Basketballer gewinnen auch WK4-Schulamtsentscheid

Nach den Jungen in den Wettkampfklassen 2 und 3 haben sich auch die Jüngsten im WK4 für den Regionalentscheid Basketball qualifiziert, obwohl die GBS das mit Abstand jüngste Team im Wettbewerb stellte. Nach einer überlegenen Vorrunde wurden auch das Halbfinale gegen das Gymnasium am Mosbacher Berg sowie das Finale gegen die Elly-Heuss-Schule klar gewonnen.

Am 28.2. will es das Team in Hofheim den beiden älteren Mannschaften nachtun und sich für den Landesentscheid qualifizieren. Für die GBS spielten:

Alessandro A.
Linus K.
Vincent Sp.
Namori O.
Finn S.
Leon B.
Mika D.
Vincent St.
Vincent N.

Coach: Günter Steppich

Ein weiterer LeseRitterkurs wurde erfolgreich abgeschlossen!

Und wieder kamen  Schülerinnen und Schüler aus den fünften und sechsten Klassen in den Genuss, an einem von der Wiesbaden-Stiftung gesponserten und von einer Schauspielerin der Wiesbadener Schauspielschule durchgeführten Lesekurs richtiges Atmen, deutliches Betonen und gutes Sprechen sowie lebendiges Vorlesen zu lernen. Dieser Kurs ging gerade zu Ende und fast alle nehmen jetzt die Gelegenheit wahr, im entsprechenden LeseRitteraufbaukurs der Schule teilzunehmen. In diesem wöchentlich stattfindenden Kurs üben die Mädchen und Jungen die Texte, die sie alle zwei Wochen in der Kita Käthe der Lutherkirche und alle drei Wochen in der Seniorenresidenz Kursana vorlesen. Für jeden Leseeinsatz bekommen die Kinder einen Gutschein in Höhe von fünf Euro von der Wiesbaden-Stiftung. Begleitet werden sie dabei von den Damen Nelte und Sauerwein von der Stiftung sowie von mir als Vertreterin der GBS. Da ich am 31.1.2018 in den Ruhestand gehe, übernimmt nach neun Jahren LeseRitterbegleitung nun Frau Mira Scholl für die Schule das Zepter.

Der neue Kurs ist mit 14 Mitgliedern  außergewöhnlich groß, zeigt aber, dass das Lesen nach wie vor für viele einen großen Reiz ausübt.

So werden die LeseRitter auch dieses Jahr wieder beim „Tag der offenen Tür“ am 20.1.2018 dabei sein, um für Viertklässler, die sich über das Angebot der Schule informieren wollen, interessante Texte vorzulesen.

Bereits am Freitag danach (26.1.2018) beginnt mit der Schauspielerin Frau Linda Roos ein neuer Grundkurs, für den es bereits eine Warteliste gibt.

 

Ich wünsche dem Projekt auch weiterhin ein gutes Gelingen und danke der Wiesbaden-Stiftung für die jahrelange hervorragende Kooperation!

Gudrun Zitzke-Klöckner

Q3 der Gutenbergschule bei „Blut muss fließen“ im Caligari

Alle PoWi-Kurse der Q3 hatten am 7. Dezember die Möglichkeit, den Film „Blut muss fließen“ im Caligari an der Vorführung Dokumentation aus der Nazi- und Rechtsrockszene zu teilzunehmen. Der 2012 erschienene Film unter der Regie von Peter Ohlendorf zeigt von dem Journalisten Thomas Kuban heimlich gefilmte Konzertmitschnitte, wo rechte Bands Texte wie „Wetzt die langen Messer auf dem Bürgersteig. Lasst die Messer flutschen in den Judenleib. Blut muss fließen“ gröhlen, gefeiert von meist alkoholisierten, martialischen Typen, die von der Vernichtung der Juden faseln und Visionen von Hitlers Wiederkehr haben.

Das alles hat Thomas Kuban unter Lebensgefahr und daher bis ins letzte Detail verkleidet gefilmt, ausgestattet mit immer weiter perfektionierter Technik, derweil in der rechten Szene nach „dem Filmer“ gefahndet wurde, dem bei Entdeckung die Lynchjustiz gedroht hätte. Gerade zu solchen Details zur Entstehung des Films hatten die Schüler während der anschließenden Diskussion Gelegenheit, Peter Ohlendorf zahlreiche Fragen zu stellen.

Der Film macht darüber hinaus aber auch deutlich, wie die Gefahren aus der ultrarechten Szene weiterhin von der Politik unterschätzt werden. Peter Ohlendorf wies darauf hin, dass die Anzahl solcher rechter Rockveranstaltungen, wo sich übrigens auch gerne gut situierte Personen aus dem rechten Umfeld blicken lassen, zuletzt wieder zunimmt. Kein Wunder, ist doch Musik das Medium, mit dem man gerade Jugendliche, zumal wenn es keine anderen Angebote für sie gibt, besonders ansprechen kann!

Der Film lief im Rahmen von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und sollte bereits Anfang des Jahres gezeigt werden, war dann aber aus Sicherheitsgründen abgesagt worden. Dass der Film nun doch gezeigt werden konnte ist vor allem  Susanne Vögtler, der Koordinatorin für „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ an der Schulze-Delitzsch-Schule zu verdanken. Und dass die Gutenbergschule die Möglichkeit hatte, an dieser Veranstaltung teilzunehmen, liegt nicht zuletzt daran, dass sich die GBS derzeit aufmacht, auch eine „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zu werden!

Ausführliche Berichte mit Bildern hier: Wiesbadener Kurier:
http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/vorfuehrung-von-blut-muss-fliessen-in-der-caligari-filmbuehne-im-rahmen-des-wiesbadener-projekts-schule-ohne-rassismus_18378381.htm

Homepage SDS:
http://s230299849.online.de/wp/eine-rundreise-durch-deutsche-nazi-hochburgen-im-21-jahrhundert/

 

Yoga an der GBS

Seit einigen Jahren wird an der Gutenbergschule im Rahmen der Nachmittagsbetreuung YOGA angeboten. Jeden Mittwoch erfahren und üben die Schüler der 5. und 6. Klassen, wie man Asanas (Übungen) richtig ausführt und wie man Entspannungs- und Atemtechniken in den (Schul)alltag integrieren kann.  Das Schöne: Die Schüler lieben es und belegen den Kurs oft mehrfach hintereinander, wenn es der Stundenplan ermöglicht. Denn Yoga kann man nicht genug machen!

 

GTA Yoga -Entspannt im Sitzen

 

Gemeinsame Atemübungen

 

WK 3 Basketballer erreichen ebenfalls Landesentscheid

Nach den WK-2ern zogen auch die jüngeren GBS-Basketballer im WK-3 nach und erreichten den Landesentscheid. Im entscheidenden Spiel gegen die Herrmann-Ehlers-Schule musste man 4 Sekunden vor Schluss den Ausgleich durch einen Freiwurf hinnehmen, gewann dann aber die Verlängerung sicher.

Gegen den hohen Favoriten aus Hofheim war allerdings kein Kraut gewachsen, sodass das GBS-Team am 21.2.2017 als Zweitplazierter zum Landesentscheid nach Frankfurt fährt.

Es spielten: Felix D., Nils R., Benedikt S., Emanuel D., Maximilian N., Renato A., Julius B. Coach G. Steppich

Erfolgreiche Basketballer

Beim Regionalentscheid in Hochheim konnte sich das Team der GBS in der Wettkampfklasse II (Jahrgang 2001/02) in einem hochspannenden Finale mit 31-28 gegen den Favoriten aus Darmstadt durchsetzen, der zwei NBBL-Spieler in seinen Reihen hatte. Nachdem man das Gruppenspiel noch nach Verlängerung knapp mit 32-35 verloren hatte, zog Coach Jörn Krause im Finale ein paar taktische Finessen aus der Tasche, mit denen die Kreise der Darmstädter Topspieler entscheidend eingeschränkt werden konnten.

Im Halbfinale hatte sich die GBS ebenfalls knapp mit 30-26 gegen Ober-Ramstadt durchgesetzt.

Ein Sonderlob verdiente sich Aufbauspieler Mika Quasebart, der als 2003er Jahrgang aus der jüngeren Wettkampfklasse III hochgezogen wurde und entscheidenden Anteil am Erfolg hatte.

Für die GBS spielten: Dominic R., Sin-Yien H., Frederick R., Moritz S., Mika Q., Julius R., Noah S., Nico D. 

Der Landesentscheid findet am 20.2.18 in Frankfurt statt.

Coach Jörn Krause mit dem siegreichen Team

Herr Dr. Buchwaldt überreicht offizielle Urkunden für die Teilnahme am Bundesfinale Judo in Berlin

Nachdem die offiziellen Urkunden für die Teilnahme am Bundesfinale Judo aus Berlin angekommen waren, ließ es sich unser Schulleiter, Herr Dr. Buchwaldt, nicht nehmen, diese der GBS-Mädchenmanschaft persönlich zu überreichen. Dazu gab es für jede Kämpferin zwei Mannschaftsfotos, die unser Schulfotograf (Fa. Kröger) im Vorfeld der Veranstaltung „geschossen“ hatte:

Das „GBS-Judo-Berlin-Team“ mit Schulleiter

Noch einmal zur Erinnerung:

Die GBS-Judoka belegten in Berlin den 11. Platz.

Am ersten Kampftag mussten sich die „Mädels“ dem Goethe-Gymnasium Bad Ems (Rheinland-Pfalz) sowie der Sportschule Frankfurt/Oder (Brandenburg) mit jeweils 1:4 geschlagen geben. Am zweiten Tag gab es dann einen Sieg (4:1) gegen das Detlefsen Gymnasium Glückstadt (Schleswig-Holstein) sowie eine Niederlage (2:3) gegen die Sportschule Halle (Sachsen-Anhalt). Danach folgten zwei Siege gegen das Gymnasium Himmelsthür Hildesheim (Niedersachsen) und das Kolleg St. Sebastian Stegen (Baden-Württemberg)!

Das „GBS-Team“ zeigte in Berlin eine geschlossene Mannschaftsleistung und letztendlich freuten sich Isabella Pflug (-40 kg), Liana Yedgarian (-44 kg), Kira Thul (-44 kg), Amalia von Wedel (-48 kg) sowie Angelica Reise (-52 kg) über das Ergebnis. Die Gewichtsklasse über 52 kg war nicht besetzt, da sich Leonie Rüenauver kurz vor dem Bundesfinale leider verletzte und pausieren musste.

Im Rahmen der Urkundenverleihung würdigten Herr Dr. Buchwaldt, Frau Rosenbaum (Betreuerin) und Herr Termer (Betreuer) das Ergebnis, zumal alle wissen, dass in der Hauptstadt ein „rauher Wind“ weht, wenn sich Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland treffen, um sich im Rahmen von Jugend trainiert für Olympia zu messen.

Clemens Termer
(Lehrer-Trainer Judo)

Schülerinitiative: GBS soll Courage-Schule werden!

Großer Aufreger vor den Herbstferien!  Sprechblasen in allen Gebäuden, deren Inhalte viele zum Nachdenken brachten, manchen auch ratlos ließen, die zum Teil provozierten … aber eines sicher bewirkt haben: Es wurde diskutiert! 


Das war durchaus beabsichtigt. Die Aktion wurde von einer Gruppe von Schülerinnen und Schülern initiiert, die sich während der letzten Projektwoche intensiv mit den Themen Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassismus auseinandergesetzt haben. Sie haben sich nun ein Ziel gesetzt:
Die Gutenbergschule soll „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ werden!

Worum handelt es sich?

Dieses europaweite, überparteiische Schulnetzwerk entstand vor ca. 25 Jahren. Inzwischen gibt es bereits über 2.500 Schulen allein in Deutschland, die diese Auszeichnung erhalten haben. Über 1,5 Mio Schülerinnen und Schüler in Deutschland besuchen eine „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ –  SOR-SMC ist damit das größte Schulnetzwerk Europas.

Dazu zu gehören ist weniger eine Auszeichnung für geleistete Arbeit als vielmehr eine Verpflichtung, die die Schule gegenüber sich selbst und der Gesellschaft eingeht. Die Beantragung  erfolgt bei der Bundeskoordination „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ für Deutschland in Berlin. Der Antrag beinhaltet

  1. die Zustimmung von 70 % der Schulgemeinde (alle, die in der Schule lernen und arbeiten) zu „SOR-SMC“ (per Unterschriftensammlung)
  2. die Benennung  einer Person des öffentlichen Lebens als Patin bzw. Pate des Projekts (diesen zu finden ist Aufgabe der „Courage-AG“)
  3. die Durchführung eines Projekts zu dem Thema „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (die Projektumsetzung geht aus von der „Courage-AG“, die offen ist für jeden, der mitmachen möchte!)

Übrigens, zum Thema Projekte: Die Gutenbergschule ist da längst aktiv! Die Auszeichnung bietet bereits bestehenden Initiativen unserer Schule – hier sei stellvertretend nur die „Äthiopien-AG“ genannt! – eine zusätzliche Plattform, um sich zu präsentieren, sowie vielfältige Möglichkeiten der Unterstützung.

Zur Zeit gibt es in Wiesbaden zwei „Schulen mit Courage“:  die Schulze-Delitzsch-Schule und die Riehl-Schule. Einige weitere bereiten derzeit die Aufnahme vor.
Die Gutenbergschule wäre als erstes Gymnasium in Wiesbaden eine „Courage-Schule“!

Weitere ausführliche Infos zu „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ findet man hier: www.schule-ohne-rassismus.org/

Wie geht es nun weiter?
Die „Courage-AG“ wird in den kommenden Tagen und Wochen intensiv informieren. Geplant sind u.a. weitere Info-Plakate sowie Info-Stände während der Pausen, wo Mitglieder der Courage-AG für Fragen zur Verfügung stehen. Etwa Anfang/Mitte November soll dann die Unterschriftensammlung umgesetzt werden. Sie werden/ Ihr werdet hier und auf anderen Kanälen rechtzeitig informiert, wann es konkret losgeht!
Was können Sie / was könnt Ihr tun?
  • als Schülerinnen und Schüler: Hört Euch an, um was es geht! Informiert Euch, seid offen, seid gern kritisch! aber nicht einfach nur gelangweilt! Denkt selbst nach! Das Thema könnte Euch irgendwann einmal selbst betreffen, auch wenn Ihr Euch das heute kaum vorstellen könnt …
  • als Eltern: Informieren Sie sich, wenden Sie sich an uns, wenn Fragen offen sind. Die tollste Unterstützung für uns ist, wenn Sie über das Projekt auch daheim sprechen und diskutieren! Dann müssen Sie nicht das Gefühl haben, Ihr Kind unterschreibt da Dinge, über die es sich nie Gedanken machen konnte.
    Hierzu ein wichtiger Aspekt: Wer nicht unterschreiben will, darf nicht „gebrandmarkt“ werden! Wir haben ausgemacht, dass die Namen auf den Unterschriftenlisten den Lehrerinnen und Lehrern nicht gezeigt und auch sonst mit Diskretion gehandhabt werden. Schließlich geht es um ja Respekt!
  • als Lehrerinnen und Lehrer: Nichts, außer zu unterschreiben, dass wir wollen, dass die Gutenbergschule zu einer „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ wird, und damit zu dokumentieren, dass wir mit Überzeugung hinter den Inhalten und Zielsetzungen des Projekts stehen!

Letztendlich geht es um gegenseitigen Respekt und die Anerkennung der Tatsache, dass Unterschiedlichkeit nicht automatisch eine Gefahr darstellt …

Zur Courage-AG gehören derzeit und stehen gerne für Fragen zur Verfügung:
  • Layma Brunnmeier, 8a
  • Zoe Erdmann, 8a
  • Anneliese Rockenbauch, 8d
  • Anne Basting, Ed
  • Sophia Bouhaha, Ea
  • Elias Mahmoodzada, Ed
  • Enana Naser, Eb
  • Leonie Ruenauver, Ea
  • Sofia Rinaldi, Q1
  • Anna Sandig, Q3

 

Unterstützt werden die AG’lerInnen von den Lehrkräften

  • Esther Haverkamp
  • Victoria Höfle
  • Dr. Nike Meißner