling.

 

Wie kommt die Farbe ins Buch? – Chemie

Wie kommt die Farbe ins Buch?

Nach einer Sicherheitseinweisung im Chemieraum legten sie los: 18 Kinder aus den Klassen 5-7, die zuvor noch nie/nur kurz mit dem Fach Chemie Kontakt hatten, experimentierten selbstständig in kleinen Gruppen im Chemieraum der Gutenbergschule.

Die Schüler sollten in dem Projekt Farben aus Pflanzen ziehen und anschließend mit diesem malen. Dabei wurden Krappwurzel, Kurkuma, Birkenblätter und andere Pflanzen zusammen mit kochendem Wasser in einem Becherglas erhitzt, welches der erste Schritt war. Anschließend wurde ein Geschirrtuch über ein weiteres Becherglas gespannt und der Inhalt, zusammen mit einem Spritzer Natriumlauge, darüber gegossen, wobei die Flüssigkeit durchlief und Pflanzen, die durch das Wasser ihre Farbe entfalteten, auf dem Tuch liegen blieben.

Begeistert erzählten uns die Teilnehmer, dass die restlichen Pflanzen anschließend in einem Ofen getrocknet und zermörsert wurden.

 

 Am Donnerstag gingen die Kinder dann noch einen Schritt weiter: Sie schauten einem Film, der zeigte, wie man Farben mischt und rührten mit Kalk, Speisequark und dem Farbpulver selber Farbe an, um anschließend eigene Grußkarten zu gestalten oder Texte zu verzieren. Die Farbe ließ sich gut auftragen. Rundum hatten die Teilnehmer viel Spaß und werden diese Projektwoche wohl nicht so schnell vergessen.