20 Schülerinnen und Schüler auf der Suche nach dem Higgs-Teilchen

Was hält die Welt im Innersten zusammen? Diese Frage leitet das Forschungsinteresse der Schülerinnen und Schüler von Schulen des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC, die am MINT-EC-Camp Teilchenphysik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz vom 25.09 – 28.09.2016 teilnahmen. Organisiert wurde die viertägige Veranstaltung von der Gutenbergschule und der Leibnizschule, die seit 2005 und 2012 MINT-EC-Schulen sind.

Um die Frage zu beantworten, begaben sich die Jugendlichen auf Entdeckungstour nach den kleinsten bekannten Teilchen. Zur Einführung hören sie eine Vorlesung zur Teilchen- und Beschleunigungsphysik an der Johann Gutenberg-Universität Mainz. Mit dem nötigen theoretischen Rüstzeug besichtigten sie anschließend den Mainzer Teilchenbeschleuniger MaMi im Institut für Kernphysik der Universität. Dort arbeiteten die Nachwuchsphysiker, im Rahmen der Masterclass Teilchenphysik, mit Originaldaten des weltweit größten Teilchenbeschleunigers, dem Large Hadron Collider LHC des CERN in Genf.

©MINT-EC
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Im Schülerlabor NaT-Lab der Mainzer Universität bauten die MINT-EC-Schülerinnen und -Schüler eine Paulfalle, die elektrisch geladene Teilchen mittels eines elektrischen Wechselfeldes speichert. Außerdem experimentierten sie mit einem Modell eines Linearbeschleunigers.

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Tiefer in die Thematik eintauchen konnten die Teilnehmenden in einer Gesprächsrunde mit Studierenden sowie Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen, die am CERN arbeiten. Gleichzeitig bekamen sie Informationen über die vielfältigen Studien- und Berufsmöglichkeiten in dem Forschungsfeld Teilchenphysik.

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Auch das Abendprogramm des MINT-EC-Camps richtete sich einfallsreich am Thema aus: Am Montagabend schauten die Schülerinnen und Schüler im Schulkino der Leibnizschule den Film „Illuminati“. Dienstagabend hörten sie dazu passend einen Vortrag von Dr. Sascha Vogel vom Frankfurt Institute for Advanced Studies zur „Physik in Hollywood“ in der bis auf den letzten Platz besetzten Aula der Gutenbergschule. Eröffnet wurde die Abschlussveranstaltung an der Gutenbergschule durch eine spektakuläre Präsentation der Judoka Fabian und Partick Görner, für die musikalische Unterstützung sorgte Manuel Pschorn mit seiner Interpretation von „Zurück in die Zukunft“ am Klavier.

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Organisiert und begleitet wurde das MINT-EC-Camp von Daniel Herber (Leibnizschule) und Andreas Meier (Gutenbergschule).

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Martin Michaelis zählt zu Deutschlands besten Nachwuchsinformatikern 2016

Wer gehört zu Deutschlands besten Nachwuchsinformatikern? Nach intensiven Finaltagen und zwei komplexen Aufgaben setzten sich sechs der insgesamt 28 Finalisten des 34. Bundeswettbewerbs Informatik (BwInf) gegen ihre Konkurrenten durch. Austragungsort der diesjährigen Endrunde war das Institut für Informatik der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Die Bundessieger wurden am 23.09.2016 in einer Feierstunde im Zeiss-Planetarium Jena ausgezeichnet.

© FSU Jena/Anne Günther
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Für die Endrundenbesten war es ein großer Tag nach rund einem Jahr. Zwölf Monate, in denen sie sich gegen außergewöhnlich viele Teilnehmende durchgesetzt hatten. Mehr als 1300 Schülerinnen und Schüler waren beim Start des 34. Bundeswettbewerbs Informatik (BwInf) dabei, deutlich mehr als in den Jahren zuvor. Nach zwei Wettbewerbsrunden qualifizierten sich 28 von ihnen für die Endrunde, darunter auch das gesamte deutsche Team der diesjährigen Internationalen Informatikolympiade (IOI). Ausrichter der Finalrunde war das Institut für Informatik der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) gemeinsam mit dem Carl-Zeiss-Gymnasium Jena.

Am Ende setzten sich sechs Nachwuchstalente als Bundessieger an die Spitze: Maximilian Azendorf (Gera), Nicolas Faroß (Vinningen), Nico Gründel (Mössingen), Michael Jungmair (Ainhofen), Lukas Michel (Mörlenbach) und Maximilian Stiede (Jena). Sie erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 750 Euro und werden in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen.

Weitere Preisträger sind: Robert Hönig (Prag), Martin Michaelis (Wiesbaden), Niels Mündler (Haar), Nicholas Schwab (Lohr am Main), Jasper Slusallek (Kaiserslautern) und Viktor Yuschuk (Wertheim). Sie erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro. Wegen seiner herausragenden Gesamtleistung wurde Nico Gründel mit dem renommierten Ingo-Wegener-Preis ausgezeichnet.

© FSU Jena/Anne Günther
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Hoher Wissensstand der Junginformatiker
An den vorangehenden zwei Finaltagen hatten die Junginformatiker ihren hohen Wissensstand und ihre Problemlösungs-Kompetenz bewiesen. Jeder Teilnehmer führte einzeln Prüfungsgespräche mit Mitgliedern einer Jury aus Wissenschaft und Wirtschaft. Im Team setzten sich die Finalisten außerdem mit zwei komplexen Informatik-Anforderungen auseinander. Eine Aufgabe beschäftigte sich mit der Frage nach der Sicherheit drahtloser Autoschlüssel, die andere mit dem Aufbau von Arten-Stammbäumen in der Biologie. „Um sich in der Endrunde durchzusetzen, benötigen die Teilnehmenden typische Informatik-Kompetenzen“, so BwInf-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl. „Dazu zählt neben Theorie- und Praxiswissen der Informatik insbesondere die Fähigkeit zur Teamarbeit.“

Lösungen mit viel Phantasie und Kreativität
Die Leistungen der jungen Leute überzeugten Jury und Gastgeber. „Die Schüler haben hier gezeigt, dass sie sich das Wissen des ersten Studienjahres Informatik quasi selbst angeeignet haben“, sagt Jury-Mitglied Prof. Dr. Tobias Friedrich, der jüngst aus Jena nach Potsdam wechselte. Und auch Juror Prof. Dr. Martin Bücker von der Friedrich-Schiller-Universität Jena lobt die Teilnehmer: „Die Schüler haben die gestellten Aufgaben in Gruppenarbeiten mit viel Phantasie und Kreativität gelöst.“ Für den Juryvorsitzenden Prof. Dr. Till Tantau von der Universität zu Lübeck war der diesjährige Wettbewerb „wie ein Heimkommen nach Jena. Denn vor 24 Jahren fand die Endrunde schon einmal in Jena statt und ich war damals selbst Teilnehmer und einer der Bundessieger“ – ein Lebenslauf, der den Teilnehmern zeigt, welche Chancen ihnen offenstehen, wenn sie dem Fach Informatik verbunden bleiben.

Herzlichen Glückwunsch an Martin Michaelis für die tolle Leistung. Vielen Dank auch an Herrn Geyer, der Martin im Fach Informatik unterrichtet und bei der Finalrunde in Jena begleitet hat.

EUSPEC – Leightweight Design Award für den Physik-LK

cimg7579Zum Abschluss der 3. EUSPEC (siehe vorangegangenen Bericht) in München am 15.09.2016 wurde allen Teilnehmern noch einmal viel geboten. Dem interessanten Vortrag von Dr. Martin Lades vom Internationalen Space Elevator Consortium (ISEC) folgte die Siegerehrung im Entrepreneurship Center der Technischen Universität München (TUM) in Garching.

Zum Gesamtsieg im Beginners‘ Level hat es für Meier’s Eleven knapp nicht gereicht (2. Platz), dafür gab es für den leichtesten Climber im Feld den „Leightweight Design Award“.

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Die wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft für Raketentechnik und Raumfahrt (WARR) der TUM hat anschließend für alle Teilnehmer eine Führung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) nach Oberpfaffenhofen organisiert. Nach einer 1 1/2-stündigen Stadtdurchquerung Münchens durften wir das Institut für Robotik sowie das Raumfahrt-Kontrollzentrum besuchen. Besonders beeindruckend waren dabei die praktische Demostration eines Prototypen des geplanten Mars-Roboters sowie der Blick ins Kontrollzentrum und die Live-Bilder des Columbus-Moduls der ISS.

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Vor der Rückreise nach Wiesbaden hatte der Physik-LK dann doch noch die Möglichkeit, etwas von München zu sehen – jedoch nur 1 1/2 Stunden.

Damit enden 3 intensive Tage im Zeichen der Naturwissenschaften, die den Schülerinnen und Schülern des Physik-LK wesentliche Perspektiven für ein mögliches Studium aufzeigen konnten. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle der WARR für die Organisation des Wettbewerbs, speziell möchten wir der ehemaligen Gutenbergschülerin Juliana Söhnlein danken, die sich um die Betreuung der Schülergruppen gekümmert hat.

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Blauhelmeinsatz in Garching – Der Physik-LK bei der 3. EUSPEC an der TU München

cimg7509(München 13.09. – 15.09.2016) Sonnenschein und fast 30° C – ideale Wettbewerbsbedingungen bei der diesjährigen European Space Elevator Challenge an der TU München. Wettbewerbsaufgabe war es, einen Aufzug-Roboter zu konstruieren, der an einem 20 Meter langen Seil oder Band autonom nach oben fährt das markierte Ende der Fahrtstrecke erkennt und anschließend wieder zurückfährt.

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cimg7500Der Physik LK trat als Meier’s Eleven mit seinem Modell GBSpace Elev(en)ator – NXT Generation im Beginners Level an. Das vollständig mit LEGO mindstorms konstruierte Roboter-Leichtgewicht (800 Gramm) hat zuvor bereits zahlreiche Fahrten an der Schule über etwas kürzere Strecken erfolgreich absolviert. Entsprechend gespannt war das Team beim ersten Wettbewerbslauf am Dienstag Nachmittag. Etwas langsam aber sicher erreichte er das Seilende, scheinbar gefiel ihm die Aussicht so gut, dass er die Rückfahrt prompt verweigerte. Dieses Problem ließ sich bis zur ersten Wettbewerbsrunde leider nicht beheben. Meier’s Eleven verschoben ihren 2. Wettbewerbslauf daher regelkonform auf den folgenden Tag.

cimg7516Mit kurzfristig organisierten Zusatzmaterialien wurde der Climber dann nachts im Hostel völlig überarbeitet und an einer 1 Meter „langen“ Teststrecke am Etagenbett getestet. Die verbesserte Version wurde so modifiziert, dass sie nun sowohl am Seil als auch Band fahren kann. 3 erfolgreiche Fahrten am Seil und eine am Band gingen so am Mittwoch in die Wertung ein. Zum Abschluss versuchten sich Meier’s Eleven dann natürlich beim „freien Fahren“ am 100 m-Seil, der Distanz der sich die fortgeschrittenen Teams der teilnehmenden Universitäten aus München und Japan bei ihren Wettbewerbsfahrten stellen mussten. Der GBSpace Elev(en)ator kämpfte sich langsam in den blauen Himmel von München und erreichte schließlich eine Höhe von 85 m.

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Der Wettbewerb wurde durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm der beteiligten Studenten ergänzt. Hierzu zählten Führungen durch die Werkstätten der Luft- und Raumfahrttechniker und durch den Makerspace der TUM in Garching.

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Am heutigen Abschlusstag (Bericht folgt) endet die 3. EUSPEC für Meier’s Eleven mit der Siegerehrung und einer Führung durch das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum GSOC in Oberpfaffenhofen, bevor es dann am Abend wieder Richtung Wiesbaden geht. Damit enden 3 aufregende, arbeitsintensive und sehr eindrückliche Tage für den Physik LK an der TU München.

Links zur Veranstaltung und zu Medienberichte:

Internetseite der 3. EUSPEC

TV-Beitrag des BR

TV-Beitrag bei SAT1

Fotos bei BR WISSEN

Artikel in der Süddeutschen Zeitung

Artikel in der Sächsischen Zeitung

Artikel im Handelsblatt

HOLLYWOOD zu Gast in Wiesbaden: Pagé-Preisträger 2016 geehrt

(13.07.2016) Heute wurde der Pagé-Preis erstmals im Rahmen einer Feierstunde in der Aula der Gutenbergschule verliehen. Eingeladen waren neben den Wettbewerbsteilnehmern, deren Angehörige sowie Schüler, Lehrer, Eltern und Ehemalige (Schüler, Lehrer, Eltern). Etwa 100 Personen folgten der Einladung, unter Ihnen auch der Schullleiter Herr Dr. Buchwaldt.

Manuel Pschorn (Q2) eröffnete die Feierstunde am Klavier mit dem Thema aus „Zurück in die Zukunft“ und leitete damit einen kurzweiligen Abend (auch für nicht-MINTler) ein. Nach der Begrüßung durch Herrn Meier, bei der kurz die besonderen Leistungen der Gutenbergschüler/-innen im Bereich der MINT-Fächer im laufrenden Schuljahr dargestellt wurden, leitete Frau Köppen zur Verleihung des Pagé-Preises über. Sie stellte zunächst den langjährigen Förderer und Mitglied des Club Gutenberg, Herrn Dr. Peter Pagé, der leider nicht an der Preisverleihung teilnehmen konnte, sowie die in diesem Jahr eingereichten Projekte vor.

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Nachdem alle Teilnehmer auf die Bühne gebeten wurden, war es endlich so weit. Frau Köppen verkündete die Entscheidung der Jury (Herr Geyer, Frau Köppen, Herr Meier, Herr Nothof, Herr Schäfer, Herr Dr. Sollich), die aufgrund der Qualität aller Arbeiten diesmal nicht leicht fiel. Deshalb entschied sich die Jury, das Preisgeld aufzuteilen:

1. Preis (350 € + Buchpreis)

  • SmartEnergy

Anton Lang, Elif Tosun, Yizhe Zhang

  • howtointer.net

Renan Deuter, Sebastian Perle, Simon Sachs

2. Preis (150 € + Buchpreis)

  • Pumpspeicherkraftwerk im Privathaushalt

Amelie Koch, Alisa Naumann, Bianca Naumann

  • Die Grätzelzelle – eine Alternative zur Solarzelle?

Thomas-Julien Mendoza

Herzlichen Glückwunsch!

Aber das Highlight des Abends sollte nun erst noch folgen.

StarWarsDr. Sascha Vogel vom Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) hielt einen kurzweiligen Festvortrag mit dem Titel „Physik in Hollywood„. In dem etwas mehr als eine Stunde dauernden Vortrag wurde deutlich, welchen naturwissenschaftlichen (insbesondere physikalischen) Unsinn man im Kino und TV zu sehen bekommt. Dabei bekommen nicht nur James Bond oder Star Wars ihr Fett weg, auch Filme wie Ice Age und Bodyguard zeigen erhebliche Schwächen, sobald man Sie mit den wachen Augen eines Naturwissenschaftlers betrachtet.

Alle Fehler werden dabei wissenschaftlich fundiert unter Angabe leicht nachvollziehbarer Berechnungen (man braucht definitiv kein abgeschlossenes Studium der Physik) aufgedeckt. Ein Highlight des Abends war sicher die persönliche TOP 3 der schlechtesten Filme (aus Sicht des Physikers Dr. Vogel). Aber ACHTUNG: Es gibt auch unglaubliche Filmszenen, die tatsächlich möglich sind! Mehr wird an dieser Stelle aber nicht verraten.

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Alle Besucher lobten den Vortrag und freuen sich schon auf den 27.09.2016, an dem Dr. Sascha Vogel seinen Vortrag im Rahmen des MINT-EC-Camps „Teilchenphysik“ noch einmal an der Gutenbergschule präsentieren wird (natürlich in geänderter Form).

Der anschließende Sektempfang im Schulhof bot einen gelungenes Abschluss des 13.07.2016, der ganz im Zeichen von MINT stand. Neben dem MINT-Tag der 5. Klassen öffnet seit heute das BIOTechnikum des BMBF noch bis Freitag seine Türen auf dem Vorplatzes des Hauptbahnhofs in Wiesbaden.

Ein besonderer Dank für die heutige Veranstaltung gilt den anwesenden und stets hilfsbereiten Schülerinnen und Schülern des Physik-LK sowie weiteren Schüleinnen und Schülern, die Herrn Doesseler bei der Vorbereitung und der Durchführung des Sektempfangs tatkräftig unterstützt haben.

Ein herzlicher Dank geht natürlich auch an Manuel Pschorn und an alle Besucher, die diese Veranstaltung mit einer kleineren oder größeren Spende unterstützt haben.

Mein persönlicher Dank zum Ende dieses Schuljahres richtet sich an alle begeisterungsfähige Schülerinnen und Schüler, die MINT-motivierenden Lehrerinnen und Lehrer sowie alle Unterstützer der Arbeit des FB III an der Gutenbergschule.

Auszeichnung für die Gutenbergschule beim 48. Mathematikwettbewerb des Landes Hessen

Jedes Jahr im Dezember schreiben alle Achtklässler in Hessen die gleiche Klausur in Mathematik. Unter den 50.896 Schülerinnen und Schülern aus 512 Schulen qualifizierten sich in drei Runden jeweils sechs als die besten ihrer Schulform im Hessischen Mathematik-Wettbewerb. In Anerkennung dieser herausragenden Leistungen würdigten Kultusminister Prof. Dr. Ralph Alexander Lorz und Dr. Thomas Brunn, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von HESSENMETALL die Landessiegerinnen und Landessieger am 08.07.2016 in Oberursel mit Urkunden und Geldpreisen.

Außerdem wurde die Gutenbergschule als eine der drei besten hessischen Schulen im Aufgabenbereich A (Gymnasium) für besondere Leistungen im Zeitraum 2011/12 – 2015/16 ausgezeichnet. Daniel Zinkann, einziger Teilnehmer der Gutenbergschule bei der diesjährigen 3. Runde, verpasste auf einem hervorragenden Platz 7 mit nur 0,5 Punkten Rückstand denkbar knapp eine Platzierung bei der Landessiegerehrung. Herzlichen Glückwunsch!

27620851353_7d61cd12c5_zIm Anschluss informiert Gastgeber Rolls-Royce Deutschland Ltd & Co KG über Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten im Werk Oberursel.

 

MINT – nicht nur die Farbe der letzten Unterrichtswoche

Die letzte Woche des Schuljahres 2015/16 an der GBS steht ganz im Zeichen der Naturwissenschaften

Am Mittwoch, dem 13.07. startet der naturwissenschaftliche Fachbereich III mit zahlreichen Aktionen zum Endspurt des laufenden Schuljahres:

Feierliche Verleihung des Pagé-Preises 2016 am 13.07.2016

In diesem Jahr wird der Dr. Peter Pagé Preis erstmalig im Rahmen einer Feierstunde in der Aula der Gutenbergschule verliehen.

Vier Forschergruppen haben ihre Projekte eingereicht, neben einer schriftlichen Forschungsarbeit ihr Projekt in einem Kolloquium präsentiert und sich den Fragen der Jury gestellt. Diese hat die Preisträger festgelegt, die am 13.07.2016 ab 19.00 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) in der Aula der Gutenbergschule geehrt werden.

Im Rahmen der Preisverleihung erwartet die Teilnehmer ein kurzweiger Festvortrag. Dr. Sascha Vogel aus wird das Publikum über die „Physik in Hollywood-Filmen“ aufklären. Im Anschluss lädt die Gutenbergschule zum Sektempfang.

Die Veranstaltung ist prinzipiell öffentlich. Sollten Sie Interesse am Besuch haben, so melden Sie sich bitte bei Herrn Meier unter

andreas.meier@msedu.gutenberg-gym.de

da die Veranstaltung aus Kapazitätsgründen der Aula für maximal ca. 200 Personen ausgelegt ist.

Der Vortrag „Physik in Hollywood-Filmen“ wird im September 2016 im Rahmen des gemeinsam mit der Leibnizschule organisierten MINT-EC-Camps zum Thema „Teilchenphysik“ noch einmal wiederholt.

Das genaue Programm kann man dem Flyer zur Veranstaltung entnehmen.

Pimp my Truck – BIOTechnikum des BMBF kommt an die Gutenbergschule

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Initiative „BIOTechnikum: Erlebnis Forschung – Gesundheit, Ernährung, Umwelt“

Am Hauptbahnhof Wiesbaden lädt das mobile BIOTechnikum zum „Erlebnis Forschung“

Auf Einladung der Gutenbergschule zeigt die BMBF-Initiative „BIOTechnikum“ vom 13. bis 15. Juli 2016 auf dem Vorplatz des Wiesbadener Hauptbahnhofs eine interaktive Ausstellung zur Biotechnologie. Im doppelstöckigen Forschungstruck können Schülerinnen und Schüler praxisnah experimentieren und mit den begleitenden Wissenschaftlern ins Gespräch kommen.

Schüler der Gutenbergschule haben im mobilen Labor des BIOTechnikums die Möglichkeit, unter professioneller Anleitung von wissenschaftlern eine Vielzahl von Experimenten durchzuführen: Extraktion von DNA oder die Gewinnung von Elektrizität aus Hibiskustee und Hefe sind nur einige Beispiele. Im Rahmen des MINT-Tages am 13.07. werden auch zwei Schülergruppen der 5. Klassen den Truck besuchenund im anschluss die Antwort auf die Frage: „Wie kommen die Löcher in den Käse“ beantworten können.

Im Rahmen der engen Kooperation mit der Leibnizschule als MINT-EC-Schule sowie einer parallelen Anfrage des Trucks durch die Oranienschule werden einige Praktika an auch an die Leibnizschule und die Oranienschule abgegeben.

Während der „Offenen Tür“ am Mittwoch von 17.00 bis 19.00 Uhr und Freitag von 11.00 bis 14.00 Uhr sind alle interessierten Bürger eingeladen.

Initiative „BIOTechnikum: Erlebnis Forschung – Gesundheit, Ernährung, Umwelt“
Initiative „BIOTechnikum: Erlebnis Forschung – Gesundheit, Ernährung, Umwelt“

Bereits im Jahr 2012 hatten Schülerinnen und Schüler auf Initiative der Gutenbergschule bereits die Möglichkeit den Truck – damals noch unter der Initiative „NANOTruck“ – zu besuchen.

Ehrung der Jugend forscht Schulpreisträger 2016

Die 85 Gewinnerschulen des Jugend forscht Schulpreises 2016 wurden am vergangenen Samstag, 18.06.2016, in Anwesenheit von Dr. Claudia Bogedan, Bremer Senatorin für Kinder und Bildung sowie Präsidentin der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Konferenz der Kultusministerder Länder in Deutschland, in Bremen augezeichnet. Mit dem Preis in Höhe von 1000 € würdigt die Stiftung Jugend forscht e. V. bundesweit das besondere Engagemet von Schulen in der 51. Wettbewerbsrunde von Deutschlands bekanntesten Nachwuchswettbewerb.

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Zu den Highlights des umfangreichen Rahmenprogramms zählte am Samstag neben dem Besuch des Science Centers Univerum Bremen der Festvortrag „Wie leben und arbeiten die Astronauten an Bord der internationalen Raumstation ISS“ von Herrn Dr. Peter Eichler: Samstag ist cleaning-day auf der ISS, 3 Sunden Putzen und Staubsaugen gehören zum Programm jedes Astronauten!

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Der Vortrag „Aktuelle klimarelevante Forschung in den Polargebieten“ von Herrn Dr. Hannes Grobe leitete den Besuchs des Klimahauses in Bremerhaven ein, ein Lernort an dem man die Erdkugel und ihre Klimazonen entlang des 8. Längengrades durchlaufen kann. Übrigens, auch Klimaforscher mögen Fußball – Dr. Grobe verrät: Manchmal kicken sie auch auf einer Eisscholle am Nordpol – fraglich ist aber: Wie lange noch?

Der Jugend forscht Schulpreis wurde im Februar 2016 bei den 85 Regionalwettbewerben je einmal verliehen. Die Ehrung erhielten Schulen, die in der 51. Wettbewerbsrunde eine herausragende Unterstützung junger Talente im MINT-Bereich unter Beweis gestellt haben. Wettbewerbsleiter und Jury bewerteten dabei neben der Anzahl vor allem die Qualität der eingereichten Forschungsprojekte. Beurteilt wurden auch die besonder Förderkultur von Schlen im naturwissenschaftlich-technischen Bereich und der Stellenwert, den der Wettbewerb Jugend forscht dort einnimmt. An der Gutenbergschule wird dies durch das langjährige Engagement der Jugend forscht AG unter ehemaliger Leitung und immer noch Unterstützung durch Frau Friedl und die aktuelle Arbeit der Koordinatorin Frau Dr. Alfonso deutlich. Herzlichen Glückwunsch an alle Jungforscherinnen und Jungforscher sowie Projektbetreuerinnen und -betreuer der vergangen Jahre.

Der Schulpreis kommt im vollem Umfang der Arbeit und Weiterentwicklung von Jugend forscht zugute.

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