Mit Chlorophyllfluoreszenz zum 2. Preis beim Landeswettbewerb Jugend forscht

(Darmstadt/Wiesbaden 10.04.2018) Markus Perle und Kevin Klemmer präsentierten gestern und heute ihr erfolgreiches Jugend forscht Projekt beim Landeswettbewerb in der MERCK-Sporthalle in Darmstadt. Gemeinsam mit Leo Schorling forschten sie zum Thema Chlorophyllflureszenz und untersuchten Nutzungsmöglichkeiten dieses Effekts.

Insgesamt wurden 39 Projekte in 7 Fachgebieten zum diesjährigen Landeswettbewerb zugelassen. Die Jungforscherinnen und Jungforscherhofften am heutigen Tage natürlich aufgrund der von ihnen eingereichten fachwissenschaftlichen Arbeit sowie der Präsentation vor einer Fachjury alle auf eine gute Platzierung oder einen der zahlreiche Sonderpreise.

Bei der Feierstunde wurde das von Dr. Sabrina Alfonso betreute Projekt der Gutenbergschüler schließlich mit einem 2. Preis (Preisgeld: 200 €) ausgezeichnet. Die ersten Glückwünsche erhielten Markus und Kevin von Vince Ebert (Wissen vor acht/ARD), der sehr unterhaltsam durch die Feierstunde führte.

Herzlichen Glückwunsch an die Preisträger.

Große Sprünge beim Regionalwettbewerb Jugend forscht

(Wiesbaden, 24.02.2018) Beim Regionalwettbewerb Hessen-West wurden heute wieder kreative MINT-Schülerinnen und -Schüler bei InfraServ in Wiesbaden ausgezeichnet. 4 Forschungsgruppen der Gutenbergschule folgten dem diesjährigen Wettbewerbsmotto „Spring!“ und konnten mit ihren Projekten erfolgreich in 3 Kategorien bei der Jury landen. Hier die Ergebnisse:

In der Altersklasse „Jugend forscht“ (Betreuer: Dr. Sabrina Alfonso, Andreas Meier)

Biologie: Was ist Chlorophyllfluoreszenz und wie kann man sie nutzen? (Markus Perle, Kevin Klemmer, Leo Schorling – Eb-MINT) – 2. Preis & Sonderpreis Regionalsieg für das beste interdisziplinäres Projekt (Teilnahme am Landeswettbewerb)

Physik: Ein Modell für Gravitationswellen (Leon Regula – Q2) – 3. Preis

In der Altersklasse „Schüler experimentieren“ (Betreuer: Dr. Sabrina Alfonso)

Technik: Der Zeitvertreiber (Ilka Poppl (5b), Alexander Heling (5d) – GTA Programmieren / Coden lernen mit Calliope mini) – 2. Preis

Technik: Müll-Trennungs-Anlage (Janus Kracke – 5b) – Anerkennungspreis & Sonderpreis Umwelttechnik

Eine weitere Auszeichnung gab es für Dr. Sabrina Alfonso, die seit vielen Jahren die JuFo-AG an der Gutenbergschule sehr erfolgreich leitet. In diesem Schuljahr hat sie dieses Angebot um den Kurs „Schüler experimentieren“ im GTA erweitert. Zahlreiche Forschungsprojekte wurden dank ihres Engagements mit Preisen in diversen Regional- und Landeswettbewerben von „Jugend forscht“ ausgezeichnet, sodass sie in diesem Jahr den Sonderpreis für engagierte Talentförderer erhält.

Herzlichen Glückwunsch allen Preisträgern für diese Erfolge.

Christoph Eckrich wurde in diesem Jahr erstmals als Juror im Fachgebiet „Biologie“ in der Altersklasse „Schüler experimentieren“ berufen. Mit 7 Arbeiten musste er direkt die größte Anzahl an Arbeiten in einem Fachgebiet bewerten, was er souverän gemeistert hat. So durfte er auch sofort die Laudatio für die Sieger in diesem Fachgebiet halten (und schreiben). Vielen Dank für dieses Engagement.

Ein abschließender Dank gilt Matthias Gotthardt, der den „Zeitvertreiber“ in seinen Coding-Kurs im GTA betreut zur Teilnahme motiviert hat.

Hier geht’s zu den Artikeln im Kurier und im Tagblatt.

Karl-von-Frisch-Preis 2017 an Sofie Schaffranek

Die Abiturientin Sofie Schaffranek wurde in diesem Jahr für ihre besonderen Leistungen im Fach Biologie mit dem Karl-von-Frisch-Preis ausgezeichnet. Hier folgt ihr Bericht von der Preisverleihung am 10.06.2017 in Marburg:

Sehr geehrt fühlte ich mich, als meine Biologielehrerin Frau Dr. Alfonso mir letzten Monat mitteilte, dass Sie mich für den diesjährigen Karl-von-Frisch-Preis nominiert hatte. Dabei handelt es sich um eine Auszeichnung des Landesverband Hessen des Verbandes Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin (VBIO e. V.) für die hessenweit besten Abiturienten im Fach Biologie.

Nachdem ich eine offizielle Einladung erhalten hatte, machte ich mich gemeinsam mit meiner Familie am 10. Juni auf den Weg in das Institut für Pharmazeutische Chemie der Philipps-Universität Marburg, um an der offiziellen Preisverleihung teilzunehmen.

Die Veranstaltung begann am Vormittag mit der Begrüßung der Teilnehmer durch den Vizepräsident der Uni Marburg, Prof. Joachim Schachtner und den Vorsitzenden des VBIO Landesverbandes Hessen, Prof. Wolfgang Nellen. Darauf folgte das Vormittagsprogramm mit vielen interessanten wissenschaftlichen Vorträgen, welche mir besonders gut gefielen, da sie von aktuellen Themen in der Biologie handelten. Zunächst wurde den Teilnehmern Ergebnisse auf dem Gebiet der Alzheimer-Forschung nähergebracht, welche sich mit dem Einsatz von induzierten pluripotenten Stammzellen beschäftigen. Durch die „Reprogrammierung“ einer bereits spezifischen somatischen Zelle in ein embryonales Stadium und erneute Ausdifferenzierung kann z.B. eine Hautzelle in eine Nervenzelle umgewandelt werden. Diese kann anschließend für die Alzheimer-Forschung angewendet werden, ohne dass es ethische Bedenken gibt, weil nicht die Stammzellen eines Embryos verwendet werden müssen.

Es folgte der Vortrag eines diesjährigen Karl-von-Frisch-Preisträgers zum Thema CRISPR/Cas, welches eigentlich ein Abwehrmechanismus von Bakterien gegen Viren ist und heutzutage eine molekularbiologische Methode bezeichnet, um DNA gezielt zu schneiden und zu verändern. Angewendet könnte diese Methode im Kampf gegen Krankheiten wie AIDS, Krebs oder in der Pflanzenzüchtung, damit die Resistenzeigenschaft einer Pflanze gegenüber Krankheiten angepasst werden kann. Durch das Entfernen, Einfügen und Verändern der DNA besteht sogar die Möglichkeit, Babys mit bestimmten Eigenschaften zu designen, was allerdings kontrovers diskutiert wird.

Darüber hinaus wurde uns in einem weiteren Vortrag die Welt der Nukleinsäure RNA vorgestellt.

Neben den vielen besonders lehrreichen Fachvorträgen erhielten wir durch eine ehemalige Karl-von-Frisch-Preisträgerin der TU Darmstadt auch einen Einblick in das biowissenschaftliche Studium und darüber hinaus, was mir persönlich sehr gut gefiel, da sie uns viele persönliche Erfahrungen über den Weg ins Studium und zum Traumberuf näherbrachte.

Nach der Mittagspause wurden die diesjährigen Karl-von-Frisch-Preisträger in unterschiedliche Gruppen für Führungen eingeteilt, wobei ich die Labore der Hartmann AG besichtigen durfte, die sich direkt auf dem Unigelände der Pharmazeutischen Chemie befinden. Hier kamen mir bereits viele Dinge, von der Gelelektrophoresenapparatur bis hin zum Thermocycler für die Polymerase-Kettenreaktion, durch den Schulunterricht bekannt vor.

Nach einem amüsanten Fachvortrag eines Science Slammers aus dem Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt über die Vielfalt der Reptilien ging es endlich zum spannendsten Teil der Veranstaltung über, nämlich der eigentlichen Preisverleihung.

Die 66 besten hessischen Abiturienten 2017 im Fach Biologie wurden nun für ihre Leistungen geehrt und bekamen die Urkunden vom Oberbürgermeister der Stadt Marburg, Dr. Thomas Spies und dem Amtsleiter des Staatlichen Schulamtes Marburg, Arno Bernhardt, überreicht. Dieser Moment war für alle Abiturienten und auch für mich ein sehr besonderer und ein schöner Abschluss der Veranstaltung.

Rückblickend betrachtet hat sich die Karl-von-Frisch-Preisverleihung sehr gelohnt, denn ich war sehr erstaunt darüber, wie viel von meinem eigenen Schulwissen ich auf die Fachvorträge anwenden konnte und mit dem abwechslungsreichen Programm wurde der Tag sehr interessant gestaltet.

Kiffen ist NICHT harmlos

Während Rauchen und Alkoholkonsum unter Jugendlichen rückläufig sind, hat der Cannabiskonsum in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Entgegen der hartnäckigen Gerüchte, dass Kiffen harmlos sei, kann der Konsum von Cannabis bei Jugendlichen dramatische Folgen haben: Cannabis ist eine psychoaktive Substanz, die abhängig machen, den Hirnstoffwechsel dauerhaft verändern sowie Psychosen und Depressionen auslösen kann. Das gilt insbesondere für Jugendliche, deren Gehirne sich noch in der Entwicklung befinden und sehr viel sensibler und schneller auf psychoaktive Substanzen reagieren als die ausgereiften Gehirne von Erwachsenen. Die Pubertät und damit die Hirnentwicklung endet erst mit ca. 25 Jahren, bei Frauen ca. 2 Jahre früher! Aktuelle Studien haben zudem gezeigt, dass Cannabiskonsum in der Jugend sich auch auf die Entwicklung der Intelligenz negativ auswirkt, die Wissenschaftler sprechen um einen Rückgang um bis zu 8 IQ-Punkte. Zur Einzuordnung: Ein IQ von 92 anstatt 100 gilt bereits als unterdurchschnittlich.

Die Hessische Landesstelle für Suchtfragen hat gerade zwei neue Infobroschüren für Jugendliche und Eltern zu diesem Thema veröffentlicht.

=>http://www.hls-online.org/aktuelle-meldungen/cannabis-hls-infobroschueren-fuer-eltern-und-jugendliche/

Empfehlenswert ist auch dieser Beitrag von „nano“ auf 3Sat:

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=59589

HOLLYWOOD zu Gast in Wiesbaden: Pagé-Preisträger 2016 geehrt

(13.07.2016) Heute wurde der Pagé-Preis erstmals im Rahmen einer Feierstunde in der Aula der Gutenbergschule verliehen. Eingeladen waren neben den Wettbewerbsteilnehmern, deren Angehörige sowie Schüler, Lehrer, Eltern und Ehemalige (Schüler, Lehrer, Eltern). Etwa 100 Personen folgten der Einladung, unter Ihnen auch der Schullleiter Herr Dr. Buchwaldt.

Manuel Pschorn (Q2) eröffnete die Feierstunde am Klavier mit dem Thema aus „Zurück in die Zukunft“ und leitete damit einen kurzweiligen Abend (auch für nicht-MINTler) ein. Nach der Begrüßung durch Herrn Meier, bei der kurz die besonderen Leistungen der Gutenbergschüler/-innen im Bereich der MINT-Fächer im laufrenden Schuljahr dargestellt wurden, leitete Frau Köppen zur Verleihung des Pagé-Preises über. Sie stellte zunächst den langjährigen Förderer und Mitglied des Club Gutenberg, Herrn Dr. Peter Pagé, der leider nicht an der Preisverleihung teilnehmen konnte, sowie die in diesem Jahr eingereichten Projekte vor.

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Nachdem alle Teilnehmer auf die Bühne gebeten wurden, war es endlich so weit. Frau Köppen verkündete die Entscheidung der Jury (Herr Geyer, Frau Köppen, Herr Meier, Herr Nothof, Herr Schäfer, Herr Dr. Sollich), die aufgrund der Qualität aller Arbeiten diesmal nicht leicht fiel. Deshalb entschied sich die Jury, das Preisgeld aufzuteilen:

1. Preis (350 € + Buchpreis)

  • SmartEnergy

Anton Lang, Elif Tosun, Yizhe Zhang

  • howtointer.net

Renan Deuter, Sebastian Perle, Simon Sachs

2. Preis (150 € + Buchpreis)

  • Pumpspeicherkraftwerk im Privathaushalt

Amelie Koch, Alisa Naumann, Bianca Naumann

  • Die Grätzelzelle – eine Alternative zur Solarzelle?

Thomas-Julien Mendoza

Herzlichen Glückwunsch!

Aber das Highlight des Abends sollte nun erst noch folgen.

StarWarsDr. Sascha Vogel vom Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) hielt einen kurzweiligen Festvortrag mit dem Titel „Physik in Hollywood„. In dem etwas mehr als eine Stunde dauernden Vortrag wurde deutlich, welchen naturwissenschaftlichen (insbesondere physikalischen) Unsinn man im Kino und TV zu sehen bekommt. Dabei bekommen nicht nur James Bond oder Star Wars ihr Fett weg, auch Filme wie Ice Age und Bodyguard zeigen erhebliche Schwächen, sobald man Sie mit den wachen Augen eines Naturwissenschaftlers betrachtet.

Alle Fehler werden dabei wissenschaftlich fundiert unter Angabe leicht nachvollziehbarer Berechnungen (man braucht definitiv kein abgeschlossenes Studium der Physik) aufgedeckt. Ein Highlight des Abends war sicher die persönliche TOP 3 der schlechtesten Filme (aus Sicht des Physikers Dr. Vogel). Aber ACHTUNG: Es gibt auch unglaubliche Filmszenen, die tatsächlich möglich sind! Mehr wird an dieser Stelle aber nicht verraten.

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Alle Besucher lobten den Vortrag und freuen sich schon auf den 27.09.2016, an dem Dr. Sascha Vogel seinen Vortrag im Rahmen des MINT-EC-Camps „Teilchenphysik“ noch einmal an der Gutenbergschule präsentieren wird (natürlich in geänderter Form).

Der anschließende Sektempfang im Schulhof bot einen gelungenes Abschluss des 13.07.2016, der ganz im Zeichen von MINT stand. Neben dem MINT-Tag der 5. Klassen öffnet seit heute das BIOTechnikum des BMBF noch bis Freitag seine Türen auf dem Vorplatzes des Hauptbahnhofs in Wiesbaden.

Ein besonderer Dank für die heutige Veranstaltung gilt den anwesenden und stets hilfsbereiten Schülerinnen und Schülern des Physik-LK sowie weiteren Schüleinnen und Schülern, die Herrn Doesseler bei der Vorbereitung und der Durchführung des Sektempfangs tatkräftig unterstützt haben.

Ein herzlicher Dank geht natürlich auch an Manuel Pschorn und an alle Besucher, die diese Veranstaltung mit einer kleineren oder größeren Spende unterstützt haben.

Mein persönlicher Dank zum Ende dieses Schuljahres richtet sich an alle begeisterungsfähige Schülerinnen und Schüler, die MINT-motivierenden Lehrerinnen und Lehrer sowie alle Unterstützer der Arbeit des FB III an der Gutenbergschule.

MINT – nicht nur die Farbe der letzten Unterrichtswoche

Die letzte Woche des Schuljahres 2015/16 an der GBS steht ganz im Zeichen der Naturwissenschaften

Am Mittwoch, dem 13.07. startet der naturwissenschaftliche Fachbereich III mit zahlreichen Aktionen zum Endspurt des laufenden Schuljahres:

Feierliche Verleihung des Pagé-Preises 2016 am 13.07.2016

In diesem Jahr wird der Dr. Peter Pagé Preis erstmalig im Rahmen einer Feierstunde in der Aula der Gutenbergschule verliehen.

Vier Forschergruppen haben ihre Projekte eingereicht, neben einer schriftlichen Forschungsarbeit ihr Projekt in einem Kolloquium präsentiert und sich den Fragen der Jury gestellt. Diese hat die Preisträger festgelegt, die am 13.07.2016 ab 19.00 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) in der Aula der Gutenbergschule geehrt werden.

Im Rahmen der Preisverleihung erwartet die Teilnehmer ein kurzweiger Festvortrag. Dr. Sascha Vogel aus wird das Publikum über die „Physik in Hollywood-Filmen“ aufklären. Im Anschluss lädt die Gutenbergschule zum Sektempfang.

Die Veranstaltung ist prinzipiell öffentlich. Sollten Sie Interesse am Besuch haben, so melden Sie sich bitte bei Herrn Meier unter

andreas.meier@msedu.gutenberg-gym.de

da die Veranstaltung aus Kapazitätsgründen der Aula für maximal ca. 200 Personen ausgelegt ist.

Der Vortrag „Physik in Hollywood-Filmen“ wird im September 2016 im Rahmen des gemeinsam mit der Leibnizschule organisierten MINT-EC-Camps zum Thema „Teilchenphysik“ noch einmal wiederholt.

Das genaue Programm kann man dem Flyer zur Veranstaltung entnehmen.

Pimp my Truck – BIOTechnikum des BMBF kommt an die Gutenbergschule

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Initiative „BIOTechnikum: Erlebnis Forschung – Gesundheit, Ernährung, Umwelt“

Am Hauptbahnhof Wiesbaden lädt das mobile BIOTechnikum zum „Erlebnis Forschung“

Auf Einladung der Gutenbergschule zeigt die BMBF-Initiative „BIOTechnikum“ vom 13. bis 15. Juli 2016 auf dem Vorplatz des Wiesbadener Hauptbahnhofs eine interaktive Ausstellung zur Biotechnologie. Im doppelstöckigen Forschungstruck können Schülerinnen und Schüler praxisnah experimentieren und mit den begleitenden Wissenschaftlern ins Gespräch kommen.

Schüler der Gutenbergschule haben im mobilen Labor des BIOTechnikums die Möglichkeit, unter professioneller Anleitung von wissenschaftlern eine Vielzahl von Experimenten durchzuführen: Extraktion von DNA oder die Gewinnung von Elektrizität aus Hibiskustee und Hefe sind nur einige Beispiele. Im Rahmen des MINT-Tages am 13.07. werden auch zwei Schülergruppen der 5. Klassen den Truck besuchenund im anschluss die Antwort auf die Frage: „Wie kommen die Löcher in den Käse“ beantworten können.

Im Rahmen der engen Kooperation mit der Leibnizschule als MINT-EC-Schule sowie einer parallelen Anfrage des Trucks durch die Oranienschule werden einige Praktika an auch an die Leibnizschule und die Oranienschule abgegeben.

Während der „Offenen Tür“ am Mittwoch von 17.00 bis 19.00 Uhr und Freitag von 11.00 bis 14.00 Uhr sind alle interessierten Bürger eingeladen.

Initiative „BIOTechnikum: Erlebnis Forschung – Gesundheit, Ernährung, Umwelt“
Initiative „BIOTechnikum: Erlebnis Forschung – Gesundheit, Ernährung, Umwelt“

Bereits im Jahr 2012 hatten Schülerinnen und Schüler auf Initiative der Gutenbergschule bereits die Möglichkeit den Truck – damals noch unter der Initiative „NANOTruck“ – zu besuchen.

Ehrung der Jugend forscht Schulpreisträger 2016

Die 85 Gewinnerschulen des Jugend forscht Schulpreises 2016 wurden am vergangenen Samstag, 18.06.2016, in Anwesenheit von Dr. Claudia Bogedan, Bremer Senatorin für Kinder und Bildung sowie Präsidentin der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Konferenz der Kultusministerder Länder in Deutschland, in Bremen augezeichnet. Mit dem Preis in Höhe von 1000 € würdigt die Stiftung Jugend forscht e. V. bundesweit das besondere Engagemet von Schulen in der 51. Wettbewerbsrunde von Deutschlands bekanntesten Nachwuchswettbewerb.

©cts-Reisen
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Zu den Highlights des umfangreichen Rahmenprogramms zählte am Samstag neben dem Besuch des Science Centers Univerum Bremen der Festvortrag „Wie leben und arbeiten die Astronauten an Bord der internationalen Raumstation ISS“ von Herrn Dr. Peter Eichler: Samstag ist cleaning-day auf der ISS, 3 Sunden Putzen und Staubsaugen gehören zum Programm jedes Astronauten!

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Der Vortrag „Aktuelle klimarelevante Forschung in den Polargebieten“ von Herrn Dr. Hannes Grobe leitete den Besuchs des Klimahauses in Bremerhaven ein, ein Lernort an dem man die Erdkugel und ihre Klimazonen entlang des 8. Längengrades durchlaufen kann. Übrigens, auch Klimaforscher mögen Fußball – Dr. Grobe verrät: Manchmal kicken sie auch auf einer Eisscholle am Nordpol – fraglich ist aber: Wie lange noch?

Der Jugend forscht Schulpreis wurde im Februar 2016 bei den 85 Regionalwettbewerben je einmal verliehen. Die Ehrung erhielten Schulen, die in der 51. Wettbewerbsrunde eine herausragende Unterstützung junger Talente im MINT-Bereich unter Beweis gestellt haben. Wettbewerbsleiter und Jury bewerteten dabei neben der Anzahl vor allem die Qualität der eingereichten Forschungsprojekte. Beurteilt wurden auch die besonder Förderkultur von Schlen im naturwissenschaftlich-technischen Bereich und der Stellenwert, den der Wettbewerb Jugend forscht dort einnimmt. An der Gutenbergschule wird dies durch das langjährige Engagement der Jugend forscht AG unter ehemaliger Leitung und immer noch Unterstützung durch Frau Friedl und die aktuelle Arbeit der Koordinatorin Frau Dr. Alfonso deutlich. Herzlichen Glückwunsch an alle Jungforscherinnen und Jungforscher sowie Projektbetreuerinnen und -betreuer der vergangen Jahre.

Der Schulpreis kommt im vollem Umfang der Arbeit und Weiterentwicklung von Jugend forscht zugute.

©cts-Reisen
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Kick it with science: Präsentation von iStage 3 in Brüssel

Science on Stage präsentiert zur EM 2016 internationales Lehrerprojekt in Brüssel – Frau Dr. Alfonso und Herr Meier von der Gutenbergschule sind mit dabei

(Brüssel, 03.06.2016) Was ist die perfekte Ballflugkurve, wie muss der ideale Stadionrasen beschaffen sein und wie fällt die CO2-Bilanz einer Europameisterschaft aus? In Fußball steckt eine Menge Naturwissenschaft. Wie dies für den Unterricht genutzt werden kann, präsentierte in der vergangenen Woche Science on Stage, das Europäische Netzwerk für MINT-Lehrkräfte, in der EU Landesvertretung Hessen in Brüssel mit dem internationalen Lehrerprojekt ‚iStage 3 – Fußball im MINT-Unterricht‘.

©Felix Kindermann / Science on Stage Deutschland e.V.
©FKPH / Science on Stage Deutschland e.V.

©Felix Kindermann / Science on Stage Deutschland e.V.
©FKPH / Science on Stage Deutschland e.V.

©Felix Kindermann / Science on Stage Deutschland e.V.
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Fast zwei Jahre haben 24 Lehrkräfte aus 15 europäischen Ländern intensiv an ‚iStage 3‘ gearbeitet. „Fußball ist ein Thema, das Schüler wie Lehrer begeistert und gleichzeitig ein breites Spektrum an interessanten, fächerübergreifenden Fragen, bietet“, so Jean-Luc Richter, Chemielehrer aus Frankreich und Projektkoordinator bei ‚iStage 3‘. Das Ergebnis ist eine Publikation, die passend zur EM 2016 in Frankreich zeigt, wie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik rund ums Thema Fußball innovativ und praxisnah gestaltet werden können.

Bei der Präsentation in der EU Landesvertretung Hessen in Brüssel war die Gutenbergschule dabei gleich in doppelter Funktion vertreten:

  1. Herr Meier zählt zu den 24 europäischen Lehrkräften, die bei iStage 3 aktiv mitgewirkt haben: Neben einem Vortrag zum Thema Videoanlyse und Big Data in der Bundesliga beim ersten Zusammentreffen in Berlin – ermöglicht durch das 05er-Klassenzimmer und dem Kontakt zu einer ehemaligen Gutenbergschülerin, derzeit Spielerin bei der TSG Hoffenheim –  entstand das Kapitel ‚Handspiel‘ wesentlich aus dem gleichnamigen Schülerprojekt der Projektwoche 2016. Ideen und Ergebnisse von Gutenbergschülern und -schülerinnen werden hier maßgeblich aufgegriffen.
  2. Präsentation zweier MINT-Projekte der Gutenbergschule im Rahmen des ‚Come together‘ am Abend des 02.06. durch Frau Dr. Alfonso und Herrn Meier:
    • Materie auf der Spur …
    • DIY-Multitouch
©Felix Kindermann / Science on Stage Deutschland e.V.
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©Felix Kindermann / Science on Stage Deutschland e.V.
©FKPH / Science on Stage Deutschland e.V.

©Felix Kindermann / Science on Stage Deutschland e.V.
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„Für einen zeitgemäßen Unterricht und die Weiterbildung von Lehrkräften ist der persönliche Austausch extrem wichtig. Genau dieses ‚voneinander Lernen‘ fördert Science on Stage mit internationalen Langzeitprojekten wie ‚iStage 3‘“, sagt Stefanie Schlunk, Vorsitzende von Science on Stage Europe.

Die Chancen dieses internationalen Austauschs und der Netzwerkarbeit konnten wir in Brüssel wieder einmal eindrucksvoll erfahren. Der Grundstein für weitere (internationale) Projekte im MINT-Bereich konnte bereits gelegt werden …

Mit ‚Fußball im MINT-Unterricht‘ gibt Science on Stage bereits die dritte Publikation in der ‚iStage‘-Reihe heraus, ermöglicht vom Softewarehersteller SAP. Parallel zum Erscheinen der Materialien kündigt Alicia Lenze, Leiterin Global Corporate Social Responsibility der SAP SE, bereits das Folgeprojekt mit Science on Stage, die ‚European STEM League‘ an: Die elf originellsten Ideen zur Umsetzung von ‚iStage 3‘ werden dann im Rahmen der European Code Week 2017 präsentiert. MINT-Lehrkräfte aus ganz Europa können sich bis September 2016 bewerben.

©Felix Kindermann / Science on Stage Deutschland e.V.
©FKPH / Science on Stage Deutschland e.V.

©Felix Kindermann / Science on Stage Deutschland e.V.
©FKPH / Science on Stage Deutschland e.V.

©Felix Kindermann / Science on Stage Deutschland e.V.
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