Amerikanische Sportarten

Dieses Jahr hatte die Projektwoche noch mehr an Sport zu bieten als vor zwei Jahren. Herr Hill leitete zusammen mit einem Schüler aus der Q-Phase das Projekt Amerikanische Sportarten. Das Ziel für diese Woche war es den Teilnehmern der Jahrgangsstufen 5-8 zwischen 13 Uhr und 15:15 Uhr Sportarten wie Basketball oder Football näherzubringen und dafür zu sorgen, dass sie eine schöne und abwechslungsreiche Woche haben. Für Abwechslung sorgte die Wahlmöglichkeit zwischen verschiedenen Sportarten in den verschiedenen Hallensegmenten, z.B. Badminton, Tischtennis und Volleyball.

Unsere Befragung einiger Teilnehmer zum Grund der Projektwahl ergab, dass sie im Vergleich zum herkömmlichen Schulalltag in dieser Woche mehr Bewegung und sportliche Betätigung haben wollten. Andere wollten einfach mehr über das Basketballspielen erfahren, jedoch bei einer Sache waren sich alle einig: Sie hatten in den letzten Tagen sehr viel Spaß.

Was den Trainer natürlich besoners freute, war dass man den Kleinen die Fortschritte ansehen konnte. Sie hatten mit einfachen Dribbelübungen angefangen und sich inzwischen soweit gesteigert, dass sie bereits am 3. Tag ein für Anfänger gelungene Spielzüge präsentieren konnten.

In dem Projekt wurde auf die Teilnehmer eingegangen und darauf geachtet, dass keiner zu kurz kam. Mit dem vielfältigen Angebot an Sportarten wurde  auch automatisch dafür gesorgt, dass die Langeweile gar keine Chance hatte.

Das Strahlen in den Augen eines jeden Einzelnen brachte die Freude über solch variable Möglichkeiten in der Projektwoche zum Ausdruck. Jeder wurde in die Mannschaften integriert und so zugleich Teamgeist und Selbstbewusstsein gefördert – dies zeichnet ein wirklich schönes und gelungenes Projekt aus, deshalb hoffen wir auf eine Wiederholung in zwei Jahren.

Projekt: Steinzeittöpferei


Schon das Motto: ,,Töpfern wie die Steinzeitmenschen“ sagt, wie kreativ hier gearbeitet  wurde. Vieles wurde hier getöpfert, u.a. Tiere, Gefäße und Schilder. Schon am 2. Tag konnte man bereits einen großen Tisch mit Kunstwerken betrachten. ,,Töpfern macht einfach Spaß!‘‘  erklärten ein paar Töpferer. Bei dem Thema Steinzeit kam zwar nicht ganz so viel Begeisterung auf, aber dafür wurde das Töpfern  kreativ genutzt.

Aber es wurde nicht nur geformt,  auch das ,,naturhistorische Museum“ in Mainz  wurde besucht. Dort haben sie versucht, mit Feuersteinen Funken zu erzeugen, und einen 5 kg schweren und ziemlich großen Mammutzahn in der Hand gehalten. Das Thema der Führung war das alltägliche Leben und Jagen der Steinzeitmenschen.


 

 

 

 

 

 

Projekt: 3D Programme

„Wir betreiben experimentelle Mathematik“, so beschrieb Herr Geyer das Projekt „3D Programme“, das im Informatikraum stattfindet. Das Animieren von verschiedensten Objekten auf einem PC erfolgt nicht durch zeichnen sondern durch Aufstellen von mathematischen Gleichungen, die die Schüler des Projekts  durch freies Arbeiten gelernt haben.

Der Einstieg erfolgte mit dem Konstruktionsprogramm „BAUWAS“, mit dem man  Quader aneinander reihen/stapeln kann und diese Gebilde dann aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten kann.

 

Nach rund einem Tag benutzen sie dann die Programme „Archimedes 3D“ und „DPGraph“. In dem Programm DPGraph animiert man  nur mittels Gleichungen und Variablen. So kann man beim Animieren die Höhe/Breite/Tiefe oder sogar Bewegungsabläufe so anpassen, dass es den  eigenen  Vorstellungen  entspricht. Verändert man eine Zahl minimal kann das große Auswirkungen auf das Gesamtbild haben.Mit dieser Software entstanden interessante Gebilde.


 

 

 

 

 

 

Archimedes 3D                                                                                                       DPGraph

Gegen Ende der Projektwoche verwendeten sie das Programm „POV-Ray“, Dieses Programm ermöglicht das Animieren von  detailreichen und realistischen Bildern. Dies geschieht bei diesem Programm mittels Programmiersprache.

 

Einer der Schüler erzählte, dass das Projekt ihm sehr gefallen hat  und er sich auch weiterhin privat mit diesem Thema beschäftigen will. Falls Interesse zu diesem Thema besteht, fragt einfach die Mathelehrer, sie können euch gegen ein kleines Kopiergeld eine CD mit den Programmen geben.    

Film Studies

Von Ronja Sacher

Das unter der Leitung von Frau Termer stehende Projekt ‚Film Studies‘ beschäftigt sich mit der Untersuchung bzw. Analyse der zuvor durch Abstimmung ausgewählten Filme ‚The Island‘ und ‚‘. Clou des Ganzen ist die englische Sprache, denn sowohl die Filme als auch ihre Auswertung erfolgen in Englisch. Hierbei liegen die analytischen Schwerpunkte auf den Konfliktsituationen zwischen den Hauptcharakteren, den erkennbaren Höhe- bzw. Wendepunkten der Geschichte, und ob und inwieweit die Haupthandlung in die Realität übertragbar ist.

Die Schülerinnen und Schüler aus Q1 und Q3 sind mit vollem Eifer dabei, besonders wenn es um die im Film verwendeten ‚Special Effects‘  geht, oder um andere Spielereien und Tricks, die die Macher der Filme eingebaut haben, um dem Zuschauer bestmöglichste Unterhaltung zu garantieren.

Zu Beginn der Projektwoche am Dienstag besuchten sie zudem das Filmmuseum in Frankfurt, wo sie an einer Führung teilnahmen und so ihr bereits vorhandenes Wissen zum Thema ‚How To Make A Movie‘ noch vertiefen konnten. Frau Termer und ihre Projektteilnehmer beschäftigten sich dabei mit der Entstehungsgeschichte des Filmes und seiner Entwicklung von damals bis heute besonders im Hinblick auf den technischen Bereich. Verblüffend fanden es  Gianluca und Vincent, beide Teilnehmer des Projektes, wie viel Arbeit und Zeit eigentlich in einem Film stecken, der am Ende  nur für knapp 2 Stunden unterhält. Die beiden empfanden den Besuch  im Museum jedoch vor allem als ‚spannend, interessant und  extrem hilfreich‘.

Alles in allem ist das Projekt eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag, den die Schülerinnen und Schüler herzlichst begrüßen. Anstatt die Filme alleine zu Hause auf der Couch zu gucken, schaut man ihn mit vielen anderen am Filmwesen interessierten Gymnasiasten und hat sogar die Möglichkeit einmal hinter die Kulissen des Filmes, bzw. des Filmemachens zu blicken. Das Einzige was fehlt ist das Popcorn!

Parkour

In dem Projekt von Herr Föster, Lars aus der Oberstufe und Ruben lernten die 20 Jungs aus den 7. und 8. Klassen, wie sie den schnellsten Weg von A nach B überwinden, aber auch viele Tricks, wie z.B: Katze, Dash oder eine Mauer überwinden. Dazu waren sie in ganz Wiesbaden unterwegs, vom Finanzamt bis zur Rollschuhbahn am 2. Ring. Um die vier Stunden Traning pro Tag zu schaffen, war ein Aufwärmprogramm mit vielen Liegestützen nötig.

Lars und Ruben sind zwei strenge aber gute Trainer. Wir haben ein kleines Interwiev mit Lars Schwenzer gemacht:

Wir: Wie bist du zu Parkour gekommen?

Lars: Durch einen Freund.

Wir: Macht’s dir Spaß die Jungs zu tranieren?

Lars: Ja, es ist sehr lustig.

Wir: Wie lange machst du schon Parkour?

Lars: Seit fast 2 Jahren.

Wir: Mit wem trainierst du?

Lars: Normalerweise in einer Gruppe,aber manchmal auch alleine oder mit Freunden.

Wir: Wie oft trainierst du?

Lars: Drei bis vier mal die Woche und dann zwischen eins bis sechs Stunden.

Wir: Danke und Tschüss.

 

 

Von Paula, Jill, Maike und Charlotte

 

A Midsummer Night’s Dream

Ganz im schauspielerischen und vor allem sprachlichen Sinne steht das Projekt um das Team ,,A Midsummer Night’s Dream “ unter der Leitung von Frau Fritschle und Frau Schalich. Worum es sich in diesem Projekt handelt, ist sicherlich bekannt: Die Schüler probten einzelne Szenen des Theaterstücks, zur allbekannten  Komödie ,, Ein Sommernachtstraum “ von William Shakespeare. Dies jedoch in der Originalsprache Englisch. Hiermit finden in diesem wundervollen Projekt Kreativität und Sprache zueinander. Dabei stehen nicht nur die Darsteller, die in einigen Rollen mehrfach besetzt wurden im Vordergrund, sondern auch die Schüler hinter den Kulissen. Diese beschäftigten sich mit allerlei Stoffen bewaffnet, um die Kostüme und die Ausarbeitung des jeweiligen Bühnenbildes. Die erst Aufführung findet am Tag der offenen Tür, dem 8. Dezember 2012, hier im Gutenberg-Gymnasium statt. Die wohl beliebtesten Rollen waren, natürlich, die der ,, Hermia“, der ,,Helena“ und die des,, Demetrius“. Alles in allem, ein Projekt, dass nicht nur die sprachlichen Kenntnisse fördert, sondern auch den Schülern die Möglichkeit bietet sich kreativ und schauspielerisch zu entfalten. Dabei spielt es keine ,,Rolle“, wer vor oder hinter den Kulissen steht.

 

                      

Projekt: Römer, Ottonen, Nassauer, Hohenzollern – 2000 Jahre MZ und WI

Im Normalfall haben Schüler in unserem Alter wenig mit Römern und dem Mittelalter zu tun. Falsch!!! Das Projekt von Herrn Ott und Frau Herberg, haben unseren Mitschülern gezeigt, wie viel Spaß es machen kann, sich für die Geschichte unserer Nachbarstadt und dem Leben vor 200 Jahren zu interessieren.

Als wir das Projekt besucht haben, haben wir regelrecht gespürt, wie viel Energie und Begeisterung die Schüler an diesem Projekt haben. Herr Ott und Fau Herberg haben sich ein schönes und vor allem interessantes Programm für sie ausgedacht.

Sie haben in diese Woche unter anderem das Römische Mainz, Mainz im Mittelalter und die Nassauer, sowie Biebrich auf ihren spannenden und abwechselungsreichen Ausflügen entdeckt, anstatt sich nur hinzusetzten und alles in Büchern zu erarbeiten und nach zu lesen. Außerdem gaben sie den Teilnehmern die Möglichkeit sich einzubringen und ließen ihnen somit gar nicht erst die Chance sich zu langweilen.

Wir waren von Anfang an von dem Konzept und der Idee begeistert und hätten uns sehr gut vorstellen können, dieses Projekt selber zu wählen.

Dem Himmel näher kommen – Das Stabhochsprungprojekt

Sport tut ja bekanntlich jedem gut. Also werden auch in der Projektwoche Sportkurse angeboten. Unter der Aufsicht von Herrn Meyn ,fangen die Anfänger des Projektes Stabhochsprung an, sich mit den Sportgeräten zu indentifizieren und können so in den Stabhochsprung hinein schnuppern.

Mit Spaß und Motivation tasten sie sich an das Projekt heran und lernen die Grundschritte des Stabhochsprungs.

Sie lernen außerdem mit den Sportgeräten umzugehen und sich gegenseitig in diesem Projekt zu unterstützen. Es hat richtig Spaß gemacht ihnen beim Üben zuzusehen.

Wir haben einige gefragt warum sie das Projekt gewählt haben und Hauptantwort war, dass sie sich freuen, dass man in der Projektwoche auch mal etwas Sportliches machen kann. Wir freuen uns also auf eine weitere Projektwoche mit Herrn Meyns Stabhochsprungprojekt.

Jugend debattiert für Fortgeschrittene

In diesem, von Herrn Elster und Herr Blöcher gemeinsam geleiteten Projekt, waren all diejenigen Schülerinnen und Schüler, die lernen wollten wie man eine ordentliche Debatte führt.

Zunächst einmal wurde der Klassenraum zu einem ordentlichen „Debattierzimmer“ umfunktioniert. Anschließend gab es eine kleine Aufwärmübung, damit die Teilnehmer feststellen konnten, wie das von ihnen Gesagte auf ihre Mitmenschen wirkt. Hierzu führte Herr Elster ein kleines, recht amüsantes Experiment durch. Als erstes wurde eine kleine Anzahl von Schülern vor die Tür geschickt, damit diese nicht  „lauschen“ konnten. Dann erzählte Herr Elster einem Teilnehmer in der Klasse die Geschichte vom Granitblock. Danach wurde ein Schüler in den Klassenraum geholt und diesem sollte der Teilnehmer nun die Geschichte wieder erzählen. Auf diese Art setzte sich die Kette fort bis am Ende der letzte Schüler, der draußen war die Geschichte noch einmal für alle wiedergeben sollte.

Ziel dieser Übung für die anderen Jugendlichen war es, festzustellen, welche Aspekte die einzelnen Personen beim Weitererzählen wegließen oder sogar hinzu erfanden. Sogar die Projektleiter konnten sich vor Lachen über die neu entstandenen Geschichten kaum mehr einkriegen. Dies war ein weiterer Beleg dafür, dass Lernen  mit Spaß verbunden werden kann.

Zur Debatte standen unter anderem folgende Themen: „Soll die GBS zu G9 zurückkehren?“ oder auch „Soll Mallorca das 17. Bundesland Deutschlands werden?“. Um ihren Schreibstil und ihre Rhetorik zu verbessern, hatte jeder die Chance seine vorher eigens geschriebene Eröffnungsrede seinen „MItstreitern“ in einem Lernzirkel zu präsentieren. Die Zuhörer sollten den Redner dann einschätzen und ihm ein Feedback geben. Aber auch der Redner selbst sollte sich einschätzen, um so in einer zweiten Runde des Lernzirkels seine verbesserte Rede erneut vorzutragen.

Nachdem am Ende der Woche die Teilnehmer weiter in der Redekunst geschult wurden, stand am letzten Tag der Woche ein projektinterner Wettbewerb an, bei dem die angehenden Redner nun ihr Können unter Beweis stellen konnten.

Nicht nur für den Sieger, sondern für alle Projektteilnehmer war dieses Projekt wohl ein voller Erfolg und wird ihnen in ihrem späteren Leben bestimmt weiterhelfen. Außerdem hat sich  eventuell bei so manch einem die Sicht gegenüber kritischen Themen verändert. SIe haben gelernt, ihre Mitmenschen von ihrer Auffassung zu überzeugen und taten dies mit sehr viel Spaß und Engagement.

Mega Memory

Das von Frau Kossiwakis geleitete Projekt  richtete sich an die Unterstufe und wurde mit viel Begeisterung aufgenommen.

‘‘Mega Memory‘‘ ist eine Methode aus den USA, mit der die Fähigkeit, sich Informationen schneller, länger und sicherer zu merken, verbessert wird.

Aufgrund von immer länger und anstrengender werdenden Schultagen sinkt die Konzentration und das Auffassungsvermögen neuer Lerninhalte. Daher steht bei der neuen Technik vor allem die Themen Zahlengedächtnis, Gelerntes im Langzeitgedächtnis speichern und das Bewältigen von großen Stoffmengen im Fokus. Das Projekt ist daher eine willkommene Hilfe bei der Bewältigung des Schulalltages und bereitet zudem auch noch eine Menge Spaß.

Darüber hinaus wird der gemeinsame Erfolg innerhalb der Projektgruppe als Stärkung des Teamgeists empfunden.

 

Frau Kossiwakis erzielte mit den Schülern bereits am Anfang des ersten Tages große Erfolge im Feld ‘‘Wort- und Zahlenfolgen merken‘‘ und überzeugte die Projektmitglieder des Präsentationsteams ebenso, wie die eigenen Schüler, welche mit Stolz und Begeisterung bei der Sache waren.

Das schnelle und effiziente Erlernen von scheinbar komplizierten Folgen wird durch die hilfreichen Tipps und Tricks von Frau Kossiwakis und der Methode des ‘‘Mega memory‘‘ unterstützt und soll den Schülern vor allem beim Lernen für Arbeiten und Vorträgen von Referaten eine große Hilfe werden.

Von Miriam Jurecic