Austauschwoche Klasse 8 – mit 10-jährigem Jubiläum

Wie in jedem Jahr, so waren auch in der letzten Woche wieder die Austauschpartner der 8. Klassen aus Montreux (Schweiz) und Gemmenich (Belgien) zu Gast in Wiesbaden. Der Austausch mit der kleinen belgischen Gemeinde findet dieses Jahr nun bereits zum 10. Mal statt! Mit der Partnerstadt Montreux ist die Gutenbergschule übrigens seit über 30 Jahren verbunden.
Bei bestem Wetter konnten die rund 220 Schülerinnen und Schüler in 7 Gruppen ein buntes Programm genießen. Dieses wurde von den Französischkolleginnen (Fr. Boczki, Fr. Herberg, Fr. Kugler, Fr. Kurylas, Fr. Dr. Leinen, Fr. Schalich/Fr. Haverkamp und Fr. Termer) sowie den Gastkolleginnen- und Kollegen durchgeführt. Hierzu gehörte eine Stadtrallye in Wiesbaden, ein Ausflug nach Frankfurt, Schloss Freudenberg bzw. Multisports und der Kletterwald. Als abschließendes Highlight wurde am Donnerstagabend in der Aula getanzt. Das überwältigende Büffet, was in der Mensa aufgebaut war, hatten die Austauschpaare am Nachmittag selbst vorbereitet.
Jetzt heißt es warten bis zum Gegenbesuch in Belgien bzw. in der Schweiz, der im März ansteht.

Schulwettkämpfe Leichtathletik waren erfolgreich

Einen guten Start ins neue Schuljahr gab es bei den Schulwettkämpfen Leichtathletik. Im Wettkampf IV wurde der Stadtentscheid auf der Sportanlage Schelmengraben in Wiesbaden-Dotzheim ausgetragen. Das Team der Gutenbergschule setzte sich dabei gegen sieben anderen Schulen durch und wurde souverän Stadtmeister. Am 2. Mai 2018 findet der Regionalentscheid statt und die Schülerinnen und Schüler, die ausschließlich aus den Sportklassen 6 und 7 kommen gehen mit guten Aussichten an den Start. Zum Team gehörten:

Emily Denk, Ella Gelz, Zoe Kyratzoglou, Eve Hunsicker, Melina Wörsdörfer, Mia Beuting, Luis und Joel Börkey, Vincent Riccardi, Namori Omog, Kalle Schmidt und Amin Arjoun.

Im Wettkampf II der Jungen fand bereits der Regionalentscheid statt und bei den Wettkämpfen in Seeheim konnte das Team der Gutenbergschule ebenfalls als Sieger das Stadion verlassen und sich gegen fünf andere Schulen durchsetzen. Der Landesentscheid wird am 6. Juni 2018 in Gelnhausen ausgetragen. Hier wollen folgende Schüler eine gute Rolle spielen:

Vincent Buschle, Kevin Klemmer, Felix Welteke, Vincent Eberwein, Leon Hoffmann, Johannes Reichenek und Nils Österreich.

In Seeheim sprangen die Mütter Frau Buschle und Frau Eberwein kurzfristig als Fahrerinnen ein, da das Busunternehmen die Fahrt absagen mussten, herzlichen Dank dafür. Frau Buschle war außerdem auch als Kampfrichterin im Einsatz, auch dafür noch einmal aufrichtigen Dank.

 

Diedrich Meyn

Freikarten für Basketball-Bundesligaspiel der Fraport Skyliners

Wie in jedem Schuljahr bekommt die Gutenbergschule wieder Freikarten für ein Basketball-Bundesligaheimspiel der Fraport Skyliners aus Frankfurt. Am Sonntag, den 5. November 2017 können die Gutenbergler beim Spiel in der Fraport-Arena in Frankfurt-Höchst gegen die EWE Baskets aus Oldenburg dabei sein, Spielbeginn ist um 17.30 Uhr. Das Kontingent ist auf 75 Karten begrenzt, daher bitte rechtzeitig eine Mail an diedrich.meyn@msedu.gutenberg-gym.de senden, spätestens bis zum 24. Oktober 2017. Maximal 2 Karten pro Schüler können vergeben werden, diese müssen dann auch genutzt werden, die Skyliners verlangen eine Namensliste bei der Kartenbestellung. Bitte dann auch angeben, ob es Erwachsenen- oder Schülerkarten sein sollen und die Schulklasse nennen, in der der bestellende Schüler ist. Weitere Informationen bei Diedrich Meyn unter der genannten Emailadresse.

Diedrich Meyn

Q3-Kurse der GBS besuchen die Gedenkstätte Hadamar

 

Am Donnerstag, den 28.09.2017 besuchten die beiden Geschichtsgrundkurse von Herrn Pielert und Frau Thorn die NS-Euthansie Gedenkstätte in Hadamar bei Limburg.

Hadamar war im 3. Reich eine von sechs sogenannten Tötungsanstalten, in der von 1941 bis 1945 circa 15.000 Menschen ermordet wurden. Unter den Opfern waren behinderte Menschen, jüdische Kinder und Zwangsarbeiter.

Busgarage der ehemaligen Euthanasie-Anstalt

Folgende Eindrücke haben die Schülerinnen und Schüler über ihren Besuch in Hadamar festgehalten:

„Generell fand ich die ganze Gedenkstätte so beeindruckend wie wenige davor. Denn über den Holocaust weiß mehr oder weniger jeder etwas, aber über Euthanasie-Anstalten ist dann doch nicht so viel bekannt. Besonders erschreckend daran ist, dass so etwas Grausames mitten in der Gesellschaft passieren konnte und die Täter fast ohne Strafe davonkamen. (…)“

Emilia

„Ich war sehr beeindruckt von der Hadamar-Exkursion heute. Zwar wusste ich schon einiges über die Euthanasie aus dem Unterricht, mit eigenen Augen aber die Gedenkstätte sehen zu können, war aber eine besondere Erfahrung. (…)“

Helena

„Die Führung durch die Gedenkstätte Hadamar war sehr interessant und wurde durch die Biografien der Opfer und Täter sehr lebendig. Die Kellerräume waren sehr beklemmend und erschreckend, da man wusste, dass man an dem Ort steht, an dem ein schreckliches Verbrechen begangen wurde. (…)“

Chiara

„(…) Erstaunlich, wie so etwas in diesem Stil möglich war. Es ist wichtig, dass es nicht in Vergessenheit gerät.“

Yuting

„Ich fand die Gedenkstättenfahrt sehr interessant. Man denkt, dass man mittlerweile schon sehr viel über das Thema „Nationalsozialismus“ weiß, jedoch lernt man immer wieder etwas hinzu. (…) Ich finde es sehr wichtig, dass Gedenkstätten existieren und es gefördert wird, diese zu besuchen. (…)“

Kim

„Bei dem Seminar war besonders erschreckend zu erfahren, wie viel Aufwand in so ein menschenverachtendes System gesteckt wurde. Der riesige bürokratische Aufwand, der betrieben werden musste, um das T4-Programm geheim zu halten, demonstriert die perfide Maschinerie des NS-Regimes. (…)“

Lukas

„(…) Besonders erschütternd war es zu erfahren, dass die Ärzte das offizielle Todesdatum vom tatsächlichen abgewandelt haben, um noch einige Wochen staatliche finanzielle Unterstützung zu erhalten. Auch die Respektlosigkeit den Verstorbenen gegenüber war unvorstellbar, ebenso die scheinbaren „Einzelgräber“, die der Tarnung dienten sowie die Verwendung eines speziellen Grabes, an das Angehörige geführt wurden. Nachdem sie gegangen waren, wurde die Leiche in ein Massengrab gelegt.“

William

„Die Exkursion nach Hadamar wird mir immer in Erinnerung bleiben. Mehrmals musste ich mir von Augen führen, dass in dem Gebäude, in dem wir gerade stehen, vor rund 80 Jahren unschuldige Menschen entwürdigt und ermordet wurden. Vor allem beim Anblick des Kellers, der dort befindlichen Gaskammer und der Fundamente der Verbrennungsöfen war der Gesichtsausdruck von vielen Schülern wie eingefroren. Unfassbar, was Menschen wie wir damals für ein Leid ertragen mussten.(…)“

Gutenbergler laufen mit beim Frankfurt-Marathon

Der Frankfurt-Marathon findet am Sonntag, den 29. Oktober 2017 statt und nach vier Jahren Pause werden die Gutenbergler erstmals wieder daran teilnehmen. In der Vergangenheit nahmen oftmals über 100 Schülerinnen und Schüler teil, und diese Zahl soll in diesem Jahr auch wieder erreicht werden. Gelaufen wird der sogenannte Mini-Marathon, das ist ein Zehntel der Originaldistanz, also 4,2 Kilometer. Der Höhepunkt wird der Zieleinlauf in die Frankfurter Festhalle sein, über den roten Teppich geht es bei Musik, Moderation und Lichteffekten ins Ziel. Das wird bei den Kindern bleibende Eindrücke hinterlassen, bei einer unglaublichen Atmosphäre waren in der Vergangenheit auch die mitgereisten Eltern sehr begeistert.

Dem Organisator Diedrich Meyn aus der Fachschaft Sport liegen bereits zahlreiche Anmeldungen vor. Über die Elternvertreter und die Sportlehrer wurden die Ausschreibungen mit dem Anmeldeformular verteilt. Wer kein Formular bekommen hat kann es per Mail anfordern: diedrich.meyn@msedu.gutenberg-gym.de. Der interne Anmeldeschluss wird auf den 4. Oktober 2017 verlängert, bis dahin sollten die Anmeldungen im Fach von Diedrich Meyn im Lehrerzimmer sein. Nach der Anmeldung folgen in den Herbstferien detaillierte Informationen zur An- und Abreise und zum Ablauf vor Ort.

Das Bild zeigt die Gutenbergler bei der letzten Teilnahme im Jahre 2013.

Diedrich Meyn

 

 

 

 

Betriebspraktikum 2018

Das Betriebspraktikum im Jahr 2018 wird wie in den Vorjahren im direkten Anschluss an die Herbstferien 2018 durchgeführt. Die Praktikumsleitung obliegt den PoWi-Lehrkräften der jeweiligen Klassen. Hier finden Sie alle relevanten Unterlagen.

  1. Anschreiben an die Schüler*innen und Erziehungsberechtigten der Klasse 9 vom September 2017
  2. Anschreiben an die Betriebe inkl. Formular Praktikumszusage 2018
  3. Merkblatt Betriebspraktikum für Betriebe (Auszug Abl 7/15)
  4. Merblatt / Formular Datenschutz (Auszug Abl 7/15)
  5. Flyer Schülerbetriebspraktikum für Unternehmen und Eltern
  6. Flyer Schülerbetriebspraktikum für Schüler*innen

Wichtig:

Wenn Sie einen Betrieb für das Praktikum 2018 gefunden haben, müssen Sie diesem Betrieb die Unterlagen 2 bis 4 zusenden. Das Formular „Praktikumszusage“ geht zurück an die Gutenbergschule zu Händen der jeweiligen PoWi-Lehrkraft. Bitte füllen Sie die Felder in diesen Unterlagen aus soweit es geht, bevor Sie sie an den Betrieb senden.

Ansprechpartner bei Rückfragen:

Michael Elster

Koordinator Berufs- und Studienprientierung

Zeitzeugen aus Polen zu Besuch an der GBS

Da wir uns im Unterricht der Q3 gerade mit der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigen, hat es sich angeboten, ein sogenanntes Zeitzeugengespräch mit Menschen zu führen, die Hitlers Schreckensherrschaft überlebt haben. Ermöglicht wurde dies dank der Stiftung „Zeichen der Hoffnung“.

Im Unterricht hatten wir bereits viel Vorwissen sammeln können und uns einige angemessene Fragen überlegt, die wir an unsere Gesprächspartner, – nämlich ehemalige Häftlinge verschiedener Konzentrationslager – richten wollten und waren somit sehr gespannt, was uns erwarten würde.

Der ganze 12. Jahrgang hatte sich am Morgen des 14. September 2017 in der Aula versammelt, und wir Schüler, die drei Zeitzeugen, ein evangelischer Pfarrer als Moderator und eine Übersetzerin wurden mit Klängen Chopins, am Klavier gespielt von unserem Mitschüler Nathanael, empfangen. Herr Dr. Buchwaldt begrüßte alle herzlich.

Der Pfarrer stellte uns dann Mariana (78 Jahre alt), Alicia (86 Jahre) und Eugenius (89 Jahre) vor. Alle drei kamen aus Polen und sprachen dementsprechend Polnisch, und nur wenige Worte Deutsch. Alle drei waren überaus freundlich und machten den Eindruck, als seien sie gerne hier, um uns aus ihrer dunklen Vergangenheit zu berichten.

Das Gespräch mit dem Herrn und den beiden Damen wurde durch den Pfarrer geleitet, indem er ihnen Fragen stellte, die die Übersetzerin auf Polnisch übersetzte, dann die Zeitzeugen erzählen ließ, um ihre Antworten anschließend auf Deutsch wiedergeben zu lassen. Unsere drei Gäste wollten uns alles so detailgenau wie möglich berichten, wie es ihre Erinnerung erlaubte.

Dieses Interview dauerte ca. eine ¾ Stunde, während der wir gebannt zuhörten und uns in eine für uns wirklich unvorstellbare Zeit versetzen ließen. Die erste Frage, ob sie sich denn gerne hier in Deutschland aufhielten, nachdem viele Deutsche ihnen in ihren jungen Jahren derart grausame Dinge zugefügt hatten, bejahten alle drei. Anfangs hätten die beiden Frauen große Sorgen gehabt, nach Deutschland zu kommen und seien durch ihre Erinnerungen traumatisiert gewesen; Eugenius aber erzählte stolz, er sei unvoreingenommen gewesen, hätte keinerlei Vorurteile gehabt und könne seit jeher zwischen guten und bösen Menschen unterscheiden. Alle drei fühlten sich von Anfang an herzlich willkommen und aufgenommen in Deutschland.

Eugenius erzählte, er komme aus Warschau, wo es viele jüdische Zentren gab, und dass seine sehr religiöse Familie viel Kontakt zu Juden gepflegt und sogar einen Juden namens Jan Petruschka versteckt gehalten habe. Ein „Freund“ aus der Nachbarschaft aber habe das Geheimnis verraten, woraufhin Eugenius als 15jähriger zusammen mit seiner ganzen Familie verhaftet und in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau gebracht wurde.

Die Verhaftungsgründe der beiden Frauen waren die Folgenden: Alicia war als Halbwaise aufgewachsen und lebte zusammen mit ihrer Mutter in Warschau, wo sie den 1. Warschauer Aufstand am 1. August 1944 miterlebte, bei dem sich die polnische Armee gegen die deutschen Besatzungstruppen auflehnte. Mutter und Tochter waren an den Protesten aber nicht beteiligt, sondern wurden nichts ahnend mit allen Zivilisten, die sich zu diesem Zeitpunkt am Ort des Geschehens befanden von deutschen Soldaten verschleppt und in Konzentrationslager gebracht. Mariana wurde als 4-jähriges Mädchen gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrer Großmutter am 12. Dezember 1941 in ein Konzentrationslager eingeliefert. Ihr Vater war als Pole in Hamburg geboren worden, habe sich aber geweigert, die deutsche Staatsangehörigkeit anzunehmen, was der ausschlaggebende Grund für die Verhaftung der Familie gewesen war. Mariana erzählte uns, dass sie sich, obwohl sie noch sehr klein gewesen war, an alles Schreckliche, was ihr widerfahren ist und was ihr angetan wurde, erinnern könne, und dass sich diese Erinnerungen für immer in ihr Gedächtnis eingebrannt hätten.

Sie war von Mutter und Großmutter getrennt und in eine extra Baracke gebracht worden, in der sich alle Kinder unter 14 Jahren befanden. Jedes musste ein Schild mit einer Nummer um den Hals tragen. Die Kinder wurden von ihren Aufsehern geschlagen und gequält, und es wurden grausame Experimente an ihnen durchgeführt. Den Kindern war es verboten zu weinen, sonst wurden sie geschlagen. Alle drei Zeitzeugen berichteten einstimmig, dass das, was sie am meisten gequält habe, die Ungewissheit gewesen sei, ob ihre Verwandten, mit denen sie eingeliefert worden waren, überhaupt noch am Leben waren; der beißende Geruch der Leichenverbrennung sei allgegenwärtig gewesen. Lediglich Alicia konnte ihre Mutter manchmal heimlich durch den Zaun sehen und bekam Essen auf die andere Seite gereicht und tröstende Worte zugesprochen.

Mariana wurde nach langen 2 Jahren und 8 Monaten gemeinsam mit ihrer Großmutter am 21. Januar 1945, also circa 3,5 Monate vor Kriegsende, befreit. Eugenius war während des Krieges in mehreren KZs inhaftiert und wurde am 9. April 1945 befreit. Alicia berichtete, dass ihre Großmutter mit ihr nach der Befreiung durch die Amerikaner so schnell wie möglich die Front verlassen habe und auf eigene Faust Richtung polnischer Grenze gezogen sei; einen Monat später wollte es das Glück, dass es auch Alicias Mutter zu einem verabredeten Treffpunkt schaffte – sie hat allerdings in ihrem weiteren Leben kein Wort mehr über diese Zeit gesprochen. Es sei bis heute schwer, mit ihrer Vergangenheit zu leben, sagen alle drei Zeitzeugen, und mit ihren Verwandten haben sie nie viel darüber gesprochen, was sie in den Konzentrationslagern erlebt hatten.

Nach der ersten Fragerunde, hatten wir die Möglichkeit, Fragen an Eugenius, Alicia und Mariana zu stellen, zum Beispiel: Was ist die schlimmste Erinnerung an die Zeit im KZ? Gab es etwas, das Mut gemacht hat? Wie kann man im Nachhinein damit umgehen, und wie haben sich die Eltern danach verändert? Auf diese und weitere Fragen antworteten alle drei gerne und ausführlich. In unseren Einzelgesprächen nach der offenen Fragerunde gingen sie aber noch tiefer ins Detail, und die Fragen wurden noch ein bisschen persönlicher und im kleinen Kreis beantwortet.

Eine der für mich persönlich interessantesten Fragen an unsere Gäste war, ob es ihnen möglich sei zu verzeihen, beziehungsweise wie sie reagieren würden, wenn sie einen ihrer Peiniger auf der Straße wiedertreffen würden. Eugenius antwortete darauf ganz klar mit „ja“, was uns alle sehr überraschte. Er halte am Gebot der Nächstenliebe fest, sagte er ganz überzeugt. Alicia war dagegen ganz anderer Meinung: Sie hätte sich auf jeden Fall an ihrer damaligen Aufseherin rächen wollen! Mariana antwortete auf diese Frage, dass sie es nun einfach genieße, in Frieden zu leben, und dass sie, wenn sie jemandem aus ihrer KZ-Zeit über den Weg laufen würde, die Person einfach ignorieren würde.

Am Ende dieses Vormittags waren wir alle höchst beeindruckt davon, was diese Menschen schon als Kind haben durchmachen müssen, und wie selbstbewusst und aufrecht sie dagegen heute vor uns gestanden haben.
Elise Steinbrenner, Q3

Sportklasse 5s als Einlaufkinder beim SVWW

Am Freitag den 15. September 2017 war es soweit; um kurz vor 19 Uhr durften 12 Kinder der Sportklasse 5s mit den Gästen aus Chemnitz auf dem Rasen der BRITA Arena einlaufen. Zuvor durften sie in Begleitung einer SVWW-Volunteerin auf der Auswechselbank am Spielfeldrand Platz nehmen und der Spielvorbereitung der beiden Manschaften hautnah folgen. Selbst ein kurzer Abstecher auf den Rasen war den 3 Mädchen und 9 Jungen vergönnt. Nach einem kurzen Fotostop an der Eckfahne ging es dann in den Spielertunnel….

Einer der Kinder erzählte uns:

„War das aufregend. Wir warteten mit Spannung auf den Einlauf mit den Spielern im Spielertunnel. Dann kamen die Fußballer vom FC Chemnitz und der Torwart gab mir die Hand für den Einlauf. Es war ein umwerfendes Gefühl, zusammen mit den Profis in das mit 2000 Zuschauern gefüllte Stadion einzulaufen.“

Pünktlich kurz vor dem Anpfiff um 19 Uhr liefen die stolzen Kids mit den Profis auf und durften vom Spielfeld aus ihren eigenen begeisterten Fans in Form von Eltern, Geschwistern und Freunden, die bereits im Familienblock Platz genommen hatten, zuwinken. Danach ging es ganz schnell runter vom Rasen und rauf auf die Tribüne, von wo aus sie das Spiel verfolgen konnten. Das entscheidende Tor zum 2:1-Sieg des SVWW in der 90. Minute rundete diesen besonderen Abend ab und wurde von den Schülern der Gutenbergschule frenetisch gefeiert. 

 

Alles in allem ein gelungener und unvergesslicher Abend für die jungen Fußballfans. Ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren in der Gutenbergschule und beim SVWW, die diesen Event schon seit einigen Jahren ermöglichen. 

[Bericht der Elternvertreter der 5s]

Judoteam der GBS-Mädchen auf dem Weg zum Bundesfinale nach Berlin

Sonntag, den 17. September (7:00 Uhr) Treffpunkt Hauptbahnhof Wiesbaden … 5 Stunden Bahnfahrt … Ziel Berlin … dort Akkreditierung im Hauptbahnhof und dann mit der S-U-Bahn ins Hotel zum Wiegen … 18:00 Empfang in der Hessischen Landesvertretung mit einigen Reden und Interviews, danach köstliches Buffet … zurück ins Hotel: Bettruhe!!!

Montag, den 18. September 6:30 Frühstück, Judoanzüge zusammenpacken und mit der „Tram“ zur Wettkampfststätte (Sportforum Berlin) … um 9:00Uhr Wettkampfbeginn: Erst gegen das Mädchenteam vom Goethe-Gymnasium aus Bad Ems (Rheinlad-Pfalz) und danach gegen die Sportschule Frankfurt/Oder (Brandenburg) … es gilt, eine Begegnung zu gewinnen, um unter die ersten Acht „zu rutschen“.

Dienstag, den 19. September: Beginn des zweiten Wettkampftages um 10:00 Uhr … heute die Platzierungskämpfe im A- und B-Finale … nachmittags Zeitfenster für schulische Arbeitsaufträge … ernst gemeint!

Mittwoch, den 20. September: Die endgültigen Platzierungen werden ausgekämpft, danach Essen in der Halle … zurück zum Hotel und für die Abschlussveranstaltung (mit Party) „stylen“ … ab 18:00 dann gemeinsam mit ca. 4.000 (!) jugendlichen Sportler/n/innen feiern in der Max-Schmeling-Halle … wenig Schlaf!

Donnerstag, den 21. September um 10:30 Uhr müde Aufbruchstimmung im Hotel … 12:30 Uhr im ICE und voraussichtlich um 17:30 Uhr zurück in Wiesbaden.

Na dann! … viel Erfolg verbunden mit viel Spaß!!!

Ich bedanke mich, auch im Namen des GBS-Judo-Mädchen-Teams, bei allen, die uns bei der Organisation und Durchführung dieser Wettkampfveranstaltung unterstützt haben:

  • die Schulleitung (Herr Dr. Buchwaldt und Herr Gotthardt)
  • die Klassen- und Fachlehrer
  • die Eltern
  • die Betreuerin (Frau Rosenbaum)

 

Clemens Termer
(Lehrer-Trainer Judo)