Umfrage zur Medienausstattung in den 5. Klassen

Das Ergebnis der jährlichen Ausstattungsumfrage in den neuen 5. Klassen an der Gutenbergschule.

Im Vergleich zum Vorjahr sehen wir eine Zunahme von 12 % bei den Smartphones, nachdem wir 4 Jahre lang konstant bei 51% gelegen hatten. 38 % der Kinder besitzen gar kein Handy oder ein Tastenhandy, zum Außenseiter wird also kein Kind ohne Smartphone! 🙂

 
Nutzung von Apps:
WhatsApp 42 %
Instagram 8 %
Snapchat 16 %
TikTok 20 %
Immerhin 45 % der Kinder berichten von „einer Art Kindersicherung auf einem ihrer Geräte“.
2/3 der Kinder können im Kinderzimmer online gehen, 1/3 darf das Handy sogar über Nacht im Zimmer haben – was manche der Kinder erstaunt mit „da kann man doch gar nicht richtig schlafen!“ kommentierten…
Da es in diesem Halbjahr wohl keinen gemeinsamen Info-Elternabend für alle Klassen geben wird, werde ich versuchen, bei den einzelnen Klassenelternabenden in erheblich geringerer Zeit wichtige Einsichten zu vermitteln, und meinen Vortrag unter www.youtube.com/JMSHessen empfehlen.
In den einzelnen Klassen werde ich jeweils eine Doppelstunde zum Thema „Kinder sicher im Internet“ halten.
 
Günter Steppich
Beauftragter für Jugendmedienschutz an der GBS

 

Keine Smartphones für Fünftklässler, bitte!

https://youtu.be/znZXlmsOe-U

Update Juli 2020: Unsere Handyempfehlung gilt unverändert, der Elternbrief von 2019 ist weiterhin aktuell. Auch in den Schuljahren 2018/19 und 2019/20 besaß „nur“ ca. die Hälfte unserer FünftklässlerInnen ein Smartphone, wir hoffen sehr, dass diese Quote im kommenden Schuljahr mindestens stabil bleibt, noch lieber wäre uns ein Rückgang. Im Unterricht der Unterstufe arbeiten wir grundsätzlich nicht mit privaten Smartphones! Für die Arbeit im Onlineunterricht ist ein Tablet, Laptop oder PC erforderlich, ein Familiengerät im Wohnzimmer ist dafür völlig ausreichend.

Update Juni 2019: =>Elternbrief: Handyempfehlung der Gutenbergschule für die Unterstufe

Die unten stehende E-Mail zum Thema Smartphones haben die Eltern unserer kommenden Fünftklässler seit 2014 schon vor den Sommerferien von uns erhalten.Im Dezember 2016 wurde dann vom Staatlichen Schulamt eine =>überarbeitete Fassung an alle Grundschuleltern im Schulamtsbereich WI/RTK verteilt.

Ein Mobiltelefon kann nur zum “Smartphone” werden, wenn es von einem smarten Nutzer bedient wird – Fünftklässler sind nach meinen Erfahrungen mit zahlreichen Schulen in ganz Hessen dazu noch nicht ansatzweise qualifiziert. In der Unterstufe erzeugen diese High-End-PCs im Hosentaschenformat zunehmend Stress unter den Kindern (insbesondere die Nutzung von WhatsApp) und bieten auf der anderen Seite so gut wie keinen Nutzen – mit Mama und Papa kommunizieren kann man auch auf einem Tastenhandy ohne Internetverbindung.

In unserer aktuellen Jahrgangsstufe 5 besitzen 21 % der Kinder gar kein Handy, 28 % ein Tastenhandy, 51 % ein Smartphone, davon 20 % mit mobilem Internet (Stand 16.08.17). Das sind immer noch deutlich zu viele Kinder mit Vollzugriff auf die digitale Erwachsenenwelt, im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das aber einen erfreulichen Rückgang um 8 %. Deutschlandweit besitzen laut einer Bitkom-Studie vom Mai 2017 67 % der 10-11jährigen ein Smartphone, es haben also definitiv nicht „alle eins“, wie gerne behauptet wird.

Dieser Text darf unter Angabe der Quelle gerne an anderer Stelle verwendet werden.

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Liebe Eltern der neuen Fünftklässler,

ich freue mich, dass Sie sich für die Gutenbergschule entschieden haben und wünsche Ihnen und Ihren Kindern viel Spaß und Erfolg in den kommenden Jahren an unserer Schule. Als Beauftragter der GBS für Medienerziehung und Jugendmedienschutz möchte ich Sie dabei mit Ratschlägen zur Medienerziehung, und insbesondere zur Nutzung von Handys und Smartphones, nach Kräften unterstützen. Die Gutenbergschule kann und möchte Sie bei Ihrer Entscheidung über ein Smartphone für Ihr Kind keinesfalls bevormunden, ich möchte Ihnen aber an dieser Stelle zum Wohl Ihres Kindes einige wichtige Empfehlungen aus meiner langjährigen Erfahrung als Fachberater für Jugendmedienschutz mitgeben:

Sicherlich beabsichtigen etliche von Ihnen, ihren Kindern zum Übergang auf die weiterführende Schule ein Handy oder gar ein Smartphone zu schenken. Gegen ein einfaches Handy, mit dem man telefonieren und SMS schicken kann, ist in dieser Altersgruppe nichts einzuwenden, obwohl es von Seiten der Schule keinen Grund gibt, warum Ihre Kinder überhaupt ein Handy in die Schule mitbringen sollten, denn im Sekretariat kann in Notfällen jederzeit telefoniert werden. An der GBS gilt bereits seit 2004 eine Regelung für Handys, Spielekonsolen und andere tragbare elektronische Geräte, die auch in der Hausordnung verankert ist: Die Geräte müssen ausgeschaltet und im Ranzen verstaut sein. Bei Verstößen wird das Gerät eingezogen und muss von den Eltern abgeholt werden. Lehrkräfte können diese Regelung für unterrichtliche Zwecke aufheben und auch die Aufenthaltsräume der Oberstufe sind von diesem Verbot ausgenommen.

Von der Anschaffung eines Smartphones für Fünftklässler kann ich Ihnen nur dringend abraten, insbesondere in Verbindung mit mobilem Internetzugang per Flatrate! Ich hatte als Fachberater für Jugendmedienschutz des Staatlichen Schulamts und des Hessischen Kultusministeriums in den vergangenen Schuljahren alle Hände voll damit zu tun, digitale Schadensbegrenzung zu betreiben, insbesondere in Fällen von entgleisten Nacktfotos („Sexting“, auch schon in der Klassenstufe 5/6!) und Onlinemobbing per WhatsApp und Facebook, pädophilen Übergriffen in Chats sowie jugendgefährdenden Inhalten wie Pornografie und Tötungsvideos. Aber auch Tierquälervideos oder Grusel-Kettenbriefe haben das Potential, Fünftklässler heftig zu verstören. Und seit Ende letzten Jahres melden sich immer mehr Kinder in Dating-Apps wie Lovoo an oder streamen live auf Younow.com, Plattformen, von denen die Mehrzahl der Eltern noch nie gehört hat.

Der Schwerpunkt dieser Fälle lag in Klasse 6-8, es waren aber auch einige Fälle im Grundschulbereich dabei, auf der kompletten oben aufgezählten Palette, z.B. wegen einer WhatsApp-Gruppe namens „4b ohne Paula“! Über eine starke Zunahme von Problemen durch Whatsapp-Gruppen in der Unterstufe beklagen alle hessischen Schulen, mit denen ich in meiner Beraterfunktion zu tun hatte.

Aus meiner Sicht gibt es für Besitz und Nutzung von Smartphones durch Kinder unter 14 Jahren keinen einzigen plausiblen oder gar zwingenden Grund, aber jede Menge Argumente dagegen. Ein ganz simpler Aspekt ist etwa, dass die Nutzung von WhatsApp ihrem Kind jede Menge wertvolle Zeit stiehlt, die zu Lasten wichtiger anderer Aktivitäten geht, insbesondere was Hausaufgaben und reale soziale Kontakte angeht. Was Zehnjährige in zwei Stunden per WhatsApp besprechen, lässt sich in zwei Minuten per Telefon klären!

In Elterngesprächen werden drei Gründe für die Anschaffung eines Smartphones genannt:
1. Erreichbarkeit: Nachvollziehbar, v.a. bei einem längeren Schulweg, dazu reicht aber konservatives Tastenhandy.
2. Alle haben eins, mein Kind wird ausgeschlossen: Das stimmt nicht ansatzweise, siehe oben.
3. Ich kann mein Kind jederzeit per GPS orten: Ein Smartphone als digitale Fußfessel einzusetzen, finde ich geradezu absurd, nicht zuletzt nimmt man seinem Kind die Möglichkeit, selbständig zu werden, wichtige Erfahrungen zu machen, Situationen eigenständig zu lösen und damit Selbstvertrauen zu entwickeln. Steigt ein Kind einmal in den falschen Bus, sollte es diese Situation auch ohne Standleitung nach Hause lösen können und wird diesen Fehler sicher kein zweites Mal machen. Permanent eingeschaltetes GPS bedeutet zudem, dass zahlreiche Apps darauf Zugriff haben und z.B. bei Instagram und anderen Social Apps das Risiko besteht, dass bei geposteten Fotos und Texten der Standort mit veröffentlicht wird.

Laut unseren Siebtklässlern laufen übrigens in deren WhatsApp-Klassengruppen an Wochentagen zwischen 22 und 7 Uhr morgens durchschnittlich ca. 500 Nachrichten auf! Schlafmangel dank der täglichen virtuellen Übernachtungsparty ist garantiert, wenn Kinder ihre Smartphones nachts mit ins Kinderzimmer nehmen dürfen.
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/wissenschaftler-warnt-vor-schlafkiller-smartphone

keinKinderspielplatzNach meinen Erfahrungen aus den vergangenen Jahren an zahlreichen Schulen in ganz Hessen, ist erst ab der 8. Klasse immerhin eine Mehrheit der Kinder in der Lage, mit einem Smartphone einigermaßen souverän, verantwortungsbewusst und überlegt umzugehen, allerdings nur unter der Voraussetzung,  dass ihnen jemand die elementaren Nutzungsregeln beibringt, was leider eher die Ausnahme als die Regel ist. Und selbst wenn Sie Ihrem eigenen Kind den reflektierten Umgang mit diesen Geräten vermitteln können, kann niemand dieses Kind vor Inhalten schützen, die es von Freunden und Mitschülern zugeschickt bekommt. Mit einem internetfähigen Smartphone geben Sie Ihrem Kind Vollzugriff auf die komplette Erwachsenenwelt, mit all ihren unbestrittenen Vorzügen, aber auch mit jeglichen negativen Auswüchsen, vor denen Sie es im realen Leben aus gutem Grund schützen. Das Internet ist ein kompletter Spiegel des realen Lebens, und das gilt auch für vermeintlich harmlose Websites wie Google, Youtube oder Facebook. Mit zwei bis drei Klicks sind Sie hier z.B. bei Hardcore-Pornografie oder Tötungsvideos. Geben Sie nur einmal in der Google Bildersuche das Wort eklig ein. Die Frage ist daher nicht, in welchem Alter Sie ihrem Kind diese Möglichkeiten erlauben wollen, sondern vielmehr, wann sie ihm das zumuten möchten!

Auf den Smartphones mancher Unterstufenschüler kursieren Inhalte, die ich hier gar nicht als Beispiele posten dürfte, weil ich mich damit nach dem Jugendschutzgesetz strafbar machen würde. Auch wenn ihr eigenes Kind solche Inhalte abstoßend findet und niemals im Internet danach suchen würde – es genügt ein einziger problematischer Kontakt über WhatsApp, z.B. in der Klassengruppe, um Einschläge in der Seele Ihres Kindes zu erzeugen, die es nur sehr schwer verarbeiten kann, und die es Ihnen aus Scham mit hoher Wahrscheinlichkeit vorenthalten wird. Vor einem Jahr hatte ich mit einem Fall an einem Frankfurter Gymnasium zu tun, an dem in der Jahrgangsstufe 6 ein Enthauptungsvideo der Terrorgruppe IS per WhatsApp verbreitet wurde. Es dauerte Wochen, bis diese Information zu den ersten Eltern durchdrang!

Ein Smartphone mit Internetzugang ist ein Werkzeug, mit dem man sich selbst und anderen heftige psychische Verletzungen zufügen kann, und für dessen kompetente Nutzung, wie bei jedem anderen Werkzeug, ein gewisser Reifegrad erforderlich ist, über den Kinder unter 12 Jahren aus entwicklungspsychologischer Sicht noch gar nicht verfügen können. Professor Dieter Braus, Leiter der Psychiatrie in den HSK, bezeichnet diese Werkzeuge bei seinen Vorträgen gar als Waffen, er berichtet von Patienten, die mit „Smartphoneverletzungen“ in seiner Praxis  behandelt werden müssen.

Die AGB von WhatsApp erlauben dessen Nutzung erst ab 16 Jahren (!), Facebook ist erst ab 13 erlaubt und auch für auf den ersten Blick harmlose Spiele wie Clash of Clans gilt diese Altersgrenze – wussten Sie z.B., dass es in Clash of Clans hunderte von Clans mit Titeln wie “Deutsches Reich”, “Hitlerjugendcamp”, oder “Al Kaida” gibt und dass Pädophile die Chatfunktion solcher Spiele nutzen, um Kontakt zu Kindern zu suchen? Mal abgesehen von dem offensichtlichen Interesse der Hersteller am Taschengeld ihrer Kinder, die mit dem Kauf von virtuellen Juwelen für echtes Geld Bauzeiten verkürzen und ihre Kampfstärke erhöhen können. Die Zahlungsmittel dafür gibt es in jedem Supermarkt und an Tankstellen in Form von iTunes- oder Google-Play-Guthabenkarten.

Wir werden Sie noch vor den Herbstferien zu einem Medienelternabend einladen, an dem ich Ihnen kurz unser schulisches Medienkonzept vorstellen und anschließend ausführlich aufzeigen werde, warum das Internet kein Kinderspielplatz ist, und möchte Sie bitten, Ihre Entscheidung über den Kauf eines Smartphones zumindest bis zu diesem Elternabend zu vertagen. Der Schulelternbeirat der GBS hat diesen Elternabend einstimmig zur Pflichtveranstaltung erklärt, wir werden dort auch die Anwesenheit notieren, um bei digitalen Zwischenfällen den Beratungsbedarf der betroffenen Eltern besser einschätzen zu können.

In jedem Fall möchte ich Sie bitten, sich den “Handynutzungsvertrag für Kinder” anzusehen, bevor Sie Ihrem Nachwuchs das Tor zur Erwachsenenwelt aufstoßen, darin finden Sie die aus meiner Sicht wichtigsten Smartphoneregeln, die man mit seinem Kind ausführlich besprochen haben sollte, um es für die problematischen Aspekte der Handynutzung zu sensibilisieren. Ein Smartphone erfordert zwingend einen smarten Benutzer!

Unsere Handyempfehlungen:

  • Handy nicht vor Klasse 5, Smartphone erst mit ca. 14 Jahren, mobiler Internetzugang (Flatrate) ab 16 Jahren.
  • Schließen Sie für U16-Kinder keinen Vertrag ab, sondern kaufen Sie eine Prepaidkarte, das begrenzt u.a. auch Abzocke mit Abofallen und Premiumnummern sowie Missbrauch, falls das Handy verloren geht oder gestohlen wird. Zudem kann Ihr Kind dann keine hohen Beträge über in-App-Käufe ausgeben.
  • Lassen Sie vom Provider eine Drittanbietersperre einrichten. Das kostet nichts und schützt vor diversen Abzockmaschen. Bei der Telekom und bei Vodafone können Sie auch alle Premiumnummern sperren lassen.
  • Erhöhen Sie das Taschengeld um ein paar Euro und lassen Sie Ihr Kind die Kosten für die Prepaidkarte selbst tragen, dadurch lernt es einen bewussten Umgang mit dem Handy.
  • Als Alternative zum Smartphone können Sie Ihrem Kind ein Tablet kaufen, dass es zu Hause unter Ihrer Aufsicht nutzen kann. Auch hierauf sollten Sie keinen unkontrollierten Internetzugang ermöglichen, eine Kinderschutzsoftware mit einer altersgerechten Whitelist ist unerlässlich, um Ihrem Kind nicht altersangemessene Inhalte zu ersparen.
  • Die Gutenbergschule hält WhatsApp-Klassengruppen in der Unterstufe nicht für sinnvoll! WhatsApp ist laut seinen AGB ab 16 Jahren freigegeben. Wenn Sie als Eltern dies ignorieren und ihrem Kind die Nutzung von WhatsApp erlauben, sind Sie auch alleine dafür zuständig, Ihrem Kind den richtigen Umgang damit zu vermitteln und die daraus entstehenden Probleme selbst zu regeln.
  • Für den Medienunterricht verfügt die GBS über mehrere mobile Tabletwagen, die jeweils einen Klassensatz modernster Windows-Tablets enthalten. Ihr Kind benötigt daher auch für den Unterricht kein Smartphone mit Internetzugang.

Sollte Ihr Kind ihnen mit dem Argument „alle anderen haben das aber“ Druck und ein schlechtes Gewissen machen, können wir Sie mit den oben genannten Zahlen beruhigen. Sorgen wegen Ausgrenzung oder gar Mobbing, falls Ihr Kind kein Smartphone besitzt, müssen Sie sich definitiv nicht machen – diese Phänomene hatten schon immer gänzlich andere Ursachen als Markenkleidung oder andere Statussymbole, und wir können unseren Kindern auch nicht mit einem schicken Smartphone 150 Gramm Selbstvertrauen in die Hand drücken, das funktioniert nicht.

Falls Ihr Kind bereits über ein Smartphone verfügt, empfehle ich Ihnen dringend, es mit einer Kinderschutz-App wie FragFinn (iOS und Android) oder Vodafone Child Protect (Android) kindersicher zu machen. iPhones lassen sich mittels „Familienfreigabe“ und „Bildschirmzeit“ beschränken, für Androidgeräte gibt es „Google Family Link“.

Ebenso sollte Ihr Kind nicht die Möglichkeit haben, selbständig Apps auf seinem Handy zu installieren, Sie als Eltern sollten allein das Passwort zum Google-, iTunes- oder Microsoftkonto Ihres Kindes kennen, damit Sie sich jede App, die das Kind installieren möchte, gemeinsam ansehen können.

Die Söhne von Steve Jobs durften übrigens im Alter von 12 und 15 Jahren noch nicht einmal einen iPod besitzen!

Auf meiner Website www.medien-sicher.de finden Sie weitere Informationen zur Medienerziehung, unter anderem ein Quiz, mit dem Sie ihren persönlichen Wissensstand zu diesem Thema testen können:

http://www.medien-sicher.de/quiz-fit-fuer-medienerziehung

Auch für die Kinder gibt es dort ein dreiteiliges Quiz mit insgesamt 44 Fragen: http://www.medien-sicher.de/schuelerquiz-fit-fuers-internet

Für weitere Fragen rund um das Thema Medienerziehung stehe ich Ihnen immer gerne zur Verfügung.

Weitere Ausführungen zum Thema “Smartphones für Kinder?” finden Sie unter
http://www.medien-sicher.de/2013/11/liebe-eltern-eine-offene-e-mail/

Über Rückmeldungen zu diesem Schreiben freue ich mich.

Bis zum Schulstart wünsche ich Ihnen und Ihren Kindern schöne Ferien und einen erholsamen Sommer!

Mit besten Grüßen

Günter Steppich

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Beauftragter für Medienerziehung und Jugendmedienschutz an der Gutenbergschule
Referent für Jugendmedienschutz am Hessischen Kultusministerium
Fachberater für Jugendmedienschutz am Staatlichen Schulamt für Wiesbaden und den Rheingau-Taunus-Kreis

Update zu Erklärvideos: Microsoft Teams, OneNote & Kursnotizbuch

Update 29.03.20: Jetzt mit Teil 2, „Teams, OneNote & das Kursnotizbuch in 7 Minuten“ (s.u.)

Für all die Lehrkräfte, SchülerInnen und Eltern da draußen, die mehr oder weniger mit der Bedienung von Microsoft Teams kämpfen: Es ist tatsächlich viel einfacher als es auf den ersten Blick aussieht!
Viel Spaß und Erfolg, und hoffentlich bis bald!
Die Videos auf Instagram:
Teil 1: https://www.instagram.com/tv/B-A6T37i4wg
Teil 2: https://www.instagram.com/tv/B-S1TAPKQ7r

Günter Steppich

https://youtu.be/5FdsrwL4Ugc

Teil 2:

https://www.youtube.com/watch?v=0uMIAch5u_M&t=2s

Team für die European Space Elevator Challenge 2020 gesucht

Die European Space Elevator Challenge 2020 findet vom 14. bis zum 17. September am Campus Garching der Technischen Universität München (TUM) statt – Climber können auf einer 100 m Fahrstrecke gegeneinander antreten. Es gibt außerdem eine eigene Kategorie für Schülerteams und Einsteiger (Beginners‘ Level).

Informationen zum Wettbewerb findest du unter http://euspec.warr.de/.

Hier findest du auch das Rulebook, das die Wettbewerbsaufgaben und nötigen Präsentationsformete und -termine beschreibt.

Die Gutenbergschule hat 2016 und 2018 erfolgreich am Wettbewerb teilgenommen und erhält für dieses Jahr eine Wildcard, d. h. es wird wieder ein Team (Oberstufen-SuS) teilnehmen können. Wenn du ab Sommer die Oberstufe besuchst (E1 – Q3), dann …

bewirb dich für das Team der Gutenbergschule. Sende dazu eine Mail an andreas.meier@msedu.gutenberg-gym.de:

  • Deine Daten (Name, Alter, Klasse)
  • Motivationsschreiben:
    • Wieso möchtest du teilnehmen?
    • Welche nützlichen Erfahrungen bringst du mit? (z. B. Modellbau, 3D-Druck, Mikrocontroller, Programmierung)
  • Optional: Vorschlag für einen Team-/Climber-Namen

Bewerbungsschluss ist der 21.03.2020, 24:00 Uhr.

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung (muss aus dem Motivationsschreiben ersichtlich werden):

  • Selbstständiges Studium der Wettbewerbsaufgaben
  • solide Präsentations- und Englischkenntnisse

Wichtige Hinweise:

Die Zahl der möglichen Teilnehmer ist auf ca. 10 SuS beschränkt.

Das Projekt hat AG-Status, d. h. die Entwicklung findet außerhalb des Unterrichts statt.

Die Teilnahme am Wettbewerb ist nicht kostenlos. Für jeden Teilnehmer entstehen Kosten von ca. 130 € (Zugfahrt, 3 Übernachtungen). Finden wir Sponsoren, dann werden sich die Kosten entsprechend reduzieren.

Aus Erfahrung besteht aufgrund des Zeitplans für den Wettbewerb wahrscheinlich keine Zeit zur Besichtigung (o. ä.) der Stadt München!

Muskelkater & Pflanzenrettung in Berlin – MINT-EC-Digitalforum mit der GBS im MDC

(Wiesbaden / Berlin 27. – 29.02.2020) Letzte Woche fand in Berlin erstmals das MINT-EC-Digitalforum am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) statt. Die Veranstaltung mit über 250 teilnehmenden Schüler*innen sowie rund 60 Lehrkräften von den 325 Schulen des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC stand ganz im Zeichen der Digitalisierung in Bildung, Forschung und Wirtschaft. Mit dabei waren Antonia, Oumayma, Dale, Jakob und Jae Hwa aus der MINT-Klasse Eb und Andreas Meier – nicht nur als Teilnehmende, auch als Preisträger und Workshopleitender.

Welche Rolle spielt die Bioinformatik in der Krebsforschung? Welche künstliche Intelligenz steht hinter autonomen Fahrsystemen und Gesichtserkennung? Was machen Entwickler*innen genau? Was kann man im digitalen Bereich studieren? Und warum ist kein Softwaresystem fehlerfrei? Zwei Tage lang drehte sich alles um die Digitalisierung, einen Einblick boten zahlreiche Angebote wie ein  Bildungsmarkt, ganztägige Forschungsworkshops, Fachvorträge und Keynote Speeches, Wettbewerbe sowie eine Abendveranstaltung begeisterten die Teilnehmenden.

Der 2. Tag der Veranstaltung stand dann auch im Zeichen der GBS. Am Vormittag besuchten unsere Schüler*innen noch Workshops zu autonomen Fahrsystemen und Gesichtserkennung, parallel leitete Andreas Meier einen Lehrerworkshop für Science on Stage zu einer an der GBS entwickelten Unterrichtsreihe für Coding-Anfänger. Am Abend wurden dann die Finalisten des deutschlandweiten School Slam mit British Council ausgezeichnet. Nach Präsentation der Beiträge und einer Live-Abstimmung per App freuten sich unsere Schüler*innen über einen 3. Platz über „Muscle Ache„. Neben einem Preisgeld in Höhe von 100€ gewannen die Schüler*innen der Eb ein Präsentationscoaching für 20 Schüler*innen an der GBS. Herzlichen Glückwunsch!

Von Berlin bekamen die Schüler*innen bisher wenig zu sehen. Daher wurde die Abreise am Samstag auf den frühen Nachmittag verschoben, sodass noch genügend Zeit für eine Sightseeing-Tour mit dem Bus 100 blieb.

MINT-EC feiert in diesem Jahr das 20-jährige Bestehen. Die GBS ist seit 2008 zertifiziertes Mitglied.

Geschafft! – 3,5 Teams der Gutenbergschule beim Regionalendscheid Jugend forscht

(Wiesbaden, 15.02.2020) „Schaffst du!“ – das Motto der 55. Wettbewerbsrunde von Jugend forscht motivierte diesmal 36 Forschergruppen zur Teilnahme am Regionalwettbewerb Hessen West bei InfraServ Wiesbaden. 6 (7) Schüler*innen der Gutenbergschule stellten sich mit ihren 3 (4) Projeke den Fragen der Jury und an ihrem Stand später der Öffentlichkeit: Kettenrechnen, CO2-Recycling, mouseforfuture, (Jumani 910).

Auch in der Jury war die Gutenbergschule in diesem Jahr gleich doppelt vertreten: Dr. Sabrina Alfonso und Christoph Eckrich bewerteten die 11 Arbeiteten aus dem Bereich Biologie, Christoph Eckrich als Juryvorsitzender und Laudator in dieser Kategorie.

Bei der Siegerehrung konnten sich die Teams über folgende Auszeichnungen freuen:

  • Scratch Kettenrechner (Schüler experimentieren: Mathematik/Informatik):

Janus Kracke: 2. Preis

  • CO2 effektiv recyclen?! (Jugend forscht: Physik)

Enana Naser, Marleen Lauer: 3. Preis, Sonderpreis Umwelttechnik

  • mouseforfuture (Jugend forscht: Technik)

Paul Fuhr, Antonio de Mario, Gabriel-David Christ: erfolgreiche Teilnahme

  • (mit der ehemaligen Grundschule (Krautgartenschule – Schulpreis 2020) fortgesetztes Projekt) Jumani 910 – der Umweltroboter (Schüler experimentieren: Technik)

Juliette Großmann: 3. Preis, Sonderpreis für Umwelttechnik

Herzliche Glückwunsch!

Betreut wurden die Teams von Dr. Sabrina Alfonso und Andreas Meier.

Coding-Fortbildung in Rovereto (IT) – Lehrkräfte der GBS präsentieren italienische Kolleg*innen den VPLS

(Wiesbaden / Rovereto, 05.09. – 06.09.2019) Science on Stage – das internationale Netzwerk für MINT-Lehrer*innen – ermöglichte Sonja van der Byl und Andreas Meier Ende der vergangenen Woche, das von ihnen im Rahmen der Arbeit an der Broschüre Coding im MINT-Unterricht entwickelte Projekt „VPLS“, ialienischen Lehrkräften zu präsentieren. Diese folgten dafür ebenfalls 2 Tage der Einladung ans IPRASE-Institut in Rovereto.

In 3 Workshops konnten insgesamt mehr als 30 Kolleg*innen aus Italien (weitestgehend ohne Coding-Erfahrung) davon überzeugt werden (in englischer Sprache), dass Coding heutzutage auch ohne Informatikstudium kein Problem ist. Zwar boten die 90-minütigen Workshop nur Zeit für kurze hands-on-Phasen, die Teilnehmer*innen waren trotzdem begeistert von der Arbeit mit SCRATCH und dem Calliope mini.

Neben der Leitung der Workshops blieb natürlich auch Zeit für den internationalen Austausch und ein Wiedersehen einiger am Projekt beteiligter Lehrkräfte (ESP, IT).

Vielen Dank an Marco Nicolini für die Einladung nach Südtirol.

 

Elternbrief: Handyempfehlung der Gutenbergschule für die Unterstufe

Lea Chen nimmt am Erfinderlabor „Organische Elektronik/Neue Hochleistungsmaterialien“ teil

Seit nunmehr 15 Jahren wird vom Zentrum für Chemie (ZFC) mit Sitz in Bensheim/Bergstraße in enger Kooperation mit Hochschulen, Unternehmen, Ministerien und Verbänden das Erfinderlabor organisiert.

Lea Tianlei Chen (Q2) gehörte zu den 16 besonders begabten Schülerinnen und Schülern, die aus fast 200 Bewerbern für die Teilnahme am Erfinderlabor „Organische Elektronik“ in Darmstadt ausgewählt wurden.

Der einwöchige Workshop ging am letzten Freitag, dem 22.3.2019, bei der Firma Merck ins Finale, wo die TeilnehmerInnen in vier Gruppen beeindruckende Präsentationen über ihre Themen hielten, die alle Aspekte von zukunftsweisender Forschung im Bereich der Energiegewinnung unter Berücksichtigung von Umweltschonung zum Inhalt hatten.

Zum Schluss gehörte Lea noch zu den Glücklichen, die an einem weiteren, vom Fraunhofer Institut gesponserten Forschungsworkshop teilnehmen dürfen.

Sybille Köppen

 

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