MINT-Austausch mit Jaroslawl

Bereits am 6.11. brach die kleine Schülergruppefrüh morgens  in Begleitung von Herrn Meier und Herrn Jahnke zum Austausch nach Jaroslawl (Russland) auf. Dem Flug nach Moskau folgte der 6-stündige Transfer in das etwa 250 km nordöstlich von Moskau gelegene Jaroslawl. Schüler, Eltern und Lehrer bereiteten den Gästen aus der Gutenbergschule gegen 22:00 Uhr einen herzlichen Empfang.

Nach der ersten Nacht in den Familien ging es am Samstag direkt zum Empfang in die Schule. Die Schulleiterin begrüßte alle Teilnehmer des Austauschs bei Tee und Gebäck. Die anschließende Führung durch die Schule vermittelte einen ersten Eindruck vom Schulalltag in der Schule Nr. 37 in Jaroslawl. Hier ist übrigens auch am Samstag Unterricht. Der Rest des Wochenendes wurde individuell verbracht, z.B. mit Stadtführungen, Zoo- oder Konzertbesuchen.

Montag und Dienstag standen dann im Zeichen der Naturwissenschaften. Am Montag besuchte die Gruppe ein physikalisches Institut der Universität Jaroslawl und erhielt einen Einblick in die Arbeiten der Universität im Bereich der Nanotechnologie, speziell die Analyse und Herstellung  mikroskopisch kleiner Oberflächenstrukturen mit Hilfe von Elektronenmikroskopen. Dienstag ging es dann ins medizinische Institut der Universität, wo die Schüler dann Medizinstudenten bei Ihrer Ausbildung beobachten konnten. Zurück in der Schule Nr. 37 besuchten unsere Schüler und Lehrer verschiedene Unterrichtsstunden: Deutsch, Englisch, Physik und Chemie.

Am Mittwoch organisierten die Schüler der Schule Nr. 37 eine Stadtführung und brachte den Gutenberglern die 1002-jährige Geschichte der Stadt Jaroslawl näher. Höhepunkt nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Schule war das Basteln typisch russischer Puppen am Nachmittag. Der Nachmittag wurde durch eine Darbietung russischer Folklore in landestypischen Trachten zu Beginn und die obligatorische Tee-Runde am Ende zu einem Highlight des Austausches.

Mit dem Abschlussabend mit allen teilnehmenden Schülern, Lehrern und Gasteltern am heutigen Donnerstag endet der Austausch, am Freitag steht dann schon die lange Rückreise über Moskau und Frankfurt ins heimische Wiesbaden an.

Der Austausch mit Jaroslawl war eine tolle Erfahrung für die Schüler und Lehrer der Gutenbergschule. Die Kommunikation war auch ohne Russischkenntnisse kein Problem, mit Englisch oder Händen und Füßen wird man überall verstanden.

Ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren in Jaroslawl, Frau Matuschenko und Frau Sitnikova, für die es die erste Erfahrung mit einem Schüleraustausch war.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Film Studies

Von Ronja Sacher

Das unter der Leitung von Frau Termer stehende Projekt ‚Film Studies‘ beschäftigt sich mit der Untersuchung bzw. Analyse der zuvor durch Abstimmung ausgewählten Filme ‚The Island‘ und ‚‘. Clou des Ganzen ist die englische Sprache, denn sowohl die Filme als auch ihre Auswertung erfolgen in Englisch. Hierbei liegen die analytischen Schwerpunkte auf den Konfliktsituationen zwischen den Hauptcharakteren, den erkennbaren Höhe- bzw. Wendepunkten der Geschichte, und ob und inwieweit die Haupthandlung in die Realität übertragbar ist.

Die Schülerinnen und Schüler aus Q1 und Q3 sind mit vollem Eifer dabei, besonders wenn es um die im Film verwendeten ‚Special Effects‘  geht, oder um andere Spielereien und Tricks, die die Macher der Filme eingebaut haben, um dem Zuschauer bestmöglichste Unterhaltung zu garantieren.

Zu Beginn der Projektwoche am Dienstag besuchten sie zudem das Filmmuseum in Frankfurt, wo sie an einer Führung teilnahmen und so ihr bereits vorhandenes Wissen zum Thema ‚How To Make A Movie‘ noch vertiefen konnten. Frau Termer und ihre Projektteilnehmer beschäftigten sich dabei mit der Entstehungsgeschichte des Filmes und seiner Entwicklung von damals bis heute besonders im Hinblick auf den technischen Bereich. Verblüffend fanden es  Gianluca und Vincent, beide Teilnehmer des Projektes, wie viel Arbeit und Zeit eigentlich in einem Film stecken, der am Ende  nur für knapp 2 Stunden unterhält. Die beiden empfanden den Besuch  im Museum jedoch vor allem als ‚spannend, interessant und  extrem hilfreich‘.

Alles in allem ist das Projekt eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag, den die Schülerinnen und Schüler herzlichst begrüßen. Anstatt die Filme alleine zu Hause auf der Couch zu gucken, schaut man ihn mit vielen anderen am Filmwesen interessierten Gymnasiasten und hat sogar die Möglichkeit einmal hinter die Kulissen des Filmes, bzw. des Filmemachens zu blicken. Das Einzige was fehlt ist das Popcorn!

Jugend debattiert für Fortgeschrittene

In diesem, von Herrn Elster und Herr Blöcher gemeinsam geleiteten Projekt, waren all diejenigen Schülerinnen und Schüler, die lernen wollten wie man eine ordentliche Debatte führt.

Zunächst einmal wurde der Klassenraum zu einem ordentlichen „Debattierzimmer“ umfunktioniert. Anschließend gab es eine kleine Aufwärmübung, damit die Teilnehmer feststellen konnten, wie das von ihnen Gesagte auf ihre Mitmenschen wirkt. Hierzu führte Herr Elster ein kleines, recht amüsantes Experiment durch. Als erstes wurde eine kleine Anzahl von Schülern vor die Tür geschickt, damit diese nicht  „lauschen“ konnten. Dann erzählte Herr Elster einem Teilnehmer in der Klasse die Geschichte vom Granitblock. Danach wurde ein Schüler in den Klassenraum geholt und diesem sollte der Teilnehmer nun die Geschichte wieder erzählen. Auf diese Art setzte sich die Kette fort bis am Ende der letzte Schüler, der draußen war die Geschichte noch einmal für alle wiedergeben sollte.

Ziel dieser Übung für die anderen Jugendlichen war es, festzustellen, welche Aspekte die einzelnen Personen beim Weitererzählen wegließen oder sogar hinzu erfanden. Sogar die Projektleiter konnten sich vor Lachen über die neu entstandenen Geschichten kaum mehr einkriegen. Dies war ein weiterer Beleg dafür, dass Lernen  mit Spaß verbunden werden kann.

Zur Debatte standen unter anderem folgende Themen: „Soll die GBS zu G9 zurückkehren?“ oder auch „Soll Mallorca das 17. Bundesland Deutschlands werden?“. Um ihren Schreibstil und ihre Rhetorik zu verbessern, hatte jeder die Chance seine vorher eigens geschriebene Eröffnungsrede seinen „MItstreitern“ in einem Lernzirkel zu präsentieren. Die Zuhörer sollten den Redner dann einschätzen und ihm ein Feedback geben. Aber auch der Redner selbst sollte sich einschätzen, um so in einer zweiten Runde des Lernzirkels seine verbesserte Rede erneut vorzutragen.

Nachdem am Ende der Woche die Teilnehmer weiter in der Redekunst geschult wurden, stand am letzten Tag der Woche ein projektinterner Wettbewerb an, bei dem die angehenden Redner nun ihr Können unter Beweis stellen konnten.

Nicht nur für den Sieger, sondern für alle Projektteilnehmer war dieses Projekt wohl ein voller Erfolg und wird ihnen in ihrem späteren Leben bestimmt weiterhelfen. Außerdem hat sich  eventuell bei so manch einem die Sicht gegenüber kritischen Themen verändert. SIe haben gelernt, ihre Mitmenschen von ihrer Auffassung zu überzeugen und taten dies mit sehr viel Spaß und Engagement.

Unsere Schule soll schöner werden

Unter diesem Motto stand das von Herr Dr. Andreas Weider geleitete Projekt. Schon am ersten Tag bewies sich dieser als sehr kompetenter und engagierter Projektleiter. Zunächst einmal stand die Wochenplanung an. Der Raum H009 sollte verschönert werden und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Herr Weider ging stets mit gutem Beispiel voran und wies den Schülern die jeweiligen Aufgaben zu, darunter streichen, Farbe anrühren spachteln etc. So wurde aus dem öden alten Klassenraum, durch viel Arbeit und Engagement der Projektteilnehmer eine neue Lernoase.

Tatkräftig unterstützt wurde das Projekt ebenfalls vom Hausmeister der GBS, Herrn Kobler. Dieser stellte den Schülerinnen und Schülern die Matarialien wie Werkzeuge und Farbe zur Verfügung und wies sie in deren richtigen Umgang ein.

Durch das Projekt halfen die Schüler jedoch nicht nur dabei, die Schule zu verschönern, sondern erlernten bzw. verbsserten vielmehr ihr handwerkliches Geschick und ihre Kreativität.

Weiterer Bestandteil des Projekts war die Verschönerung der schuleigenen Grünanlage, sowie die Beseitung von Laub. Außerdem wurden auch anderen Räumen, u.A. den Toiletten neuer Glanz verliehen. So war dieses Projekt gleichzeitig ziemlich abwechslungsreich.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer, sowie an Herr Dr. Andreas Weider, der den „Funken“ auf die Projektteilnehmer überspringen ließ und ihnen tatkräftig und stets hilfsbereit zur Seite stand.

Abschließend kann festgehalten werden, dass das Projekt für alle, sowohl Schule als auch Schüler/Innen, ein voller Erfolg war und ein unvergessbares Erlebnis bleibt.

Die Projektteilnehmer lernten, wie es sich anfühlt, wenn man etwas Gutes (für die Schule) tut und hatten dabei eine Menge Spaß.

Es bleibt zu hoffen, dass auch während der nächsten Projektwoche ein solches Projekt angeboten wird, damit unsere Schule NOCH schöner wird.