Berufsorientierung auf der Baustelle

Am 17.4.2018 lernten wir, die Schüler und Schülerinnen der 9cd, im Rahmen eines Berufsorientierungstages, mit was sich die Brömer GmbH beschäftigt. Herr Möllmann, einer der Bauingenieure auf der Baustelle Rheinstraße/Ecke Wilhelmstraße, zeigte uns das Gelände und beantwortete ausführlich unsere Fragen. Dank ihm wurde uns klar, wie kompliziert und anstrengend der Beruf des Bauingenieurs ist. Unter anderem erzählte er, wie lange der Prozess des Hausbaus andauert und auf was man alles achten muss. Dass an einem Hausbau so viele unterschiedliche Firmen beteiligt sind, war uns vorher nicht klar. Während einige Firmen nur das Aufbauen der Kräne übernehmen, übernimmt eine andere, wie hier Brömer & Sohn, nur den Rohbau. Wiederum eine andere kümmert sich dann um die Wasser- und Stromversorgung.

                                   

 

Herr Möllmann erklärte uns außerdem, was bei der Ausbildung zu dem Beruf des Bauleiters sinnvoll wäre. Er wies uns vor allem auf die Wichtigkeit der praktischen Erfahrungen hin. Er erzählte uns auch, dass es unterschiedliche Spezialisierungen in der Berufsrichtung ‚Bau‘ gibt, wie z.B. Umwelt-Ingenieur und Konstruktionsstatiker. Dass diese Berufe für viele eine Leidenschaft sind und den Mitarbeitern Spaß machen, erzählte er uns auch. Natürlich müsse man auch manchmal Überstunden machen, damit das Datum der Fertigstellung des Rohbaus eingehalten werden könne. Und dabei spielt auch das Wetter eine Rolle: Bei zu viel Regen kann der Beton auf das Drahtgeflecht nicht aufgebracht werden.

Wir glauben, dass es eine wichtige Erfahrung für uns war, da viele von uns noch nie auf einer Baustelle waren. Zudem haben sich viele die Arbeit dieses Berufes doch etwas anders vorgestellt. Dass dieser Ausflug bei einigen von uns Interesse für diese Berufe rund um das Bauen geweckt hat, können wir uns gut vorstellen.

Xenia Miller und Lena Krause

 

(…) Wie später die Gebäude der derzeitigen Baustelle ‚Wilhelms IX.‘ aussehen werden, kann man schon dank einer Animation sehen. Jedes der neuen Häuser ist anders gestaltet und alle werden durch eine Grünanlage verbunden. Außerdem sind die zukünftigen Eigentumswohnungen mit einem Aufzug (Aufzugschacht siehe Bild) und einer Tiefgarage versehen. Insgesamt soll die Anlage rund 150 Wohnungen bieten.

Als wir nach einer ausführlichen Besichtigung die Baustelle später wieder verließen, konnten wir die zuvor gesehenen Baupläne viel besser verstehen. Dank diesem Einblick und der Besichtigung des Baubetriebes wagen wir zu behaupten, dass Brömer ein professionelles und gut organisiertes Unternehmen ist. Vielleicht findet der eine oder die andere von uns dort einen spannenden Praktikumsplatz.

Elefteria Anesti und Teresa Nanke

 

Wettbewerb beste Praktikums-Präsentation

Das Betriebspraktikum ist geschafft und folgt die Auswertung im Unterricht. Jede Schülerin und jeder Schüler musste ein Plakat gestalten, das u.a. den Betrieb vorstellt, Tätigkeiten während des Praktikums nennt sowie den Praktikumsplatz mit Vor- und Nachteilen bewertet. Der Vortrag zum Plakat sollte nicht mehr als 6 Minuten dauern. Die Bewertung von Plakat und Präsentation floss in die Benotung des Schulhalbjahres ein.

Die zwei besten Schülerinnen und Schüler aus jeder Klasse der E-Phase – und damit die 10 besten aus ca. 150 Schülerinnen und Schülern waren qualifiziert für den schuleigenen Wettbewerb „Beste Praktikums-Präsentation“. Die Jury wurde durch Frau Dr. Leinen und Herrn Bentz übernommen. Der Förderverein stellte Preisgelder zur Verfügung für die ersten drei Plätze.

Am 20. Januar 2018 war es so weit. Die Platzierungen:

1. Platz: Philipp Everhart 75 Euro
2. Platz Ricarda Mencke 50 Euro
3. Platz Maja Dörner und Frederic Müller je 25 Euro

 

Schulleiter Dr. Buchwaldt mit allen Teilnehmern des Wettbewerbs 2018

Foto: Gutenbergschule

Q3 der Gutenbergschule bei „Blut muss fließen“ im Caligari

Alle PoWi-Kurse der Q3 hatten am 7. Dezember die Möglichkeit, den Film „Blut muss fließen“ im Caligari an der Vorführung Dokumentation aus der Nazi- und Rechtsrockszene zu teilzunehmen. Der 2012 erschienene Film unter der Regie von Peter Ohlendorf zeigt von dem Journalisten Thomas Kuban heimlich gefilmte Konzertmitschnitte, wo rechte Bands Texte wie „Wetzt die langen Messer auf dem Bürgersteig. Lasst die Messer flutschen in den Judenleib. Blut muss fließen“ gröhlen, gefeiert von meist alkoholisierten, martialischen Typen, die von der Vernichtung der Juden faseln und Visionen von Hitlers Wiederkehr haben.

Das alles hat Thomas Kuban unter Lebensgefahr und daher bis ins letzte Detail verkleidet gefilmt, ausgestattet mit immer weiter perfektionierter Technik, derweil in der rechten Szene nach „dem Filmer“ gefahndet wurde, dem bei Entdeckung die Lynchjustiz gedroht hätte. Gerade zu solchen Details zur Entstehung des Films hatten die Schüler während der anschließenden Diskussion Gelegenheit, Peter Ohlendorf zahlreiche Fragen zu stellen.

Der Film macht darüber hinaus aber auch deutlich, wie die Gefahren aus der ultrarechten Szene weiterhin von der Politik unterschätzt werden. Peter Ohlendorf wies darauf hin, dass die Anzahl solcher rechter Rockveranstaltungen, wo sich übrigens auch gerne gut situierte Personen aus dem rechten Umfeld blicken lassen, zuletzt wieder zunimmt. Kein Wunder, ist doch Musik das Medium, mit dem man gerade Jugendliche, zumal wenn es keine anderen Angebote für sie gibt, besonders ansprechen kann!

Der Film lief im Rahmen von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und sollte bereits Anfang des Jahres gezeigt werden, war dann aber aus Sicherheitsgründen abgesagt worden. Dass der Film nun doch gezeigt werden konnte ist vor allem  Susanne Vögtler, der Koordinatorin für „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ an der Schulze-Delitzsch-Schule zu verdanken. Und dass die Gutenbergschule die Möglichkeit hatte, an dieser Veranstaltung teilzunehmen, liegt nicht zuletzt daran, dass sich die GBS derzeit aufmacht, auch eine „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zu werden!

Ausführliche Berichte mit Bildern hier: Wiesbadener Kurier:
http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/vorfuehrung-von-blut-muss-fliessen-in-der-caligari-filmbuehne-im-rahmen-des-wiesbadener-projekts-schule-ohne-rassismus_18378381.htm

Homepage SDS:
http://s230299849.online.de/wp/eine-rundreise-durch-deutsche-nazi-hochburgen-im-21-jahrhundert/

 

Betriebspraktikum 2018

Das Betriebspraktikum im Jahr 2018 wird wie in den Vorjahren im direkten Anschluss an die Herbstferien 2018 durchgeführt. Die Praktikumsleitung obliegt den PoWi-Lehrkräften der jeweiligen Klassen. Hier finden Sie alle relevanten Unterlagen.

  1. Anschreiben an die Schüler*innen und Erziehungsberechtigten der Klasse 9 vom September 2017
  2. Anschreiben an die Betriebe inkl. Formular Praktikumszusage 2018
  3. Merkblatt Betriebspraktikum für Betriebe (Auszug Abl 7/15)
  4. Merblatt / Formular Datenschutz (Auszug Abl 7/15)
  5. Flyer Schülerbetriebspraktikum für Unternehmen und Eltern
  6. Flyer Schülerbetriebspraktikum für Schüler*innen

Wichtig:

Wenn Sie einen Betrieb für das Praktikum 2018 gefunden haben, müssen Sie diesem Betrieb die Unterlagen 2 bis 4 zusenden. Das Formular „Praktikumszusage“ geht zurück an die Gutenbergschule zu Händen der jeweiligen PoWi-Lehrkraft. Bitte füllen Sie die Felder in diesen Unterlagen aus soweit es geht, bevor Sie sie an den Betrieb senden.

Ansprechpartner bei Rückfragen:

Michael Elster

Koordinator Berufs- und Studienprientierung

Erste Betriebserkundungen an der GBS

Betriebserkundung bei der Kreussler GmbH 2017

Dieses Schuljahr führte die Gutenbergschule erstmals Betriebserkundungen durch. Am 17. Mai 2017 besuchten drei 9. Klassen jeweils einen Industriebetrieb in Wiesbaden. In einem Rundgang lernten die Schülerinnen und Schüler den Betrieb oder Betriebsteile und Ausbildungsstätten kennen. In einem anschließenden Gespräch mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Auszubildenden kamen sie ins Gespräch über Arbeitsbedingungen, Berufsbilder, Anforderungen und verschiedene Bildungswege, die in diese Betriebe führen können. Auch Platz für Fragen der Schülerinnen und Schüler blieb.

Die kooperierenden Betriebe, denen die Gutenbergschule herzlich dankt, waren (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Chemische Fabrik Kreussler & Co GmbH
  • Eckelmann AG
  • InfraServ GmbH & Co. Wiesbaden KG

Betriebserkundungen gehören seit diesem Jahr zum Berufs- und Studienorientierungskonzept der Schule. Für das kommende Jahr streben wir jahrgangsbreite Erkundungstage jeweils einmal in einem Industriebetrieb und einem Dienstleistungsbetrieb an. Mehr dazu demnächst auf dieser Internetseite und der Schlagwort Berufs- und Studienorientierung.

Weitere Bildeindrücke aus der Kreussler GmbH (aus Datenschutzgründen ohne Namensnennung):

Betriebserkundung bei der Kreussler GmbH 2017
Betriebserkundung bei der Kreussler GmbH 2017
Betriebserkundung bei der Kreussler GmbH 2017
Betriebserkundung bei der Kreussler GmbH 2017
Betriebserkundung bei der Kreussler GmbH 2017

Veranstaltungsreihe „Politik heizt an – Kamingespräche zur jugendpolitischen Bildung!

Pressemitteilung

des Stadtjugendring Wiesbaden e.V. [SJR]

zur Veranstaltungsreihe „Politik heizt an – Kamingespräche zur jugendpolitischen Bildung“

 in Kooperation mit den Rathausfraktionen von SPD, CDU, FDP, GRÜNE und LINKE, dem Jugendparlament Wiesbaden und der Gutenbergschule Wiesbaden

Seit September 2016 arbeitet der Stadtjugendring Wiesbaden e.V. [SJR] an einem neuen Format der jugendpolitischen Bildung. Erklärtes Ziel ist es dieses Mal, dass wir ganz konkret mit den jugend- und sozialpolitischen Sprecher*innen der Rathausfraktionen von SPD, CDU, FDP, GRÜNEN und LINKEN gemeinsam eine Veranstaltungsreihe entwickeln wollten. Und das gemeinsam bezog sich vor allem auf die Frage, welche Formate und Settings wir für sinnvoll erachten, um unsere demokratischen Werte zu vermitteln und auch kritisch mit Jugendlichen zu diskutieren.

Weitere Ziele der Veranstaltungsreihe sind:

  1. Stärkung der demokratischen Grundwerte durch jugendpolitische Bildung
  2. Kennen lernen von Kommunalpolitiker*innen und „ihren“ Geschichten – persönlicher Kontakt
  3. Heranführung an partei- aber auch kommunalpolitisches Verständnis und Handeln

Das Setting der fünf Veranstaltungen wird möglichst identisch sein:
Der Vorsitzende des SJR Uwe Waldaestel wird jeweils gemeinsam mit eine*r Vertreter*in des Jugendparlaments zwei Kommunalpolitiker*innen einer Partei ca. 45 Min. interviewen.

Anschließend haben die Gäste die Möglichkeit mit dem Podium ins Gespräch zu kommen.

Uns ist sehr wichtig, dass wir gemeinsam mit den Wiesbadner Kommunalpolitiker*innen und dem Jugendparlament dafür Sorge tragen, dass Jugendlichen  die Möglichkeit geboten wird, dass sie die demokratischen Werte der Parteien – gerade im Hinblick auf die bevorstehende Bundestagswahl – kennen lernen können. Sind können konkret erfahren, warum sich Menschen Parteien anschließen, welche Ziele sie haben und auch wie viel ehrenamtliche Arbeit sie investieren. Kommunalpolitik soll verständlich, konkret und greifbar werden

Wir freuen uns sehr, dass wir eine Kooperation mit der Gutenbergschule Wiesbaden eingehen konnten, die zum Ziel hat, dass die Veranstaltungen von Schüler*innen dahingehend dokumentiert werden, dass sie anschließend in z.B. sozialen Medien betrachtet werden können.

Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie über diese tolle Veranstaltungsreihe eine Ankündigung schreiben könnten, sowie Berichte über die jeweiligen Veranstaltungen selbst.

Dafür wären wir Ihnen sehr dankbar.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen natürlich jederzeit gerne zur Verfügung.

Auch unter der Mobilnummer 0176-21203764.

Flyer_Politik-heizt-an_webHerzliche Grüße

i.A.

Michael Weinand

[Referat: politische Interessenvertretung / Teamleitung]

Stadtjugendring Wiesbaden e.V.

Murnaustraße 2, 65189 Wiesbaden

Fon  0611-7238476-3

Fax  0611-7238476-7

Mail michael.weinand@sjr-wiesbaden.de

Web  www.sjr-wiesbaden.de

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Jugend debattiert: Vier Gutenbergler im Finale!

Am Dienstag den 21. Februar 2017 fand am Gymnasium Eltville das Finale des Regionalwettbewerbs Jugend Debattiert statt, und alle vier Teilnehmer der Gutenbergschule kamen ins Finale. Auf dem Weg dorthin mussten sich Charlotte Theisen (9a), Sandor Koch (8c), Julius Rosenthal (Ea) und Moritz Mattern (Q2) in zwei Vorrunden gegen jeweils zehn andere Debattanten ihrer Altersklasse durchsetzen. Mit vier von acht Finalplätzen war die Gutenbergschule die am stärksten vertretene Schule im Finale.

Der Regionalwettbewerb wird jedes Jahr von einer anderen Schule des Regionalverbundes Wiesbaden-Rheingau-Taunus-Kreis ausgerichtet. Er endet in jeweils einer Finaldebatte pro Altersklasse – Sekundarstufe I (Klassen 8 und 9) und Sekundarstufe II (Oberstufe).

Sandor Koch ging als Sieger der Vorrunde ins Finale, konnte sich aber in der Debatte zum Thema „Soll eine Kennzeichnungspflicht für Fleisch aus Massentierhaltung eingeführt werden?“ gegen die starken Gegnerinnen nicht durchsetzen und erhielt den dritten Platz. Charlotte Theisen, die nach der Vorrunde nur einen Punkt hinter Sandor lag, überzeugte im Finale die Jury durch ihre sehr gute Ausdrucksfähigkeit, errang insgesamt aber nur Platz vier.

In der Altersgruppe 2 traten mit Julius Rosenthal und Moritz Mattern zwei erfahrene Debattanten an; das Thema lautete hier „Sollen in Stadt-und Gemeinderäten Jugendquoten eingeführt werden?“. Alle vier Debattanten bewiesen in der hochkarätigen Debatte als redegewandt und sachkundig. Leider schaffte es Moritz nur auf Platz drei, Julius auf Platz vier.

In der Altersklasse 1 siegten Maja Buchwaldt und Isabel Kurth (beide Diltheyschule), in der Altersklasse 2 Samuel Karpowski (Max-Planck-Schule Rüsselsheim) und Viet Nguyen (Internatsschule Schloss Hansenberg). Wir gratulieren alle Siegerinnen und Siegern sehr herzlich und wünschen viel Erfolg für die nächste Runde.

Ulrike Gerrmann für die Schulgruppe Jugend debattiert

Fotos: Dr. Martin Buchwaldt

PoWi-LK Q2 besetzt Hessischen Landtag

Der PoWi-LK Q2 (Elster) hat am 11. Mai an einem Planspiel teilgenommen. Einen ganzen Tag lang fungierten die Schülerinnen und Schüler als Abgeordnete und erarbeiteten Anträge zu den Politikfeldern Schulpolitik, Drogenpolitik und Öko-Strom. Damit nicht genug übten sie auch die Rollen von Ministerpräsident, Ministerinnen und Landtagspräsidium aus.

Dabei erfuhren die Schülerinnen und Schüler durch eigenes Handeln, wie es ist, in der Opposition zu sein bzw. das Heft des Handelns als Regierung innezuhaben. Sie hielten leidenschaftliche Kurz-Reden, feilschten in den Ausschusssitzungen und formten ihre Strategien in Fraktionssitzungen.

Das Projekt wird regelmäßig von der Landtagsverwaltung und der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung durchgeführt. Die Gutenbergschule nimmt regelmäßig mit Politikkursen an derartigen Projekten teil.

Lesen Sie dazu auch die „Sonderausgabe“ des Wiesbadener Kuriers:

Wiesbadener Kurier „Wir sind Abgeordnete“ 11.05.2016

Der Ministerpräsident bei der Regierungserklärung:

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Abgeordnete der Konservativen Partei (KP) amüsieren sich über Beiträge der Opposition:

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Abgeordnete der Ökologischen Partei konzentriert bis erheitert von den Redebeiträgen:

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Fotos: Michael Elster

Erfolge beim Regionalwettbewerb Jugend debattiert

„Hart aber fair“ ist der Titel einer bekannten politischen Talkshow, die sich großer Beliebtheit beim Fernseh-Publikum erfreut. Dem gleichen Motto wurde heute auch der Regionalwettbewerb Jugend debattiert gerecht, der am 16. Februar 2016 ausgetragen wurde. Gastgeberin war dieses Jahr die Internatsschule Schloss Hansenberg. In drei Debattenrunden traten je 12 Schülerinnen und Schüler der zwei Altersgruppen verschiedener beteiligter Schulen gegeneinander an.

Im Schulverbund Wiesbaden / Rheingau-Taunus sind derzeit die Diltheyschule, die Humboldtschule, die Limesschule Idstein, die Max-Planck-Schule Rüsselsheim, die Internatsschule Schloss Hansenberg sowie die Gutenberschule miteinander vernetzt. Die je zwei Besten der beiden Altersgruppen Klasse 8-9/10 und 10/11-13 der genannten Schulen wetteifern um den Einzug ins Landesfinale.

Die Themen waren:

ALTERSGRUPPE I (KLASSEN 8-10; G8: 8-9)
 Sollen Eltern verpflichtet werden, die Computernutzungszeit ihrer Kinder zu
beschränken?
 Soll in Hessen die verbindliche Grundschulempfehlung für den Besuch
weiterführender Schulen eingeführt werden?
 Soll ein Mindestgewicht für Models festgelegt werden?

ALTERSGRUPPE II (JAHRGANGSSTUFEN 11-13; G 8: 10-12)
 Soll unsere Gemeinde die nächtliche Beleuchtung von Straßen, Plätzen und
öffentlichen Gebäuden beschränken?
 Sollen regionale Dialekte in der Schule unterrichtet werden?
 Soll bei Kommunal- und Landtagswahlen die Stimmabgabe auch in
Einkaufszentren und Supermärkten ermöglicht werden?

In der Altersgruppe I vertraten Klara Gottlieb und Julius Rosenthal die Gutenbergschule. In der Altersgruppe II waren es Klara Rehm und Julian Koenigs (Julian Koenigs sprang für den erkrankten Moritz Mattern ein).

Alle vier konnten gute Platzierungen erreichen, worauf wir sehr stolz sind.

DIE PLATZIERUNGEN:

Klara Gottlieb erreichte den 7. Platz.
Julian Koenigs erreichte den 5. Platz.

Klara Rehm erreichte das Finale des Regionalwettbwerbs und belegte insgesamt den 4. Platz.
Julius Rosenthal dominierte die Vorrunde souverän als Punktbester, zog ins Finale ein und belegte dort den 2. Platz.

Julius Rosenthal wird damit in den Landeswettbewerb einziehen. Für ihn geht es im März weiter. Die Schulgemeinde drückt ihm die Daumen!

JURY & WETTBEWERBSLEITUNG:

Als Juroren wirkten von der Gutenbergschule (der erkrankte Debattant) Moritz Mattern mit sowie die Lehrkräfte Herr Haberkorn und Herr Elster.

Unser Schulleiter, Herr Dr. Buchwaldt, ist seit vielen Jahren Regionalkoordinator unseres Schulverbundes. In dieser Funktion leitete er den Wettbewerb.

Finale der Altersgruppe I:

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Finale der Altersgruppe II:

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Fotos: Michael Elster

Jugend debattiert Schul-Sieger

  1. „Soll an der Gutenbergschule eine andere Fremdsprache als Französisch als erste Fremdsprache unterrichtet werden?“
  2. „Soll in der Schule die Nutzung von Smartphones zu Unterrichtszwecken erlaubt werden?“

Dies waren die Themen, um die sich die Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen (Altersgruppe I) am 20. Januar 2016 stritten. Gestritten wurde freilich nur verbal, fair und immer nach den Regeln des Jugend debattiert- Wettbewerbes. Die Gutenberschule ist seit vielen Jahren Projektschule im Verbund Wiesbaden / Rheingau-Taunus-Kreis. Einmal im Jahr wird um schulische, politische, gesellschaftliche oder wirtschaftliche Themen gerungen. Zu gewinnen gibt es dabei keine Sachpreise, stattdessen gewinnen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor allem: Kompetenz sich verbal auszudrücken und den eigenen Standpunkt gut zu vertreten.

Die Oberstufenschüler*innen (Altersgruppe II) hatten ein anderes Thema:

„Sollen Auswahlverfahren für Ausbildungsplätze bis zur Einladung zu einem Vorstellungsgespräch anonymisiert durchgeführt werden?“

Jugend debattiert-Wettbewerbe finden immer als Pro/Kontradebatte mit je zwei Teilnehmern pro Seite unmoderiert statt. Nach einem vorgegebenen Ablauf aus Eröffnungsreden, freier Aussprache und Schlussstatements berät die meist dreiköpfige Jury. Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft müssen bewertet werden. Die Punktbesten in der Gesamtwertung gewinnen. Bei Gleichstand nach Punkten entscheidet die bessere Note der Gesprächsfähigkeit.

 

Die Ergebnisse in der Altersgruppe I:

Platz 1 Julius Rosenthal
Platz 2 Klara Gottlieb
Platz 3 Paul Fuhr
Platz 4 Malou Krämer
Platz 5 Oscar Ewert
Platz 6 Louis Köhler
Platz 7 Frederik Müller
Platz 8 Elisabeta Karlin

 

Die Ergebnisse in der Altersgruppe II:

Platz 1 Moritz Mattern
Platz 2 Klara Rehm
Platz 3 Julian Koenigs
Platz 4 Esther Karl
Platz 5 Bianca Todorovic

 

Die beiden Erstplatzierten jeder Altersgruppe sind damit qualifiziert am Regionalwettbewerb am 16. Februar teilzunehmen, der dieses Jahr an der Internatsschule Schloss Hansenberg ausgerichtet wird. Die weiteren Stufen des Wettbewerbs sind der Landeswettbewerb und schließlich der Bundeswettbewerb, dessen Finale in Anwesenheit des Bundespräsidenten in Berlin stattfinden wird.

 

Folgende Lehrkräfte sind in diesem Jahr im Projekt Jugend debattiert engagiert:

Dr. Martin Buchwaldt Regionalverbundskoordinator
Ulrike Gerrmann Schulkoordinatorin 2015/16
Michael Elster Projektlehrkraft; Turnierleitung 2015/16
Gideon Haberkorn Projektlehrkraft
Annabel Fee Projektlehrkraft
Uta Colditz Projektlehrkraft
Katja Thorn Projektlehrkraft
Dr. Nike Meißner Projektlehrkraft

 

Ein Eindruck aus der Finaldebatte der Altersgruppe II:

Foto: Ulrike Gerrmann
Foto: Ulrike Gerrmann