Kunst LK zeigt Bilder am Bauzaun

Seit letztem Wochenende sind Bilder des Q3 Kunst LK’s am Zaun zur Baustelle für das Museum Reinhard Ernst in Wiesbaden zu sehen. Die Arbeiten wurden unter dem Titel „Abstraktion im Quadrat“ gestaltet, bei der Ausstellung haben sich weitere Schulen aus Wiesbaden beteiligt. Die Freiluftgalerie wurde unter der Anwesenheit von Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) eröffnet und ist während der gesamte Bauphase präsent.

Der Beitrag der Hessenschau ist hier (ab 14:50 min):

Hessenschau.de

Weitere Informationen gibt es beim Museum Einhard Ernst:

Museum Reinhard Ernst

Foto: Jana Dennhard

Schüler der GBS erfolgreich beim BRÜCKENschlag-Wettbewerb der IngKH

Die Ingenieurkammer Hessen rief bereits im vergangenen Jahr zur Konstruktion von Brückenmodellen auf. Über 180 Schülergruppen aus Hessen folgten dem Aufruf und reichten ihre Modelle bis Ende Januar bei der IngKH ein, darunter auch zwei Gruppen der Gutenbergschule: die MINT-Klasse mit dem Modell EbRIDGE und die Schülerinnen Anne und Pia Beier aus der 7. Klasse mit Ihrem Modell PiAn.

MINT-Klasse mit Brückenmodell
MINT-Klasse mit Brückenmodell

Brückenmodell PiAn
Brückenmodell PiAn

Die Aufgabe war der Entwurf und Bau einer Fußgängerbrücke über ein 60 cm breites Tal. Diese musste an jeder Stelle des 7 – 12 cm breiten Gehweges 1 kg tragen können, dabei sollte die Brücke ein möglichst geringes Eigengewicht haben. Als Baumaterialien waren ausschließlich Papier (max. DIN A4, 80g), Holz- oder Kunststoffstäbchen (max. Durchmesser = 2,5 mm, max. Länge = 70 mm), Bastelkleber, Schnur und Stecknadeln.

Die Preisverleihung fand am 18.2. in den Kolonnaden des Kurhauses statt. Während das Modell der MINT-Klasse leider keinen der ersten Plätze in der Kategorie II (ab 9. Klasse), wurde das Modell PiAn mit einem 4. Platz in der Kategorie I (bis 8. Klasse) prämiert. Herzlichen Glückwunsch!

4. Platz für Anne und Pia Beier
4. Platz für Anne und Pia Beier

 

Brückenmodell EbRIDGE
Brückenmodell EbRIDGE

Matrjoschka-Design Prowo 2012

 Matrjoschka, was ist das überhaupt  ?

Die aus Holz geschnitzten Puppen, die sich weltweit als Souvenir oder Dekorationsstück an Beliebtheit erfreuen, wurden Ende des 19. Jahrhundert von Japan nach Russland eingeführt. Die erste Matrjoschka sollte eine typische bäuerliche Frau darstellen. Der Name „Matrjoschka“ stammt aus dem russischen  Namen „Matrjona“ ab und soll Fruchtbarkeit sowie Mütterlichkeit darstellen. Natürlich gab es auch männliche Varianten, die jedoch Kriegstüchtigkeit und/oder Stärke darstellten.

Projektablauf:

Das diesjährige, zum ersten mal angebotene Projekt ,,Matrjoschka- Design “ wurde von Frau Stunz geleitet. Be­mer­kens­wert war, dass nur weibliche Teilnehmerinnen das Angebot unserer Schule wahrgenommen haben.

Am ersten und zweiten Tag des Projektes hat die Gruppe, unter der Leitung von Frau Stunz, den Laden ,,Sternenwiese“ der Modegestalterin, Simone Hoesch, aufgesucht, dort hat die professionelle Ladenbesitzerin die Schülerinnen bei ihrer Arbeit  unterstützt und ihnen verschiedene Techniken erklärt , sodass am Ende der zwei Tage die Teilnehmerinnen stolz auf ihre angefertigten Kissen, Taschen, Schals, Schürzen, Säckchen und aus Holz ausgesägte, bemalte und mit einer Lichterkette verzierten Matrjoschkas zurückschauen konnten. Selbst ein Krebshilfeprojekt wurde unterstützt indem selbst gemachte Herzkissen für an Brustkrebs erkrankte Frauen genäht und gespendet wurden.

Um eine gelungene Woche zu belohnen, haben die Programmleiter mit ihren Schützlingen am letzten Tag ein gemeinsames, mit russischen Köstlichkeiten ausgestattetes, Essen organisiert und selbst angerichtet.

Mit diesem Projekt erhofften sich unsere Lehrkräfte der Gutenbergschule, durch ihre Spenden, dem Krebshilfeprojekt geholfen zu haben und ihren Schülerinnen ein vielfältiges Programm geboten zu haben.

Von Yassmine Darkaoui.