Entdecke den Kosmos – MINT400 Hauptstadtforum 2017 in Berlin

(Berlin, 23.02./24.02.2017) Die MINT400 ist eine alljährliche Veranstaltung des Vereins MINT-EC, dem nationalen Excellence-Schulnetzwerk von 267 Schulen. Sie bietet 400 naturwissenschaftlich und technisch begeisterten Schülerinnen und Schülern sowie 100 Lehrkräften von MINT-EC Schulen die Möglichkeit, sich über die Schule hinaus zu vernetzen und auszutauschen. Die zweitägige Veranstaltung in Berlin (23.04. – 24.04.2017) sah Workshops und Fachvorträge vor, die man besuchen konnte. Von der Gutenbergschule haben Marten Karl, Lucas Schorling, William Koch (alle drei aus der Q2) und Andreas Meier teilgenommen.

Foto: MINT-EC | MINT400 Bildungsmarkt

Am Tag der Ankunft gab es neben einem Mittagessen im Kosmos (ehemals das größte Kino der DDR) parallel eine Bildungsmesse, bei der man sich über Wettbewerbe, Studienmöglichkeiten und Berufe in naturwissenschaftlichen Bereichen informieren konnte. Der Tag endete mit Fachvorträgen, von denen es insgesamt fünf zu unterschiedlichen Themen gab, die man im Vorfeld wählen konnte: Wir hörten uns gemeinsam mit Andreas Meier den Vortrag „Von Snap! zu SAP HANA – Next-Gen Consulting mit SAP Young Thinkers“ an. Unter anderem wurde die neue grafische Programmiersprache Snap! präsentiert, die dem weit verbreiteten Scratch sehr ähnlich sein soll. Der Abend war zur freien Verfügung und bot die Möglichkeit zu einem Ausflug in die Hauptstadt.

Der zweite Veranstaltungstag hatte zwei wesentliche Programmpunkte. Bis zum Nachmittag fanden insgesamt 33 Workshops statt (von denen man sich im Vorfeld auch einen aussuchen musste), am Abend gab es eine gemeinsame Veranstaltung mit anschließendem Abendessen.

Wir Schüler besuchten einen Workshop zur Programmierung (in C) von kleinen Robotern in Anlehnung an den Mars-Rover Curiosity. Hierbei gab es einige Arbeitsaufträge, von der einfachen Ansteuerung von Lichtern bis hin zur Verwendung von Sensoren zur Hinderniserkennung mithilfe von Infrarotdioden. Am Ende konnte man seine Roboter durch einen kleinen Parcours fahren lassen. Andreas Meier besuchte parallel einen Workshop zum Thema „Design Thinking“. Dies ist eine neue Methode zur Problemlösung und wird aktuell zunehmend zur Entwicklung von Prototypen eingesetzt.

Foto: MINT-EC | Keynote Speech mit Dr.-Ing. e.h. Thomas Reiter
Foto: MINT-EC | Dr.-Ing. e.h. Thomas Reiter, Ralph Caspers

Ein Highlight der abschließenden Abendveranstaltung, moderiert von Ralph Caspers (Sendung mit der Maus, Wissen macht Ah!), war die Präsentation des ESA-Koordinators und erfahrensten Astronauten Europas Dr. Thomas Reiter. Er berichtete über seine spannende Arbeit als Astronaut auf der MIR und der ISS. Außerdem fanden die Preisverleihung des SchoolSlam Wettbewerbs und die Ehrung des Gewinners des internationalen Chemiewettbewerbs statt. Zwischendurch sorgte das DigiEnsemble Berlin für Unterhaltung.

Foto: MINT-EC | SchoolSlam Platz 2 – „Special Relativity“

Die Preisverleihung des SchoolSlam Wettbewerbs war für uns Schüler ein besonderer Moment bei der MINT400. Für die Teilnahme haben wir ein dreiminütiges Video gedreht, in dem man ein naturwissenschaftliches Thema auf Englisch erklärt. Mit unserem Video haben wir versucht, das Phänomen der Zeitdilatation (ein Aspekt der Relativitätstheorie von Albert Einstein) darzustellen, und sind damit in einer Vorauswahl der Jury des British Council zu den besten 3 Beiträgen gewählt worden. Das Publikum bei MINT400 hat schließlich am Abend entschieden, unser Beitrag ist auf dem 2. Platz gelandet.

https://youtu.be/Q0MMhf0rMRM

Die weiteren teilnehmenden Videos sowie einen Bericht zum Wettbewerb kann man auf der Website des MINT-EC finden.

Einen kurzen Überblick über das gesamte Programm findet man ebenfalls Auf der Webseite von MINT-EC.

William Koch

Mit Einstein zum Erfolg im bundesweiten SchoolSlam

Berlin, 24.02.2017. Schülerteam der Gutenbergschule sichert sich 2. Platz im bundesweiten MINT-EC SchoolSlam mit British Council

Marten Karl, William Koch und Lucas Schorling (alle Q2) überzeugten auf der MINT400 – Das Hauptstadtforum von MINT-EC am 23. und 24. Februar in Berlin mit ihrer filmischen Darstellung des Phänomens der Zeit-Dilatation, das 1905 von Albert Einstein entdeckt wurde und durch die Relativitäts-Theorie beschrieben wird. Die Teilnehmenden der MINT400, die über die Platzierungen im MINT-EC SchoolSlam mit British Council abstimmten, wählten sie auf den 2. Platz.

Herzlichen Glückwunsch!

Die Entscheidung fält denkbar knapp aus, gewonnen hat der Beitrag des Ceciliengymnasiums in Bielefeld mit dem Beitrag „The Invisible Danger“ über die Gefahren von Mikro-Plastikpartikeln für die Umwelt und den Menschen. Im drittplatzierten Beitrag wird mit „Autophagy“ der Prozess erläutert, in dem Zellen eigene Bestandteile abbauen und neu verwerten und damit die Entdeckungen des Nobelpreisgewinners für Physiologie und Medizin 2016 Yoshinori Osumi aufgreifen.

Um Schülerinnen und Schüler von Schulen des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC zu motivieren, sich auch in MINT mit der englischen Sprache zu beschäftigen, loben MINT-EC und Britisch Council seit 2015 den SchoolSlam aus. Schülerteams erstellen für die Teilnahme Videos zu selbstgewählten MINT-Themen. Eine Jury des British Council wählt aus allen Videos die drei besten Beiträge aus. Diese werden auf der MINT400 – Das Hauptstadtforum von MINT-EC präsentiert und die Teilnehmenden der MINT400 stimmen über die Platzierungen ab.

Chrisoph Eckrich, Verteter der Gutenbergschule auf der MINT400 im Jahr 2016, motivierte Schülerinnen und Schüler der MINT-Klasse, ebenfalls einen Beitrag für den diesjährigen Wettbewerb einzureichen. Inhaltlich unterstützt durch Andreas Meier erstellten Marten, William und Lucas selbstständig ihren Beitrag über Einsteins „Zeitdilatation“.

Das Gewinnerteam erhält 500 Euro, über deren Verwendung, die Schülerinnen und Schüler selbst entscheiden dürfen. Der zweite und dritte Platz sind mit 300 Euro und 100 Euro dotiert. Außerdem erhalten alle Platzierten jeweils ein englischsprachiges Media Training für 20 Schülerinnen und Schüler ihrer Schule.

Die MINT400 –Das Hauptstadtforum von MINT-EC ist das bundesweit größte Netzwerktreffen für MINT-EC-Schülerinnen und -Schüler sowie MINT-EC-Fachlehrkräfte. Insgesamt rund 500 Teilnehmende treffen sich einmal jährlich für zwei Tage zum Forschen und Netzwerken in Berlin.

Beiträge des MINT-EC SchoolSlam

Gutenbergteam nimmt erfolgreich an „Wiesbaden schreibt!“ teil

Eine Deutschstunde der besonderen Art

„Trotz der Zerreißprobe witterte ich eine Win-win-Situation und traf eine Ad-hoc-Entscheidung“. Dieser und ähnliche Sätze sorgten für zahlreiche Seufzer und Schweißperlen, aber auch für Erheiterung bei der zweiten Auflage von „Wiesbaden schreibt!“ am 16. Februar 2017 in der Aula der Elly-Heuss-Schule. Denn das zweihundertachtzehn Wörter umfassende Diktat, vorgetragen von Moderator Tobias Radloff, hatte es durchaus in sich. Schreibt man „Win-win-Situation“ nun mit Bindestrich oder zusammen? Das zweite „win“ groß oder klein? Fragen über Fragen, die im Nachhinein durch Jury-Vorsitzende Dr. Viola Bolduan näher erläutert wurden.

Der große Diktatwettbewerb soll dazu beitragen, auf sportliche, heitere und lehrreiche Art und Weise Sprachkultur zu vermitteln und die Freude an der deutschen Sprache zu wecken. Im Mittelpunkt stehen der korrekte schriftsprachliche Ausdruck und der Wortreichtum der Sprache. Bei der zweiten Auflage des Wettbewerbs, präsentiert von Wiesbadener Kurier und Wiesbadener Tagblatt, traten die Teilnehmer in den vier Kategorien Schüler, Lehrer, Eltern und Publikum an. Auch die Gutenbergschule war wieder mit einem Team vertreten: Hier konnte Moritz Mattern mit gerade mal neun Fehlern seinen ersten Platz in der Schülerkategorie verteidigen. Bei den Lehrern belegte Andreas Bockholt mit zwölf Fehlern den zweiten Platz.

Im Durchschnitt lag die Fehlerzahl in Wiesbaden dieses Mal bei 17,65. Für die Siegerinnen und Sieger aus Wiesbaden geht die Reise weiter. Am 11. Mai treffen sie beim großen überregionalen Finale in Frankfurt auf die Gewinner der anderen Diktatwettbewerbe.

 

3. Preis im Landeswettbewerb

Philip Everhart, Klasse 9c, hat einen 3. Preis beim Schülerwettbewerb gewonnen, den die Hessische Landeszentrale für politische Bildung und der Landtag gemeinsam ausrichten.

Der Landeswettbewerb hat jedes Jahr eine andere thematische Ausrichtung und besteht aus einem Aufsatzteil für die Klassen 9 -13, aus dem je nach Interesse aus einer Vielzahl von Aufgaben eine zur Bearbeitung ausgewählt werden kann und aus einem Fragebogen für die Klassen 6 – 8.  Eingereicht werden können Beiträge in Form von Plakaten, Aufsätzen, Collagen, Reportagen oder Filmen. Zu gewinnen gibt es Reisen, Tagesausflüge und Sachpreise.

Beim diesjährigen Wettbewerb stand mit dem Thema „Hessen, die Emilia Romagna und die Friedensschule Monte Sole“ die italienische Partnerregion unseres Bundeslandes im Fokus.

Philip wählte ein historisches Thema und verglich in seiner Arbeit die Architektur des Nationalsozialismus mit der des italienischen Faschismus. Im Deutschunterricht erstellte er eine Dokumentation seiner Ergebnisse und konnte so praktisch üben wissenschaftliche Texte sowie Lexikonartikel auszuwerten.

Am 20. April findet im Landtag die Preisverleihung durch den Präsidenten des hessischen Landtags, Norbert Kartmann, statt.

Bei Interesse an einer Teilnahme am nächsten Landeswettbewerb (Sept. 2017 – Anfang Feb. 2018) finden sich Informationen unter:

http://www.hlz.hessen.de/themen/th-jugend/wettbewerbe.html

Jugend forscht 2017 – „Bitte einsteigen“ zum Regionalwettbewerb

Am 11.02.2016 folgten 77 Jungforscherinnen und Jungforscher der Einladung zum Regionalwettbewerb Hessen West bei InfraServ Wiesbaden. Insgesamt 40 Arbeiten verschiedener Fachgebiete wurden bei der 52. Auflage des Wettbewerbs Jugend forscht präsentiert.

Clara, Niklas & Gizem beim Standaufbau ab 7.30 Uhr – Alisa hilft

Aufbau abgeschlossen – Thomas ist bereit zur Präsentation

Thomas erläutert seine Forschungsergebnisse

Das diesjährige Wettbewerbsmotto „Zukunft – Ich gestalte sie.“ motivierte natürlich auch wieder Schülerinnen und Schüler der Gutenbergschule, ihre Forschungsarbeiten zum Wettbewerb einzureichen und sowohl einer fachkundigen Jury als auch der interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Bei der feierlichen Siegerehrung konnten sich unsere Forscherinnen und Forscher schließlich über einen 3. Platz und einen 2. Platz sowie eine zusätzliche Auszeichnung mit einem Sonderpreis freuen.

  • Die Energieversorgung der Zukunft? (Clara Kürsten, Niklas Schmidt, Gizem Zobu – Eb)
    3. Platz (Technik)
  • Grätzelzelle – Eine Alternative zur Solarzelle? (Thomas-Julien Mendoza – Q4)
    2. Platz (Physik) + Sonderpreis „Erneuerbare Energien“

3. Platz für Clara, Niklas & Gizem

2. Platz & Sonderpreis „Erneuerbare Energien“ für Thomas

Ein großer Dank richtet sich natürlich auch an die Projektbetreuer – Frau Dr. Alfonso, Herr Meier -, die ihre Forschergruppen bei der Vorbereitung auf den Wettbewerb begleitet und unterstützt haben.

Ein besonderer Dank richtet sich an die Schülerin Yizhe Zhang (Q4), die ihre langjährige Wettbewerbserfahrung als Teilnehmerin als weitere Betreuerin des Projekts „Die Energieversorgung der Zukunft“ sehr erfolgreich einbringen konnte. Alisa Naumann (Eb) unterstützte die Gruppe ebenfalls bei ihren Forschungen.

Herzlichen Glückwünsch an alle Beteiligten. Bleibt neugierig!

Weitere Links zu Artikeln / Bildergalerien sobald verfügbar.

Physik-LK mit Weltraumaufzug zum P&G MINT Award

(Wiesbaden, 15.11.2016) Heute fand die 13. MINT-Messe im Hessischen Landtag statt, bei der 13 Schulprojekte auf eine Auszeichnung mit dem P&G MINT-Award hofften.

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Die Gutenbergschule schickte diesmal den Physik-LK der Q3 mit dem GBSpace-Elevator ins Rennen. Am Ende belegte das Projekt den 3. Platz und erhält ein Preisgeld in Höhe von 1000 €.cimg7742Damit wurde die Gutenbergschule nun 3 Jahre in Folge mit einem P&G MINT-Award ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch!

20 Schülerinnen und Schüler auf der Suche nach dem Higgs-Teilchen

Was hält die Welt im Innersten zusammen? Diese Frage leitet das Forschungsinteresse der Schülerinnen und Schüler von Schulen des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC, die am MINT-EC-Camp Teilchenphysik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz vom 25.09 – 28.09.2016 teilnahmen. Organisiert wurde die viertägige Veranstaltung von der Gutenbergschule und der Leibnizschule, die seit 2005 und 2012 MINT-EC-Schulen sind.

Um die Frage zu beantworten, begaben sich die Jugendlichen auf Entdeckungstour nach den kleinsten bekannten Teilchen. Zur Einführung hören sie eine Vorlesung zur Teilchen- und Beschleunigungsphysik an der Johann Gutenberg-Universität Mainz. Mit dem nötigen theoretischen Rüstzeug besichtigten sie anschließend den Mainzer Teilchenbeschleuniger MaMi im Institut für Kernphysik der Universität. Dort arbeiteten die Nachwuchsphysiker, im Rahmen der Masterclass Teilchenphysik, mit Originaldaten des weltweit größten Teilchenbeschleunigers, dem Large Hadron Collider LHC des CERN in Genf.

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Im Schülerlabor NaT-Lab der Mainzer Universität bauten die MINT-EC-Schülerinnen und -Schüler eine Paulfalle, die elektrisch geladene Teilchen mittels eines elektrischen Wechselfeldes speichert. Außerdem experimentierten sie mit einem Modell eines Linearbeschleunigers.

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Tiefer in die Thematik eintauchen konnten die Teilnehmenden in einer Gesprächsrunde mit Studierenden sowie Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen, die am CERN arbeiten. Gleichzeitig bekamen sie Informationen über die vielfältigen Studien- und Berufsmöglichkeiten in dem Forschungsfeld Teilchenphysik.

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Auch das Abendprogramm des MINT-EC-Camps richtete sich einfallsreich am Thema aus: Am Montagabend schauten die Schülerinnen und Schüler im Schulkino der Leibnizschule den Film „Illuminati“. Dienstagabend hörten sie dazu passend einen Vortrag von Dr. Sascha Vogel vom Frankfurt Institute for Advanced Studies zur „Physik in Hollywood“ in der bis auf den letzten Platz besetzten Aula der Gutenbergschule. Eröffnet wurde die Abschlussveranstaltung an der Gutenbergschule durch eine spektakuläre Präsentation der Judoka Fabian und Partick Görner, für die musikalische Unterstützung sorgte Manuel Pschorn mit seiner Interpretation von „Zurück in die Zukunft“ am Klavier.

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Organisiert und begleitet wurde das MINT-EC-Camp von Daniel Herber (Leibnizschule) und Andreas Meier (Gutenbergschule).

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Martin Michaelis zählt zu Deutschlands besten Nachwuchsinformatikern 2016

Wer gehört zu Deutschlands besten Nachwuchsinformatikern? Nach intensiven Finaltagen und zwei komplexen Aufgaben setzten sich sechs der insgesamt 28 Finalisten des 34. Bundeswettbewerbs Informatik (BwInf) gegen ihre Konkurrenten durch. Austragungsort der diesjährigen Endrunde war das Institut für Informatik der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Die Bundessieger wurden am 23.09.2016 in einer Feierstunde im Zeiss-Planetarium Jena ausgezeichnet.

© FSU Jena/Anne Günther
© FSU Jena/Anne Günther

Für die Endrundenbesten war es ein großer Tag nach rund einem Jahr. Zwölf Monate, in denen sie sich gegen außergewöhnlich viele Teilnehmende durchgesetzt hatten. Mehr als 1300 Schülerinnen und Schüler waren beim Start des 34. Bundeswettbewerbs Informatik (BwInf) dabei, deutlich mehr als in den Jahren zuvor. Nach zwei Wettbewerbsrunden qualifizierten sich 28 von ihnen für die Endrunde, darunter auch das gesamte deutsche Team der diesjährigen Internationalen Informatikolympiade (IOI). Ausrichter der Finalrunde war das Institut für Informatik der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) gemeinsam mit dem Carl-Zeiss-Gymnasium Jena.

Am Ende setzten sich sechs Nachwuchstalente als Bundessieger an die Spitze: Maximilian Azendorf (Gera), Nicolas Faroß (Vinningen), Nico Gründel (Mössingen), Michael Jungmair (Ainhofen), Lukas Michel (Mörlenbach) und Maximilian Stiede (Jena). Sie erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 750 Euro und werden in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen.

Weitere Preisträger sind: Robert Hönig (Prag), Martin Michaelis (Wiesbaden), Niels Mündler (Haar), Nicholas Schwab (Lohr am Main), Jasper Slusallek (Kaiserslautern) und Viktor Yuschuk (Wertheim). Sie erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro. Wegen seiner herausragenden Gesamtleistung wurde Nico Gründel mit dem renommierten Ingo-Wegener-Preis ausgezeichnet.

© FSU Jena/Anne Günther
© FSU Jena/Anne Günther
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Hoher Wissensstand der Junginformatiker
An den vorangehenden zwei Finaltagen hatten die Junginformatiker ihren hohen Wissensstand und ihre Problemlösungs-Kompetenz bewiesen. Jeder Teilnehmer führte einzeln Prüfungsgespräche mit Mitgliedern einer Jury aus Wissenschaft und Wirtschaft. Im Team setzten sich die Finalisten außerdem mit zwei komplexen Informatik-Anforderungen auseinander. Eine Aufgabe beschäftigte sich mit der Frage nach der Sicherheit drahtloser Autoschlüssel, die andere mit dem Aufbau von Arten-Stammbäumen in der Biologie. „Um sich in der Endrunde durchzusetzen, benötigen die Teilnehmenden typische Informatik-Kompetenzen“, so BwInf-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl. „Dazu zählt neben Theorie- und Praxiswissen der Informatik insbesondere die Fähigkeit zur Teamarbeit.“

Lösungen mit viel Phantasie und Kreativität
Die Leistungen der jungen Leute überzeugten Jury und Gastgeber. „Die Schüler haben hier gezeigt, dass sie sich das Wissen des ersten Studienjahres Informatik quasi selbst angeeignet haben“, sagt Jury-Mitglied Prof. Dr. Tobias Friedrich, der jüngst aus Jena nach Potsdam wechselte. Und auch Juror Prof. Dr. Martin Bücker von der Friedrich-Schiller-Universität Jena lobt die Teilnehmer: „Die Schüler haben die gestellten Aufgaben in Gruppenarbeiten mit viel Phantasie und Kreativität gelöst.“ Für den Juryvorsitzenden Prof. Dr. Till Tantau von der Universität zu Lübeck war der diesjährige Wettbewerb „wie ein Heimkommen nach Jena. Denn vor 24 Jahren fand die Endrunde schon einmal in Jena statt und ich war damals selbst Teilnehmer und einer der Bundessieger“ – ein Lebenslauf, der den Teilnehmern zeigt, welche Chancen ihnen offenstehen, wenn sie dem Fach Informatik verbunden bleiben.

Herzlichen Glückwunsch an Martin Michaelis für die tolle Leistung. Vielen Dank auch an Herrn Geyer, der Martin im Fach Informatik unterrichtet und bei der Finalrunde in Jena begleitet hat.

EUSPEC – Leightweight Design Award für den Physik-LK

cimg7579Zum Abschluss der 3. EUSPEC (siehe vorangegangenen Bericht) in München am 15.09.2016 wurde allen Teilnehmern noch einmal viel geboten. Dem interessanten Vortrag von Dr. Martin Lades vom Internationalen Space Elevator Consortium (ISEC) folgte die Siegerehrung im Entrepreneurship Center der Technischen Universität München (TUM) in Garching.

Zum Gesamtsieg im Beginners‘ Level hat es für Meier’s Eleven knapp nicht gereicht (2. Platz), dafür gab es für den leichtesten Climber im Feld den „Leightweight Design Award“.

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Die wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft für Raketentechnik und Raumfahrt (WARR) der TUM hat anschließend für alle Teilnehmer eine Führung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) nach Oberpfaffenhofen organisiert. Nach einer 1 1/2-stündigen Stadtdurchquerung Münchens durften wir das Institut für Robotik sowie das Raumfahrt-Kontrollzentrum besuchen. Besonders beeindruckend waren dabei die praktische Demostration eines Prototypen des geplanten Mars-Roboters sowie der Blick ins Kontrollzentrum und die Live-Bilder des Columbus-Moduls der ISS.

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Vor der Rückreise nach Wiesbaden hatte der Physik-LK dann doch noch die Möglichkeit, etwas von München zu sehen – jedoch nur 1 1/2 Stunden.

Damit enden 3 intensive Tage im Zeichen der Naturwissenschaften, die den Schülerinnen und Schülern des Physik-LK wesentliche Perspektiven für ein mögliches Studium aufzeigen konnten. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle der WARR für die Organisation des Wettbewerbs, speziell möchten wir der ehemaligen Gutenbergschülerin Juliana Söhnlein danken, die sich um die Betreuung der Schülergruppen gekümmert hat.

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Leichtathletik Kadernominierung an der Gutenbergschule

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Die diesjährige Kadernominierung des Hessischen Leichtathletikverbandes fand unter Anwesenheit prominenter Sportlerinnen und Sportler an der Gutenbergschule statt. Damit wurde die Rolle der Gutenbergschule als Schulsportzentrum und Partnerschule des Leistungssports noch einmal gewürdigt. Bereits seit einem Jahr ist Anissa Tammaoui im Hessenkader, jetzt sind Melanie Epp, Kevin Klemmer und Felix Welteke von hessischen Spitzenathleten im Team begrüßt worden. Ein großer Erfolg auch für das Talentförderangebot unter Leitung des Lehrertrainers Diedrich Meyn.

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