Raphael Hasse Landessieger im Rudern

Raphael Hasse qualifiziert sich für den Bundeswettbewerb im Rudern
Landessieger über 3.000 und 1.000 Meter

Beim Landesentscheid in Kassel (19./20. Mai) wurde Raphael Hasse mit seinem Doppelzweierpartner Niklas Pitz bei den 12/13-Jährigen souverän Sieger über 3.00 Meter. Auch das Rennen über 1.000 Meter konnten die für den RWB gestarteten Ruderer für sich entscheiden und haben sich damit für den Bundesentscheid qualifiziert. Dieser findet vom 28.06. bis 01.07.2012 in Wolfsburg statt.

Jugendruderfest Frankfurt

Eine etwas andere Ruderregatta fand am 02. Juni in Frankfurt am Main statt.
Der Frankfurter Ruder- und Kanusportverein Sachsenhausen 1898 e. V. (FRVS) hatte zu einem ganz besonderen Ruderfest geladen, das nach eigenen Aussagen „für Teilnehmer aus dem gesamten Rhein-Main Gebiet“ eine Regatta „so flexibel wie möglich zu konventionellen Leistungsklassen und Jahrgängen“ sein sollte, um möglichst vielen jungen Menschen eine Teilnahme zu ermöglichen.
Und dies ist den Veranstaltern bei bestem Wetter auch hervorragend gelungen. Neben sieben Vereinen war die Gutenbergschule mit insgesamt acht Ruderern an den Mainwasenweg, dem Ruderdorf in Frankfurt, angereist.
Anne Beier, Jennifer Günsch, Romina Müller, Lisanne und Fabienne Dechant, Elena Grobecker (98-2000) starteten in den Mädchenrennen und Raphael (99) und Nicolas Hasse (97) starteten gemeinsam bei den Jungen.
In den ersten Rennen fuhren die Vereine – und die Gutenbergschule – gegeneinander, wobei bereits hier die „etwas anderen Regattastatuten“ für das gemeldete Mix-Boot der Gutenbergschule griffen. Auf Grund der Meldungen fanden keine Mix-Rennen statt, so dass Elena Grobecker und Lisanne Dechant in einem vereinsgemischten Vierer im Mädchenrennen starteten und Raphael und Nicolas Hasse im gemischten Jungenvierer.
Leider konnte keines der Gutenbergboote in den Vorläufen einen Sieg herausfahren, so dass die beiden Mädchenvierer der GBS nun im kleinen Finale aufeinandertrafen. Hier zeigten unsere „Anfänger“ Anne, Jennifer, Romina und Fabienne, was sie in nur einem Jahr Ruderrtraining gelernt hatten und entschieden das interne Gutenbergduell souverän für sich, während die „Fortgeschrittenen“ Elena und Lisanne das Nachsehen hatten. Elena und Lisanne ruderten ein gutes Rennen, hatten mit ihren zugelosten Mannschaftskameradinnen aber nicht den nötigen Zug, um den Sieg des stark rudernden GBS-Vierers zu gefährden.
Im kleinen Finale der Fortgeschrittenen Jungen konnten Raphael und Nicolas Hasse mit ihren beiden Mitstreitern im Schlussspurt dann doch recht souverän den Sieg herausfahren, so dass sie mit dem dritten Platz auf dem Treppchen geehrt wurden.
Im zweiten Teil der Ruderregatta, dem „Schleifcherennen“, wurden schließlich alle Teilnehmer per Losverfahren in gemischte Mannschaften eingeteilt.
Diese Rennen wurden dadurch richtig spannend. Eine Vorhersage über den Rennausgang war hier nur schwer möglich. Zudem ruderten in einigen Rennen gleich mehrere Gutenbergschüler gegeneinander. Dementsprechend gingen hier, nach teilweise hochdramatischen Rennverläufen, die Gutenbergschüler mal als Sieger und mal als unglückliche Verlierer aus ihren Rennen.
Der Spaß stand aber bei allen Rennen im Vordergrund und zum Abschluss der Veranstaltung durfte meine Tochter, die während den Rennen die Gutenbergschüler lautstark unterstütze, noch Glücksfee spielen und unter allen Teilnehmern attraktive Preise auslosen.
Insgesamt dürfen wir den Veranstaltern zu einer wirklich gelungenen Veranstaltung gratulieren und wenn auch nicht alle Gutenbergschüler am Ende auf dem Treppchen stehen durften, so haben sicherlich besonders unsere Anfänger reichlich Regattaerfahrung sammeln können.

1. Skype-Videokonferenz an der Gutenbergschule

Hier ein kurzer Bericht der diesjährigen AbiBac-Klasse

„Zum ersten Mal gesehen haben wir die Schüler aus dem lycee janson de sailly mit dem whiteboard über Skype. Zu Beginn wollte niemand so richtig etwas sagen und keiner hat sich vor die Kamera getraut, doch die Franzosen waren sehr aufgeschlossen und kontaktfreudig, so dass sich die Stimmung schnell gelockert hat. Anfangs hat sich der französische Lehrer vorgestellt und nach und nach auch alle Schüler. Jeder ist einzeln vor die Kamera getreten und hat seinen Namen gesagt. Als nächstes haben wir uns alle nacheinander kurz vorgestellt und 2 Schüler, die einen Austausch nach Paris gemacht hatten und in dieser Klasse waren, haben ein bisschen mit ihren Austauschpartnern geredet. Am Ende haben Frau Stamer und der französische Lehrer noch Ankunftszeit und weitere Formalitäten für unseren Besuch in Frankreich geklärt und dann war die Stunde auch schon zu Ende. Alles in allem war diese virtuelle Begegnung sehr lustig und wir haben alle, auch wegen technischer Schwierigkeiten, sehr gelacht.“

Vortrag: Pubertät 2.0 – Prävention im digitalen Kinderzimmer, 24.5.12, 19:30

Am Donnerstag, den 24. Mai 2012, 19.30 Uhr, findet in der Aula der  Gutenbergschule, Mosbacherstraße 1,  65187 Wiesbaden, ein Informationsabend mit den Referenten Gaby Goebel-Andreas (Hessisches Landeskriminalamt, Bereich Internetprävention) und Günter Steppich (Jugendmedienschutzbeauftragter am Staatlichen Schulamt in Wiesbaden) statt.
Der Vortrag ist kostenfrei, eingeladen sind Eltern, Lehrkräfte und sonstige Interessierte ab 16 Jahren.

„Das Internet ist nicht gefährlich – wenn man sich damit auskennt!“

Nach dieser Devise werden die Referenten aufzeigen, was Internetnutzer und speziell Eltern heute wissen müssen, um Bauchlandungen in der digitalen Welt zu vermeiden.

Für Kinder und Jugendliche sind Computer, Handys, Spielekonsolen und das Internet längst selbstverständlich, und Kinderzimmer sind zunehmend digital vollausgestattet. Die Nutzung dieser Technologien durch die „Digitalen Eingeborenen“ hat sich allerdings weitgehend verselbständigt, und den meisten Eltern der „Generation Kassettenrekorder“ fehlen in der oft nervtötenden Diskussion um den Medienkonsum wirksame Argumente und Strategien. Die Frage nach der Medienfitness ihrer Eltern beantworten 80 % der Jugendlichen mit einem überlegenen „Die haben keinen Plan!“, oft gefolgt von „…und die sollen auch keinen kriegen!“

Doch da die digitale Welt neben großartigen Chancen auch erhebliche Risiken birgt und besonders in der Pubertät eine deutlich erhöhte Risikobereitschaft besteht, müssen Eltern die Mediennutzung ihrer Kinder aktiv begleiten und sich kritisch damit befassen. Richtiger Umgang mit Facebook & Co., Online-Mobbing, jugendgefährdende Inhalte, sexuelle Übergriffe und ausufernde Nutzungszeiten werden bei diesem Vortrag ebenso thematisiert wie wichtige rechtliche Aspekte der Mediennutzung: Recht am eigenen Bild, Downloads und Urheberrecht, Schadsoftware und Onlinebetrug. Einen ersten Einblick können Sie sich vorab unter www.medien-sicher.de verschaffen.

In der Auswertung der bisherigen Vorträge gaben 97 % von knapp 1800 Eltern an, dass sie dort neue und wichtige Informationen erhielten, die ihr zukünftiges Handeln beeinflussen werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! J

 

Kontakt: steppich@medien-sicher.de

Feier zum 20-jähigen Bestehen des Austauschs mit unserer Partnerschule in Sankt Petersburg

Letzte Woche wurden russische Gäste nach Hause verabschiedet

Alles begann 1991 in unsicherer Zeit, als die damalige Russischlehrerin an der Gutenbergschule, Veronika Roth, eine Fortbildung in – damals noch – Leningrad machte. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs schien nun alles möglich. Warum nicht ein Schüleraustausch.
Die erste Gruppe aus Russland kam ein Jahr später, also vor zwanzig Jahren, unter der Leitung von Frau Nelli Anger nach Wiesbaden. Seitdem ist der Faden nicht abgerissen und insgesamt fast 500 Schülerinnen und Schüler haben am gegenseitigen Austausch teilgenommen, der in erster Linie ein Sprachaustausch ist, seit 2008 jedoch auch interdisziplinär stattfindet.
Um diesen lebhaften Austausch zu würdigen, empfing Herr Schlotter die Schulleiterin der Schule 248 Natalia Antipicheva und Tatjana Surajkina, die bereits seit über 10 Jahren als Deutschlehrerin dabei ist.
Namens der Stadt Wiesbaden empfing Schul- und Kulturdezernentin Rose-Lore Scholz die Gruppe im großen Festsaal des Rathauses, darunter aktuelle und ehemalige Russischlehrkräfte (Dagmar Hahn) sowie den ehemaligen Schulleiter Dieter Beltz, der mutig den Austausch mit dem politisch und wirtschaftlich labilen Russland förderte.
In diesem Jahr waren 15 Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 10 dabei. Ausflüge nach Rüdesheim, Frankfurt und Mainz standen auf dem Programm. Natürlich auch Unterricht an der Gutenbergschule und der Aufenthalt in den Familien.
Schon am kommenden Sonntag geht es für die Wiesbadener los in die Stadt der weißen Nächte. Auch in Russland wird das Jubiläum gefeiert. Und zum ersten Mal nimmt sich Herr Schlotter Zeit, um die Partnerschule persönlich kennenzulernen.
Danach machen Abiturienten an der Gutenbergschule ihre Prüfungen in Russisch. Ohne den sprachlichen Trainingserfolg während des Austausches genauso wenig denkbar wie das Absolvieren der internationalen Russischsprachprüfung in Marburg. Manche der Absolventen zieht es auch wieder nach Russland, manche Familie haben Freundschaften geschlossen und besuchen sich gegenseitig. Wer hätte sich das 1992 träumen lassen…

Austauschpartner oder Gastfamilie gesucht (Schüler der Klasse 9 oder E-Phase)

Ein Schüler des Gymnasiums Gustave Monod in Enghien-les-Bains/Frankreich (in der Nähe von Paris) sucht einen männlichen Austauschpartner oder eine Familie, die ihn in derZeit vom 15 . Mai bis zum 15. Juni 2012 aufnehmen kann. Er ist 15 Jahre alt und geht in die Seconde (zudem Abibac-Klasse). Er kann im Gegenzug aufnehmen, auch in den Ferien.

Interessenten können mir gerne eine Mail schicken (ich kann dann auch genauere Informationen weiterleiten) an jtonak@t-online.de.

 

John Tonak

 

Spende an Jugendinitiative

Klassenkasse der ehemaligen 10c geht an die

Initiative Wunschtraum


Als die ehemalige 10c mit dem Erreichen der E-Phase aufgeteilt wurde, befanden sich noch 240€ in der Klassenkasse. Es gab von Frau Rösing die Idee, ein Buch über die Gymnasialzeit der SchülerInnen zu erstellen. Dieses tolle Projekt kam aber leider nicht zustande. So kamen wir zu dem Entschluss ,den Betrag einer sozialen Einrichtung zu spenden. Am besten einer, die sich mit Jugendlichen beschäftigt.

Durch die Wiesbadener Medien war uns die Initiative Wunschtraum bekannt. Eine Initiative, die von zwei Wiesbadener Damen ohne jeglichen Verwaltungsaufwand betrieben wird.

Noretta Labriola und Brigitte Ritter erhalten die Wünsche direkt von Ärzten, Kliniken und Psychologen, die zum Teil schwerkranke Kinder über Jahre begleiten.

Durch ihre gute Vernetzung gelingt es ihnen immer wieder, vorzugsweise Jugendlichen, wunderbare Erlebnisse trotz ihres schweren Schicksals zu ermöglichen.

Neben Erlebnissen sind es aber auch einfache Gegenstände, die manchmal einen langen Klinikaufenthalt erträglicher machen können.

So wird mit dem Geld der 10c ein tragbarer DVD Player nebst DVDs für einen schwer kranken Jungen gekauft.

Wir freuen uns sehr, wenn wir- die SchülerInnen und Eltern der ehemaligen 10c- ein bisschen Aufmunterung in den Alltag dieses Jungen bringen können.

Näheres über diese Initiative ist unter : www.initiative-wunschtraum.de zu finden.

Vielleicht ist unsere Spende Anregung!

 

Schüleraustausch mit Montreux und Belgien vom 10.03/11.03-16.03.2012

Liebe Schulgemeinde,

als Koordinator des französischsprachigen Schüleraustauschs ich möchte darauf hinweisen, dass vom 10.03. bis 16.03. 2012 der weitaus größte Teil der Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 im Schüleraustausch mit Belgien (Gemmenich) und der Schweiz (Montreux) sein wird. Die Teilnehmer werden vor Ort von Ihren Austauschpartnern empfangen und werden eine Woche lang in den Gastfamilien untergebracht sein. Außer am Wochenende werden jeden Tag Gruppenfahrten bzw. Gruppenaktivitäten unternommen.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei den betreuenden Lehrkräften bedanken, die die Schüler in dieser Zeit begleiten und ohne deren Engagement ein solcher Jahrgangsaustausch nicht möglich wäre: Michaela Kugler, Alexandra Martin, Jasmin Vesper, Bernadette Riedel, Matthias Gotthardt und Hendrik Nebeling.

Schüleraustausch bedeutet für eine Lehrkraft nicht nur, dass man eine Woche lang rund um die Uhr für die Schülerinnen und Schüler erreichbar ist und sich um deren Belange, Ängste und Probleme kümmert und generell die Verantwortung für das gute Gelingen des Programmes trägt, sondern auch, dass man fast eine ganze Woche von der Familie getrennt ist und für die Lerngruppen an der eigenen Schule den Lernstoff und die entsprechenden Arbeitsblätter vorbereiten muss. Diese müssen dann nach der Rückkehr bearbeitet, mit der Lerngruppe besprochen und eventuell bewertet werden. Klausuren und Arbeiten, die man während des Austauschs nicht korrigieren konnte, müssen nun möglichst schnell bearbeitet werden. Abgesehen davon haben diese Lehrkräfte bereits beim Besuch unserer Gäste im September diese auch beherbergt und eine Woche lang bei sich versorgt. Ein solches Engagement ist nicht selbstverständlich!

Ebenfalls bedanken möchte ich mich bei den Lehrkräften, die die Restgruppe derjenigen Schüler, die nicht am Austausch teilnehmen, mit „richtigem“ Unterricht versorgen, was angesichts einer heterogenen Lerngruppe keine einfache und dankbare Aufgabe ist. Dieser Unterricht ist aber von besonderer Bedeutung, soll sich doch unter der Schülerschaft nicht der Eindruck einstellen, dass man, wenn man nicht am Austauschprogramm teilnimmt, mit einem adäquaten „Spaßprogramm“ versorgt wird.

Ich hoffe, dass der Austausch auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg wird und den Teilnehmern einige schöne und unvergessliche Erinnerungen bietet wird.

Auf ein gutes Gelingen

John Tonak