Matrjoschka-Design Prowo 2012

 Matrjoschka, was ist das überhaupt  ?

Die aus Holz geschnitzten Puppen, die sich weltweit als Souvenir oder Dekorationsstück an Beliebtheit erfreuen, wurden Ende des 19. Jahrhundert von Japan nach Russland eingeführt. Die erste Matrjoschka sollte eine typische bäuerliche Frau darstellen. Der Name „Matrjoschka“ stammt aus dem russischen  Namen „Matrjona“ ab und soll Fruchtbarkeit sowie Mütterlichkeit darstellen. Natürlich gab es auch männliche Varianten, die jedoch Kriegstüchtigkeit und/oder Stärke darstellten.

Projektablauf:

Das diesjährige, zum ersten mal angebotene Projekt ,,Matrjoschka- Design “ wurde von Frau Stunz geleitet. Be­mer­kens­wert war, dass nur weibliche Teilnehmerinnen das Angebot unserer Schule wahrgenommen haben.

Am ersten und zweiten Tag des Projektes hat die Gruppe, unter der Leitung von Frau Stunz, den Laden ,,Sternenwiese“ der Modegestalterin, Simone Hoesch, aufgesucht, dort hat die professionelle Ladenbesitzerin die Schülerinnen bei ihrer Arbeit  unterstützt und ihnen verschiedene Techniken erklärt , sodass am Ende der zwei Tage die Teilnehmerinnen stolz auf ihre angefertigten Kissen, Taschen, Schals, Schürzen, Säckchen und aus Holz ausgesägte, bemalte und mit einer Lichterkette verzierten Matrjoschkas zurückschauen konnten. Selbst ein Krebshilfeprojekt wurde unterstützt indem selbst gemachte Herzkissen für an Brustkrebs erkrankte Frauen genäht und gespendet wurden.

Um eine gelungene Woche zu belohnen, haben die Programmleiter mit ihren Schützlingen am letzten Tag ein gemeinsames, mit russischen Köstlichkeiten ausgestattetes, Essen organisiert und selbst angerichtet.

Mit diesem Projekt erhofften sich unsere Lehrkräfte der Gutenbergschule, durch ihre Spenden, dem Krebshilfeprojekt geholfen zu haben und ihren Schülerinnen ein vielfältiges Programm geboten zu haben.

Von Yassmine Darkaoui.

 

 

Kinder nähen ihre Lieblingssachen

Buch ''Kinder nähen Lieblingssachen'',,Kinder nähen Lieblingssachen“, so heißt das Buch, das als Grundlage für das Projekt, welches unter der Leitung von Fr. Heling stand, diente. Das von 8:30 Uhr bis 12:30 Uhr stattfindende Projekt wurde ausschließlich von Schülerinnen angewählt. Der Umgang mit Nadel und Faden wurde ebenso erlernt wie das Bedienen der Nähmaschine. Alle Teilnehmerinnen konnten ihren eigenen Ideen und Fantasien freien Lauf lassen. 

 

Das Hauptziel der Woche bestand darin, zwei selbstgenähte Lieblingssachen mit nach Hause nehmen zu können. Natürlich konnten die Schülerinnen je nach Zeit und Aufwand auch mehrere Entwürfe kreieren und zwischen den verschieden Stoffen nach Lust und Laune variieren.  Was den Teilnehmerinnen am meisten Spaß gemacht hat, war die Anfertigung mit Watte gefüllter Eulen. Zudem haben sich ein paar der Schülerinnen eigene Taschen oder sogar Puppen genäht.

Im Endeffekt war es ein gelungenes Projekt , an dem alle ihren Spaß hatten und auf ihre Kosten gekommen waren.