GBS-Erfolge bei ,,Wiesbaden schreibt!“

Auch in diesem Jahr nahm die Gutenbergschule wieder an „Wiesbaden schreibt!“, dem großen Diktatwettbewerb des Wiesbadener Kuriers teil, der am 27.2. in der Aula der Oranienschule durchgeführt wurde.

Eine beachtliche Anzahl von 16 SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen stellte sich den orthographischen Herausforderungen, die das diesjährige Wettbewerbsdiktat „Zahlen, bitte schön!“ zu bieten hatte. Hierzu zählten neben waghalsigen Substantivierungen (,,Im-Nebel-Stochern“) auch knifflige Fragen der Getrennt-und Zusammenschreibung (,,nullachtfünfzehn“) und etymologische Leckerbissen wie ,,verhohnepipelt“.

Bei den SchülerInnen darf die Gutenbergschule in diesem Jahr die Siegerin stellen: Céline Zinkel aus der Q4, die bereits im letzten Jahr zu den besten TeilnehmerInnen zählte, beglegte den ersten Platz mit nur 22 Fehlern. Einen ebenfalls beachtlichen dritten Platz belegte Emma Fuhr aus der E-Phase mit 27 Fehlern.
Erfolge gibt es aus den anderen Kategorien zu vermelden. Bei den Lehrern schaffte es Herr Pielert mit lediglich 15 Fehlern auf den dritten Platz, ebenso wie Frau Nungesser in der Kategorie Eltern mit 18 Fehlern. Alle SiegerInnen nehmen im Juni am Regionalausscheid in Frankfurt teil. Wir gratulieren und drücken die Daumen!

Jahrgang 5 erobert die Stadtbibliothek

Im Rahmen des Leseförderkonzepts besuchen alle Klassen 5 der Gutenbergschule zum Jahresbeginn die Stadtbibliothek Wiesbaden. Auch in diesem Jahr wurden wir dort sehr freundlich empfangen und erhielten von einer Mitarbeiterin alle wichtigen Informationen zum Angebot, zur Ausleihe und zu den Recherchemöglichkeiten. Im Rahmen einer kleinen Aufgabe konnten die Schülerinnen und Schüler dann selbständig die verschiedenen Bereiche der Bibliothek erkunden und Bücher und weitere Medien den richtigen Regalen zuordnen. Wer noch keine Ausleihkarte hatte, hatte anschließend die Möglichkeit, sich ein Exemplar ausstellen zu lassen und direkt ein interessantes Buch (oder auch einen ganzen Stapel) mit nach Hause zu nehmen.

,Zunächst haben wir das System erklärt bekommen, wie man dort Bücher ausleiht und zurückgibt. Als das fertig war, durften wir selbst Büchereimitarbeiter spielen und Bücher, Comics, CDs und Videospiele wieder in die richtigen Regale sortieren. Anschließend durften wir uns Bücher ausleihen, die wir lesen wollten. […] Der Tag war spannend und jeder hat etwas über die Bücherei gelernt!“ (Milena, 5d)

,,Es hat mir vor allem gefallen, dass die nette Dame, die dort arbeitet, uns rumgeführt hat. Beispielsweise hat eine Person, die noch nie dort war und sich nicht auskennt, wo zum Beispiel die Mathematikbücher sind, von ihr eine gute Übersicht bekommen […] Sehr angenehm fand ich, dass es einen kleinen Bereich gab, wo man sich zum Lesen hinsetzen oder sogar hinlegen konnte.“ (Rafaela, 5d)

 

Drama Baby! – Bitte abstimmen für Charlotte

Ohren auf! Dieses Jahr nimmt Charlotte Theisen aus der Q3 am Schulcontest „Drama Baby!“ von Reclam Hörbücher teil. Wer ihren Track auf Spotify über 30 Sekunden anhört, kann ihr damit zum Sieg verhelfen. Hören kann man sooft man will.

Charlottes Beitrag:

https://open.spotify.com/track/4jdQkmgxwuhenwfiUU32g3?si=2w-DiNAcT92hp6MCMsm02Q

Infos zum Wettbewerb:

http://www.reclam-hoerbuecher.de/dramababy/

Wir drücken die Daumen!

Der Mistkäfer und die Milchstraße

Eine interessante Lesung mit Verena Reinhardt am 15.11.2019

Wusstest du, dass sich ein Mistkäfer beim Rollen seiner Dungkugel an der Milchstraße orientiert? Ich wusste es jedenfalls nicht, bis ich es von Verena Reinhardt beim diesjährigen bundesweiten Vorlesetag in der Aula der GBS hörte. Sie ist Biologin und Schriftstellerin, hat zu Insekten geforscht und muss es daher wissen. Diese ungewöhnliche Orientierung des Mistkäfers gab mit den Anstoß für ihr neuestes Buch, das sie in Auszügen den gespannt lauschenden Fünftklässlern der Gutenbergschule vorlas. Die Hauptfigur des Romans, der Mistkäfer Herr Schnettelbeck, begibt sich darin auf die Suche nach den verschwundenen Sternen. Er vermutet zunächst einen Diebstahl, ist damit aber auf dem Holzweg. Bis zur Lösung des Rätsels muss er noch etliche Abenteuer in der Unterstadt bestehen. Und die größte Hilfe hierbei leisten ihm einige Wirbeltiere, darunter auch eine Menschendame namens Tinea, die höchstens fingergroß ist.

Mit doppelbödigem Humor und leichter Feder greift Verena Reinhardt aktuelle Themen wie Diskriminierung, Umweltschutz und Populismus auf. Der Roman ist gespickt mit Anspielungen, die auch erwachsene Leser amüsieren.

Und die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen haben jede Menge Fragen an die Autorin gestellt, z. B. ob sie ihre Bücher auswendig könne. Dies musste Frau Reinhardt verneinen. Sie hat aber auf ein intensives Korrekturlesen verwiesen, so ungefähr sechs Mal, bevor ein Buch vom Verlag zum Drucken  geschickt werde. Deswegen würden sich einige Passagen der Geschichte sehr gut einprägen.

„Wird es eine Verfilmung Ihrer Bücher geben?“, lautete eine Frage aus dem Publikum. Dies entscheide der Verlag, der alle Vermarktungsrechte an ihren drei Büchern für 10 Jahre erhalten habe. Bisher sei nichts dergleichen geplant, jedoch würde sie sich natürlich sehr darüber freuen.

Bis dahin bleibt zu lesen und vorlesen die erste Wahl, um sich an den phantasievollen Geschichten zu erfreuen!

Gelesen wurde aus folgendem Buch:

Verena Reinhardt „Herr Schnettelbeck und das Geheimnis der verschwundenen Sterne“

Beltz und Gelberg 2019

 

Weitere Bücher der Autorin:

„Der Hummelreiter Friedrich Löwenmaul“ 2016

„Die furchtlose Nelli, die tollkühne Trude und der geheimnisvolle Nachtflieger“ 2017

Projekt der Klasse 7s am Staatstheater

Von August bis September 2019 nahm die Klasse 7s im Rahmen des Deutschunterrichts an einem Projekt des Wiesbadener Staatstheaters teil. Die Klasse übernahm eine sogenannte „Patenschaft“ für eine Theaterproduktion der laufenden Spielzeit, in diesem Fall für das Stück „Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zaunes schaute“ von Jens Raschke. Darin geht es um die Geschichte einiger Tiere, die in dem -auf historischem Vorbild beruhenden- Zoo des Konzentrationslagers Buchenwald leben und unterschiedliche Möglichkeiten verkörpern, wie man auf das Unrecht, das außerhalb des Zoos geschieht, reagieren kann.

Durch die verschiedenen Elemente dieser Patenschaft setzten sich die Schüler sehr intensiv mit dem Stück auseinander. Zur Einstimmung besuchte uns Frau Anne Tysiak vom Staatstheater im Unterricht und führte die SchülerInnen anhand verschiedener theaterpädagogischer Methoden an das Stück heran. Des Weiteren hatten wir die Gelegenheit, zwei Proben des Stücks in der Spielstätte Wartburg zu besuchen, eine davon zu Beginn der Probenzeit auf der Probebühne, die andere als Hauptprobe auf der offiziellen Bühne. Schließlich besuchten wir auch eine reguläre Aufführung. Im Anschluss an die Proben erhielten die SchülerInnen Gelegenheit, mit dem Regisseur und den Schauspielern zu reden und ihnen ihre Eindrücke und Fragen zu dem Stück mitzuteilen.

Weiterer Bestandteil der Patenschaft war eine Führung durch das Wiesbadener Staatstheater.

Dieses Angebot des Staatstheaters war für die Klasse und auch für mich als ihre Deutschlehrerin sehr anregend und hat allen viel Spaß gemacht.

Einige Schülerbeiträge, die während der Beschäftigung mit dem Stück im Unterricht entstanden sind, sind mit der Homepage des Theaters verlinkt:

https://www.staatstheater-wiesbaden.de/download/23719/patenklasse_was_das_nashorn_sah.pdf

Béla Kenneweg gewinnt beim Tag der Handschrift

Im Juni 2019 nahm die damalige Klasse 6s im Rahmen des Deutschunterrichts am Wettbewerb „Glückspost“ zum Tag der Handschrift teil. Dieser wird ausgerichtet von der Stiftung Handschrift unter der Schirmherrschaft von Kultusminister Prof. Dr. Lorz.
Aufgabe war es, nach einer kleinen Einstimmung in das Thema innerhalb einer Schulstunde einen handgeschriebenen Brief zum Thema „Glück“ zu verfassen.
Aus den 12.000 Einsendungen wurden vergangene Woche die 100 besten im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung durch den Kultusminister prämiert. Wir sind sehr stolz, dass ein Schüler der Gutenbergschule zu diesen 100 gehörte. Béla Kenneweg (jetzt 7s) wurde als einer der Sieger mit einer Urkunde und einer gedruckten Sammlung der 100 schönsten Briefe ausgezeichnet. Wir gratulieren Béla herzlich zu seinem Erfolg!

Emma Fuhr gewinnt Schreibwettbewerb

Von März bis Mai nahm die Klasse 9a an dem Projekt Schüler lesen Zeitung teil. Dabei stand unter anderem die Beschäftigung mit den verschiedenen journalistischen Textsorten auf dem Stundenplan. Dieses Wissen wurde dann auch praktisch umgesetzt und jeder / jede konnte sich ein selbst gewähltes Thema aussuchen, mit dem er / sie sich näher beschäftigen wollte. Dabei entstanden spannende Texte, die sich z.B. mit Mädchen-Fußball, Erfahrungen während des Schüleraustauschs oder dem ehemaligen Hotel Rose, in dem heute die Staatskanzlei untergebracht ist, beschäftigen. Emma wählte für ihren Artikel „Bürgermeinungen zur CityBahn“ ein sehr kontrovers diskutiertes Thema. Die verdiente Belohnung für ihre Mühen bestand aus dem Preis für den besten Artikel, der innerhalb eines Jahres im Rahmen des Projekts, das zweimal jährlich für jeweils 8 Wochen durchgeführt wird, geschrieben wurde.

 

Ein ausführlicher Artikel findet sich im Wiesbadener Kurier unter:

Eine ungewöhnliche Schullesung mit Dirk Hülstrunk!

Am Freitag, den 10.5.2019 durften verschiedene Klassen des Jahrgangs 8 und 9 an einer Autorenlesung teilnehmen. Eingeladen war Dirk Hülstrunk, der Gedichte verfasst und in Frankfurt die Organisation des ‚Poetry Slams‘ an der FH Frankfurt organisiert hat.

„Nachdem er erzählt hatte, wie er zum Schriftsteller wurde, fing Dirk Hülstrunk mit seinem ersten Gedicht an. Dabei durften alle SchülerInnen mitmachen. Er erklärte uns, was wir bei diesem Gedicht ‚Ohne Worte‘ zu tun hatten. Wir sollten unsere Wangen lockern, die Ohren massieren und einmal kräftig die Nase hochziehen. Und das in einer bestimmten Reihenfolge. Eine Herausforderung!

Außerdem stellte er uns viele weitere Gedichte vor, die darüber erzählten, dass man doch einmal „chillen“ sollte oder für die Revolution kämpfen. Eines war gegen den Krieg gerichtet und ein weiteres ging darüber, dass man nicht alles machen sollte, was die anderen auch machen. Die zwei Stunden mit Dirk Hülstrunk waren sehr informativ. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht, seinen Gedichten zuzuhören.“ Emilia

„Herr Hülstrunk erklärte uns auch, dass er oft Gedichte über Dinge schreibt, die ihn stören. Dies sei leichter, als sich darüber zu beschweren. Er hat ein Buch mit dem Titel „Zucken Sie doch nicht so!“ verfasst, in dem es um die ständige Angespanntheit der Leute geht. Sie seien durch das ständige Arbeiten oftmals launisch und gereizt. (…)

Die Meinungen über seinen Vortrag? Sie sind gespalten.“ Angelica

„Zum Thema ‚Minimalistische Gedichte‘, mit welchen er sich hauptsächlich beschäftigt, zeigte uns der Dichter auch einige Beispiele, die er selbst geschaffen hat. Zu Anfang war diese seltsame Interpretation des Begriffs ‚Gedichte‘ sehr gewöhnungsbedürftig für die meisten von uns Schülern. Doch mit der Zeit konnten wir uns an diese Kunstform gewöhnen und ihr etwas abgewinnen.“ Lina

„Wir hörten uns z.B. das Gedicht „Dösen, dämmern“ an, bei dem wir auch mitbekommen haben, dass unterschiedliche Variationen der Stimme oft eine andere Atmosphäre hervorrufen können.“ Luna

„Ein ‚Poetry Slam‘ ist eine Veranstaltungsform, bei der verschiedene Künstlerinnen und Künstler mit selbstgeschriebenen Texten gegeneinander antreten. Oft wird auch von einem modernen Dichterwettstreit gesprochen. Dabei gibt es lokale, nationale und internationale Wettbewerbe. Der ‚Poetry Slam‘ wurde Mitte der 1980er Jahre in den USA entwickelt und hat sich seitdem weltweit verbreitet, seit Mitte der 1990er Jahre auch in Deutschland.“ Dana

„Die Bewertung des Wettbewerbs übernimmt das Publikum. Und es gibt nur drei große Regeln fürs Mitmachen: Es müssen die eigenen Texte sein, die vorgetragen werden, man hat nur eine festgelegte Zeitspanne z.B. 5 Minuten und man darf beim Vortragen des Textes keine Requisiten benutzen. (…)

Ich finde, dass der ‚Poetry Slam‘ eine gute Idee ist, da sich Autoren auszeichnen können und jeder dort mitmachen kann. Außerdem sind die Texte meist lustig und werden einem großen Publikum vorgetragen.“ Leo

Im Großen und Ganzen fand ich den Vortrag sehr interessant, da ich davor keine wirkliche Ahnung vom ‚Poetry Slam‘ hatte. Vielen Dank an Dirk Hülstrunk, der toll vorgetragen hat!“ Thomas

Diskussion um Anerkennung vergessener KZ-Opfer

Frank Nonnenmacher liest aus seinem Buch und diskutiert mit SchülerInnen der Q2 am Dienstag, den 19.2.2019 in der Aula der GBS

Professor Nonnenmacher stellte den SchülerInnen zunächst die Geschichte seines Vaters Gustav vor. Parallel dazu beschreibt er in seinem Buch „Du hattest es besser als ich“ die Biographie seines Onkels Ernst Nonnenmacher. Das Schicksal der beiden Brüder, die sich erst als Erwachsene sehr spät kennenlernten, nachdem sie als Kinder in unterschiedlichen sozialen Milieus aufwuchsen, ist zugleich die Geschichte zweier Zeitzeugen des Nationalsozialismus, die damals keine dezidiert politische Haltung zu der Entwicklung in Deutschland zeigten und trotzdem von ihr mitgerissen wurden. „Inwieweit sind die beiden Opfer, inwieweit sind sie Täter?“ Diese Frage solle jede(r) der SchülerInnen der Q2, selbst zu beantworten suchen, so Frank Nonnenmacher.

Der Autor und Sohn von Gustav Nonnenmacher deutet als Grund für die apolitische Haltung das Aufwachsen seines Vaters in einem pietistisch geprägten Heim an. Der Vater hätte als Bester seiner Grundschulklasse eigentlich ein Stipendium für das Gymnasium erhalten sollen, um anschließend ein Theologiestudium zu absolvieren, was bittererweise an der Inflation scheiterte. Seine weitgehend unreflektierte Haltung gegenüber dem NS-Regime, dem er während des Krieges als hoch dekoriertes Mitglied der Luftwaffe „diente“, wurde in dieser Zeit von ihm nur an wenigen Punkten aufgebrochen und hinterfragt.

Interessant war auch die Gegenüberstellung mit seinem Bruder Ernst, der als Jugendlicher und junger Erwachsener unter schwierigen finanziellen Verhältnissen aufwuchs, mehrfach straffällig wurde, meistens da er kleine Diebstähle beging, um zu überleben, und der schließlich für mehreres Jahre im KZ Flossenbürg, später im KZ Sachsenhausen interniert war, und dort unter härtesten Bedingungen Zwangsarbeit verrichtete. Seine latent abwehrende und anarchistische Haltung gegenüber jedwedem ‚Staat‘ – egal, ob Kaiserreich, Weimarer Republik oder Nationalsozialismus – erscheint nachvollziehbar. Anders als die politischen Häftlinge im KZ, die nach der Kapitulation Deutschlands 1945 relativ schnell rehabilitiert und entschädigt wurden, gehört er bis heute zu den „vergessenen Opfern des NS“, wie sie Frank Nonnenmacher in einer Petition an den dt. Bundestag nennt.

Mit den SchülerInnen diskutierte er über die Frage, warum eine Wiedergutmachung für diese Opfergruppe so lange Zeit kein Thema war. Selbst 70 Jahre nach der Gründung der BRD erkennt der Bundestagsausschuss für Kultur und Medien zwar an, dass zumindest eine symbolische Anerkennung dieser Opfer wichtig wäre, „da niemand zu Recht in einem KZ gesessen habe“, wie Elisabeth Motschmann von der CDU/CSU-Fraktion formuliert. Sie führt weiterhin in einem Interview aus:  „Das, was in den KZs gelaufen ist, ist so unvorstellbar, dass wir das nicht gutheißen können“, – gemeint ist „Vernichtung durch Arbeit“. Trotzdem kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, die Politiker würden die Petition zwar verbal befürworten, aber kaum Taten folgen lassen. „Eine Verschleppungstaktik“, mutmaßte Professor Nonnenmacher. Um Entschädigungszahlungen könne es dabei sicher nicht mehr gehen, denn von den Opfern lebe kaum noch jemand.

Die Diskussion endete mit mehreren Wortmeldungen der SchülerInnen zur Haltung einzelner politischer Fraktionen und verschiedener Meinungen zu Strategien der Umsetzung der Petition. Dabei gingen die Ansichten weit auseinander – ein gutes Beispiel für eine konstruktive Auseinandersetzung, die Politik, Ethik und Geschichte umfasst.

Petition abrufbar unter: www.change.org/vergessene-opfer oder http://chn.ge/2EAW95C

 

Gelesen wurde aus folgendem Werk:

Frank Nonnenmacher. Du hattest es besser als ich. Zwei Brüder im 20. Jahrhundert. Südost Verlags Service 2015

Gutenberg-Team mit erneutem Erfolg bei ,,Wiesbaden schreibt“.

Auch in diesem Jahr nahm die Gutenbergschule wieder mit einem Team aus SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen an „Wiesbaden schreibt“, dem großen Diktatwettbewerb des Wiesbadener Kuriers teil, der am 13.2. in der Aula der Elly-Heuss-Schule durchgeführt wurde. „Der Videobeweis“ lautete in diesem Jahr der Titel des Wettbewerbsdiktats, das nicht nur zahlreiche Fußballfachbegriffe, sondern auch einige knifflige Zweifelsfälle der deutschen Rechtschreibung beinhaltete.

Bei den SchülerInnen konnte Céline Zinkel aus der Q2 einen tollen dritten Platz erreichen.
In der Lehrerwertung darf die Gutenbergschule in diesem Jahr sogar die Siegerin stellen, Frau Hippmann machte insgesamt nur sechs Fehler, gefolgt von Frau Dithmar und Herrn Bockholt, die sich mit je sieben Fehlern den zweiten Platz teilten. Alle SiegerInnen nehmen im Juni am Regionalausscheid in Frankfurt teil und werden bis dahin natürlich noch einmal fleißig trainieren.

Unser Teilnehmerfeld 2019