Dringende Bitte an die Elterntaxis!

Liebe Eltern,

ich schreibe diesen Beitrag nach Rücksprache mit dem Schulleiter.

Heute morgen habe ich vor der ersten Stunde außerhalb der Schule geparkt, denn ich hatte keine Chance, auf den Schulparkplatz zu gelangen, weil Elterntaxis sämtliche die Schule umgebenden Straßen verstopften!

Es ist nachvollziehbar, wenn sie aktuell ihre Kinder nicht mit den überfüllten Bussen fahren lassen möchten. Bitte prüfen Sie aber auch die Möglichkeit, die Kinder mit dem Fahrrad zur Schule zu schicken – im Vergleich zu anderen Schulen hat die GBS nur sehr wenige Radfahrer.

Sollten Sie sich doch entscheiden, Ihre Kinder mit dem Auto zu befördern, fahren Sie bitte NICHT direkt vor die Schule, sondern lassen Sie Ihre Kinder ein paar hundert Meter entfernt an Orten aussteigen, wo Sie nicht zum Verkehrshindernis werden (es wurden sogar schon Elterntaxis auf dem Schulparkplatz gesichtet…). Durch einen kurzen Fußweg kommen die Kinder dann auch deutlich wacher in der Schule an…

Die Mosbacher Straße ist durch GBS, Humboldtschule und Gymn. am Mosbacher Berg gleich dreifach belastet, dadurch kommt auch der Verkehrsfluss in den anderen an die GBS angrenzenden Straßen zum Erliegen.

Erschwerend kommt aktuell dazu, dass am Landeshaus das Rechtsabbiegen vom 1. Ring Richtung Biebrich verboten wurde, wodurch vermehrt Autos den Schleichweg um die Gutenbergschule herum nehmen – ein Plan, der allerdings wegen der Elterntaxis nicht aufgeht…

Bitte tun Sie sich, Ihren Kindern, dem Kollegium der Schule und allen anderen VerkehrsteilnehmerInnen den Gefallen und meiden Sie bei der Kinderbeförderung (auch beim Abholen!) Frauenlobstraße, Gutenbergstraße, Mosbacher Straße und Klopstockstraße. An letzterer besteht vor dem Schultor aus gutem Grund absolutes Halteverbot, dennoch warten dort jeden Mittag Elterntaxis!

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Günter Steppich

 

Smartphones und Kinder – eine gute Idee?

Aktuell besitzen 33 % der 8/9jährigen und 75 % der 10/11jährigen in Deutschland ein eigenes Smartphone, bei den 12/13jährigen sind es schon 95%. Kein Problem? Oder unterschätzt die große Mehrheit der Eltern die mobilen Minilaptops mit integrierter SIM-Card und Dauerzugang zur Erwachsenenwelt?
Das Video zeigt auf, was ein Smartphone in Kinderhand bedeutet, welche hochproblematischen Inhalte aktuell auf Handys von Kindern verbreitet werden und wie man das Thema in den Griff bekommen kann. Am Ende gibt es 15+1 griffige Elterntipps.

Empfehlung: Smartphones sind ok für Jugendliche ab ca. 14 Jahren, die mit problematischen Inhalten ganz anders umgehen können als Kinder, aber auch da mit klaren Regeln (nicht beim Essen und bei Hausaufgaben, nicht nachts im Zimmer).

Wer einem Kind ein Smartphone überlässt, muss sich technisch sehr gut auskennen, um das Handy altersgemäß einzuschränken, und seinem Kind v.a. die Problembereiche des Internets ausführlich erklären, insbesondere das Thema Pädophile. Die meisten Eltern kennen sich aber sowohl technisch als auch inhaltlich eher wenig aus – was wiederum die oben genannten hohen Ausstattungsquoten erklärt. Wer auch nur halbwegs weiß, was Internet bedeutet, auf welche Inhalte und Personen Kinder darin stoßen können, und welche mächtige Sogwirkung digitale Medien auf Kinder ausüben, mutet seinem Kind diese komplexe Technologie nicht zu früh zu – und schon gar nicht uneingeschränkt, unbegleitet und unaufgeklärt.

An der Gutenbergschule besteht für Unterstufenschüler keinerlei Notwendigkeit, ein Smartphone zu besitzen. Seit Jahren besitzt nur etwa die Hälfte unserer Fünftklässler ein Smartphone. Wir nutzen in dieser Altersklasse keine privaten Handys im Unterricht, im 2. Halbjahr der 7. Klasse erhalten die Kinder eine schuleigene E-Mail-Adresse und fangen an, mit den schuleigenen Tablets und im PC-Raum zu arbeiten. Private Handys bieten zu viele Ablenkungsfaktoren (WhatsApp, Instagram, Snapchat, Spiele…), um im Unterricht konzentriert arbeiten zu können. Zudem muss, gewährleistet sein, dass alle Kinder unter denselben technischen Voraussetzungen arbeiten können, das ist bei Schülerhandys nicht gegeben.

 

https://youtu.be/znZXlmsOe-U

Eltern-Informationsabend „Wege nach dem Abitur“

Alle Eltern der E- und Q-Phase sind am 13.02.2019 herzlich zu einem Informations-Elternabend eingeladen, den die Gutenbergschule in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit anbietet.

Weitere Informationen und eine Kopie der Einladung, die E-Mail versandt und den Schülerinnen und Schülern in Papierform mitgegeben wurde, finden Sie hier:

https://www.gutenberg-gym.de/schueler/ueberblick/elternabend/

Physik in Hollywood – die 4. – Di.16.10. … und Action!

Im Rahmen des MINT-EC-Camps Teilchenphysik in Wiesbaden begrüßen wir am Dienstag, dem 16.10.2018, Dr. Sascha Vogel wieder in der Aula der Gutenbergschule. Ab 19:30 Uhr analysiert er unter dem Titel „Physik in Hollywood“ zum 4. Mal die physikalische Glaubwürdigkeit von Hollywood-Blockbustern in der Aula der Gutenbergschule: Flugkurven von Zombie-Affen in der Karibik, James Bond oder der Bau eines Lichtschwertes in der heimischen Garage werden genau unter die Lupe genommen.

Teilnehmen kann jeder, der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

FAQ – FGA (frequently given answers)

  1. Ja, es ist im Wesentlichen der gleiche Vortrag (aber an Sylvester läuft ja auch jedes Jahr Dinner for One).
  2. FSK 9. Klasse, bei Physik-Interesse auch eher.
  3. Dauer ca. 1 1/4 Stunde.
  4. Es ist kein „wissenschaftlicher Vortrag“, auch wenn alle Erklärungen wissenschaftlich belegt werden!
  5. „Da hätte ich Physik niemals abgewählt.“

Handyausstattung der Fünftklässler

„Alle haben eins!“ – „Stimmt nicht!“

Anfang Dezember 2016 wurde über das Staatliche Schulamt in Wiesbaden ein Smartphone-Elternbrief an alle Grundschulen in Wiesbaden und dem Rheingau-Taunus-Kreis verteilt, den wir an der Gutenbergschule schon seit 2013 jeweils vor den Sommerferien an die Eltern unserer kommenden Fünftklässler verschickt haben.

Nachdem die Zahl der Smartphonebesitzer in dieser Altersklasse in den letzten Jahren stetig zugenommen hatte, zeigte die Umfrage in den neuen fünften Klassen eine erfreuliche Trendwende:

Von 154 Kindern besitzen…

Kein Handy: 21 % (2016: 12 %)

Tastenhandy: 28 % (2016: 29 %)

Smartphone: 51 % (2016: 59 %)

Mit mobilem Internet: 20 % (2016: 23 %)

Das Smartphone über Nacht mit ins Kinderzimmer nehmen dürfen 27 % (2016: 46,4 %). Wer möchte, dass sein Kind ausreichend Schlaf bekommt, sollte das auf keinen Fall erlauben.

In den einzelnen Klassen besitzen kein Smartphone:
5a, 16 Kinder
5b, 11
5c, 18
5d, 13
5e, 17.

Trotzdem haben Eltern berichtet, ihr Kind habe zuhause versichert, es sei das einzige ohne Smartphone… 😀

Nutzung sozialer Netzwerke/Messenger: Facebook 1,3 % (2 Kinder, 2016: 4,8 %), WhatsApp 39 % (2016: 48%), Instagram 7,8 % (2016: 10,7 %), Snapchat 13 % (2016: 17,3 %), Musical.ly 11 % (2016 nicht erhoben).

Diese Regeln gelten naürlich nicht nur für Fünftklässler 😉

Am dritten Schultag gab es noch in keiner Klasse eine WhatsApp-Klassengruppe. Ich habe den Kindern deutlich gemacht, dass wir Klassenchats in dieser Altersgruppe für keine gute Idee halten, dennoch haben wir vorbeugend allgemeine Chatregeln besprochen, die wir aus den bisherigen Chaterfahrungen der Kinder abgeleitet haben: Was habt ihr erlebt, was ging schief, wie reagiert man richtig, was ist erlaubt/verboten?

Die Umfrage und die Chatregeln nahmen ca. 20 Minuten in Anspruch.

Dabei ging es um Ausdrucksweise und Inhalte, Verhalten bei Streitigkeiten und Mobbing (was ist der Unterschied?), Kettenbriefe, Aufnahmen von anderen, etc.

Am 11. September in der 3./4. Stunde gibt es für alle Fünftklässler einen Vortrag von mir in der Aula zum Thema „Was müssen Fünftklässler über das Internet wissen?“ Dabei wird es um die Basics von Privatsphäre & Datenschutz, Schutz vor sexuelle Belästigung, Cybermobbing, Videospiele, Falschmeldungen, Downloads, Kostenfallen, Urheberrecht und Schadsoftware gehen. Anschließend besuche ich jede Klasse noch einmal für eine Unterrichtsstunde, um Fragen zum Vortrag zu klären und die zahlreichen Geschichten zu hören, die die Kinder zu diesem Thema zu erzählen haben. Am 20.09.17 um 19:30 Uhr folgt dann der Medienelternabend für die Klassenstufe 5, den der Schulelternbeirat zur Pflichtveranstaltung erklärt hat.
Mit diesem Gesamtpaket haben wir in den letzten Jahren erreicht, dass es in der Unterstufe kaum nennenswerte Vorfälle in Sachen Smartphones/Soziale Netzwerke gab.

Es bleibt aber weiterhin spannend. Aktuell wird die Handyausstattung an den 54 anderen weiterführenden Schulen im Schulamtsbereich abgefragt, um einen Überblick zu erhalten, ob der Elternbrief einen flächendeckenden Effekt hatte, und um auch bei Elternabenden an anderen Schulen das „alle haben das“-Argument widerlegen zu können… 🙂

Günter Steppich

Beauftragter für Medienerziehung der Gutenbergschule