Etwa 100 Schülerinnen und Schüler unserer Schule haben am Mittwoch, den 28.08.2013 den Hessischen Landtag besetzt. Sie nahmen am Planspiel „Wir sind Abgeordnete“ teil, das von Landtag und Landeszentrale für politische Bildung angeboten wurde. Sie bildeten fast in Originalstärke die Fraktionen des Landtags, die Landesregierung und das Landtagspräsidium ab. Einen Tag lang entwickelten sie Initiativen zu den Themen Schulpolitik, Gesundheitsprävention und regenerative Energien. Die Aktion gehört zum Konzept der Gutenbergschule, seine Schülerinnen und Schüler zu mündigen Bürgerinnen und Bürgern zu erziehen und auch konkret auf die Land- und Bundestagswahlen am 22.09.2013 vorzubereiten.
Es folgt eine Fotostory:
100 Schüler besetzen die derzeit 118 Sitze des Hessischen Landtages.In der konstituierenden Sitzung wird die Landtagspräsidentin gewählt sowie die Ministerpräsidentin und je ein Innen-, Schul- und Umweltminister. Jede Fraktion wählt einen Fraktionsvorsitzenden.
Ministerpräsidentin des Landes Hessen für einen Tag: Marie HorstmannEiner von drei stolzen Ministern: Janis Bothe, InnenministerDie Abgeordneten berieten in ihren Fraktionsräumen ihre Haltung zu den anstehenden Themen.Die Parteinamen waren erfunden, es liegt aber nahe, welche realen Parteien dahinter steckten.
hier die Fraktion der Ökologischen Partei…
…die der Arbeitnehmerpartei…
…die stärkste Fraktion, die Konservative Partei…
…und die kleinste Fraktion – dafür wortgewaltig – die der Sozialistischen Partei
Im Plenum werden Anträge verteidigt……oder kritisiert.
zwei der zahlreichen Anträge, über die debattiert wurde
Die Regierungsfraktionen spendieren einem ihrer Abgeordneten Beifall…
…während die Opposition darüber nur empört lachen kann.
Nach der ersten Lesung wird im Umwelt-, im Innen- und im Schulausschuss über Details und evtl. Änderungen der Anträge diskutiert.
Schilder helfen, den Überblick zu behalten, wer in wessen Lager ist.
In der zweiten Lesung erfolgt eine abschließende Diskussion der Anträge.
Die Regierung muss sich oft Kritik anhören.Sie verteidigt sich aber vehement. Die Qualität vieler Beiträge wurde von den Planspielbetreuern gelobt.Am Ende kann Ministerpräsidentin Horstmann zufrieden den Heimweg antreten. Die Regierungsfraktionen blieben geschlossen und brachten alle eigenen Anträge durch und lehnten alle gegnerischen ab.
Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung. Die GBSler erhielten Lob durch die Betreuer für Interesse, Benehmen und inhaltliche Tiefe sowie rhetorische Fertigkeiten. Zufälliger Weise war einer der Betreuer ebenfalls auf der Gutenbergschule. Sein erleichtertes Fazit in einer Pause (sinngemäß): Gott sei Dank ist das Niveau der GBS immer noch so hoch, wie man es von ihr erwartet.