Am 13.06.2018 fand die diesjährige Verleihung der Förderpreises der Loos-Stiftung im Festsaal des Rathauses statt. 4 Abiturienten von Wiesbadener Schulen wurden in diesem Jahr im Rahmen der Feierstunde ausgezeichnet und erhalten jeweils eine Ausbildungsförderung in Höhe von 2000€.
Lucas Schorling von der Gutenbergschule gehört zu den diesjährigen Preisträgern. Herzlichen Glückwunsch!
Zusatzinfo für alle Physik-Begeisterten: Lucas bekam gleichzeitig sein Abiturzeugnis in der Luther-Kirche überreicht. Bei beiden Veranstaltungen war er natürlich anwesend. – Wie kann das funktionieren? Lucas, Albert Einstein oder einen Physik-Lehrer fragen!
Der Landesverband Hessen verleiht jedes Jahr den Karl-von-Frisch-Preis für die besten hessischen Abiturienten im Fach Biologie. Am 9. Juni fand die diesjährige Preisverleihung des Karl-von-Frisch Preises im Großen Hörsaal des Fachbereichs Biologie in der Universität Marburg statt. Es folgt ein Bericht der Preisträgerin Chiara Theimer:
Foto: VBIO
Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass meine Biologielehrerin Frau Alfonso mich für den Preis nominiert hat und ebenfalls an der Veranstaltung teilnahm.
Um 10 Uhr begann die Veranstaltung mit einer Begrüßung durch Dr. Jörg Klug, Professor Lothar Beck und Professor Michael Bölker, dem Vizepräsidenten der Uni Marburg. Anschließend folgte ein Programm, dass aus mehreren Vorträgen, die zum Teil von ehemaligen Preisträgern gehalten wurden, und Laborführungen.
Das Programm begann mit zwei Vorträgen aus dem Bereich Ökologie. In dem ersten Vortrag, der mit viel Humor gestaltet wurde, berichtete Professor Volkmar Wolters über seine Forschung zum Thema Insektensterben. Neben einer vielfältigen Darstellung der Ursachen und Folgen des Insektensterbens, gab es auch viele Einblicke in die Forschungsarbeit und das Studium im Bereich Tierökologie. Denn „die Arbeit in diesem Bereich besteht nicht nur daraus mit einem Köcher über die Wiese zu hüpfen und Schmetterlinge zu fangen“(Prof. Wolters).
Der darauffolgende Vortrag aus dem Bereich der Ökotoxikologie beschäftigte sich mit der Wirkung von Chemikalien auf Gewässer. Vor allem ging es darum, wie versucht wird die Auswirkungen von Chemikalien auf verschiedene Organismen zu messen, welche Probleme dabei auftreten und wie der Einsatz von Chemikalien eingeschränkt wird.
Der letzte Vortrag vor der Mittagspause, aus dem Bereich Epigenetik, war sehr spannend und zeigte, nach einer kurzen Wiederholung zu den Grundlagen der Epigenetik, viele Aspekte der aktuellen Forschung zur Epigenetik auf. Professor Sandra Hake berichtete von neu entdeckten Histon Varianten und Proteinen, die die Genexpression beeinflussen. Eines dieser Proteine mit dem Namen PWWP2A beeinflusste in Versuchen mit Kaulquappen die Entwicklung der Knorpelzellen von Embryonen.
Nach der Mittagspause folgten die Laborführungen, bei denen ich an der Führung durch das kristallisations Labor teilnahm. Zunächst wurde uns das Labor gezeigt, in dem die Proteine kristallisiert wurden, um anschließend mit Hilfe von Röntgenstrahlen ihre Struktur analysieren zu können. Da aber auch neben der räumlichen Struktur von Proteinen die Bewegung eine große Rolle für die Forschung spielt, wurde uns anschließend eine Maschine gezeigt, die die sogenannte „Hydrogen-Deuterium Exchange“ (HDX) Methode durchführt, wodurch sich diese Bewegung rekonstruieren lässt.
Anschließend gab es wieder im Hörsaal einen kurzen Vortrag eines Preisträger Kandidaten zum sich ausbreitenden Eschensterben in Europa. Der letzte Vortrag vor der Preisverleihung beschäftigte sich mit dem Malaria-Erreger. Nach einer kurzen Einführung stellte uns Léanne Strauß ihre Forschung vor, die sich damit beschäftigte, die Sporozoiten des Erregers zu manipulieren, um die Krankheit besser zu verstehen.
Schließlich folgte der spannendste Teil der Veranstaltung, die Preisverleihung durch die Stadträtin Kirsten Dinnebier und den Amtsleiter des staatlichen Schulamtes Marburg Arno Bernhardt. Denn wie schon Darwins Evolutionstheorie besagt „The Winner Takes it all“. Alle Preisträger bekamen eine Urkunde überreicht und zum Abschluss der Veranstaltung wurde ein Gruppenfoto gemacht.
Die Teilnahme an dem Programm hat sich gelohnt und es war ein schöner und interessanter Tag.
Das Golf- und Tennisteam der Gutenbergschule sind Hessenmeister 2018!
Die Tennismannschaft der Gutenbergschule gewinnt nach dem beeindruckenden Landessieg der Golfmannschaft in der letzten Woche ebenfalls sensationell ihr Landesfinale in Offenbach und fährt Ende September zeitgleich nach Berlin.
Dort vertritt unsere Schulmannschaft mit den Schülern Elia J., Filip A., Matteo G., Leo S., Louis R. und Frederik Q. in der WK III (2003-2006) das Land Hessen im Bundesfinale in Berlin.
Im Finale in Offenbach setzte sich das Gutenbergteam nach zwei Siegen in der Gruppenphase gegen die Philipp-Reis Schule aus Friedrichsdorf (11:1) und die Rhenanus-Schule Bad Sooden-Allendorf (10:2) souverän an die Spitze der Gruppe B und überzeugte dann in einem knappen und umkämpften Finalspiel um den Landessieg durch ein 7:5 gegen den Sieger der Gruppe A, das Kaiser-Friedrich-Gymnasium aus Bad Homburg.
Nach den Sommerferien folgt im neuen Schuljahr die spannende Reise nach Berlin. Wir freuen uns mit den Siegerteams und wünschen der Golf- und Tennismannschaft der Gutenbergschule alles Gute und viel Erfolg in Berlin!
Es sind neun Jahre vergangen seit die ersten 16 Schülerinnen und Schüler im Juni 2010 den deutsch-französischen Doppelabschluss AbiBac an der Gutenbergschule erhielten.
Seither haben insgesamt 124 Abiturientinnen und Abiturienten sich über dieses „double diplôme“ freuen können. Durchgefallen ist noch niemand, ganz im Gegenteil. Unsere Bacheliers gehören jedes Jahr zu den engagiertesten und besten Abiturienten des Jahrgangs. In diesem Jahr waren sogar drei der besten fünf Abiturienten der Gutenbergschule auch AbiBacler.
Wir gratulieren allen 13 Absolventen ganz herzlich zu ihrer tollen Leistung. Es handelt sich um:
Nina Adolph, Sophie Burger, Paul Berg, Anais Bella Ada, Nele Hausmann, Elena Höhn, Nathanel Kakuschky, Lana Krämer, Carolina Radke, Jasmin Thomas, Constance Travers und Sophia Wesely.
Die Notenbekanntgabe nach den Prüfungen erfolgte im CDI im Beisein von Herrn Dr. Buchwaldt, dem französischen Prüfungsbeauftragten Herrn Bouchoucha, der Leistungskurslehrerin Frau Kugler und der Fachbereichsleiterin Frau Termer. Die feierliche Übergabe der französischen Zeugnisse erfolgte dann im festlichen Rahmen der Akademischen Feier in der Lutherkirche am 13. Juni 2018.
(Darmstadt/Wiesbaden 10.04.2018) Markus Perle und Kevin Klemmer präsentierten gestern und heute ihr erfolgreiches Jugend forscht Projekt beim Landeswettbewerb in der MERCK-Sporthalle in Darmstadt. Gemeinsam mit Leo Schorling forschten sie zum Thema Chlorophyllflureszenz und untersuchten Nutzungsmöglichkeiten dieses Effekts.
Insgesamt wurden 39 Projekte in 7 Fachgebieten zum diesjährigen Landeswettbewerb zugelassen. Die Jungforscherinnen und Jungforscherhofften am heutigen Tage natürlich aufgrund der von ihnen eingereichten fachwissenschaftlichen Arbeit sowie der Präsentation vor einer Fachjury alle auf eine gute Platzierung oder einen der zahlreiche Sonderpreise.
Bei der Feierstunde wurde das von Dr. Sabrina Alfonso betreute Projekt der Gutenbergschüler schließlich mit einem 2. Preis (Preisgeld: 200 €) ausgezeichnet. Die ersten Glückwünsche erhielten Markus und Kevin von Vince Ebert (Wissen vor acht/ARD), der sehr unterhaltsam durch die Feierstunde führte.
(Gießen/Wiesbaden, 20.03.2018) „Brücken verbinden“ – unter diesem Motto riefen die Ingenieurkammern in allen Bundesländern in diesem Schuljahr Schülerinnen und Schüler im Rahmen ihrer Initiative Junior.ING auf, möglichst stabile Papierbrücken zu konstruieren. Die Konstruktion musste dabei gewissen Regeln folgen (z. B. Abmessung, verwendete Materialien) und dabei möglichst leicht und tragfähig sein.
9 Gruppen der Gutenbergschule (8 x MINT-Klasse, 1 x WU8 Nawi) reichten schließlich ihre Modelle bei der IngKH ein. Bei der heutigen Preisverleihung in Gießen staunte die anwesende MINT-Klasse dann nicht schlecht, als die Modertoren das Modell „Golden Dragon“ mit dem 3. Platz auszeichneten. Unter lautem Jubel seiner Mitschülerinnen und Mitschüler nahm Sin-Yien Hau die Ehrung entgegen. Die Brücke hatte er gemeinsam mit seiner Schwester Sin-Yau (Klasse 7) konstruiert. Beide freuen sich über ein Preisgeld in Höhe von 100 €. Herzlichen Glückwunsch!
In Wiesbaden waren Schüler und Schülerinnen des aktuellen Jahrgangs der Q1/2 der Elly-Heuss-Schule, der Leibnizschule und der Gutenbergschule bis zum 1. März dieses Jahres dazu aufgerufen sich in einem frei gestalteten Essay mit dem Erbe des 1. Weltkrieges auseinanderzusetzen. Die Fragestellung lautete: „Wer denkt heute noch daran? Was hat unsere Generation nach 100 Jahren mit dem Erbe des Weltkrieges zu tun?“
Florentina John aus dem LK-Geschichte beschäftigte sich in ihrem Aufsatz unter anderem mit der unterschiedlichen Erinnerungskultur in Frankreich und Deutschland. Dabei ging sie darauf ein, dass in Frankreich schon durch die Existenz der vielen Soldatenfriedhöfe der Krieg viel präsenter sei als in Deutschland und es eine lebendigere Tradition des Gedenkens gebe, weshalb sie am Schluss ihrer Betrachtungen das folgende Fazit zieht: „Wer weiß- vielleicht gerade weil beide Länder gezeichnet sind von der Katastrophe vor hundert Jahren. Weil man in beiden Ländern auf den Ausdruck „Schlacht von Verdun“ mit Entsetzen zurückblickt und sich einig ist: So etwas darf nie wieder passieren. Vielleicht haben wir deshalb so ein gutes Verhältnis zu unseren Nachbarn- zumindest sollten wir uns an ihnen ein Beispiel nehmen, wenn es um die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg geht.“
Auch in diesem Jahr nahmen wieder Schüler und Schülerinnen der GBS am Wettbewerb der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung und des Landtags teil. Sie bearbeiteten Fragen zum Thema Hessen – Das Land und seine Verfassung. In ihren Gruppenarbeiten beschäftigten sich die SchülerInnen unter anderem mit den Aufgaben der Landesregierung, dem kulturellen Angebot der Stadt Frankfurt, den Sehenswürdigkeiten der Landeshauptstadt und der Biographie der Gebrüder Grimm. Insgesamt waren 11 Fragen zu beantworten. Nach Recherchen im Rahmen des Deutschunterrichts, einer Einführung in die korrekte Zitierweise und dem Anlegen eines Quellenverzeichnisses entstanden umfangreiche Präsentationen. Zwei von ihnen wurden jeweils mit einem zweiten Preis prämiert. Am 19. April wird dieser 7 SchülerInnen (Carina Teuber, Alina Gille, Kara Streck, Daria Göbel, Johannes Schorling, Adrian Trapp und Niklas Sassin) aus der Klasse 8a vom Präsidenten des Landtags, Norbert Kartmann, überreicht.
Der Schülerwettbewerb findet jedes Jahr statt und widmet sich immer einem anderen interessanten Thema aus den Bereichen Wirtschaft, Politik und Kultur.
(Wiesbaden, 24.02.2018) Beim Regionalwettbewerb Hessen-West wurden heute wieder kreative MINT-Schülerinnen und -Schüler bei InfraServ in Wiesbaden ausgezeichnet. 4 Forschungsgruppen der Gutenbergschule folgten dem diesjährigen Wettbewerbsmotto „Spring!“ und konnten mit ihren Projekten erfolgreich in 3 Kategorien bei der Jury landen. Hier die Ergebnisse:
In der Altersklasse „Jugend forscht“ (Betreuer: Dr. Sabrina Alfonso, Andreas Meier)
Biologie: Was ist Chlorophyllfluoreszenz und wie kann man sie nutzen? (Markus Perle, Kevin Klemmer, Leo Schorling – Eb-MINT) – 2. Preis & Sonderpreis Regionalsieg für das beste interdisziplinäres Projekt (Teilnahme am Landeswettbewerb)
Physik: Ein Modell für Gravitationswellen (Leon Regula – Q2) – 3. Preis
In der Altersklasse „Schüler experimentieren“ (Betreuer: Dr. Sabrina Alfonso)
Technik: Der Zeitvertreiber (Ilka Poppl (5b), Alexander Heling (5d) – GTA Programmieren / Coden lernen mit Calliope mini) – 2. Preis
Eine weitere Auszeichnung gab es für Dr. Sabrina Alfonso, die seit vielen Jahren die JuFo-AG an der Gutenbergschule sehr erfolgreich leitet. In diesem Schuljahr hat sie dieses Angebot um den Kurs „Schüler experimentieren“ im GTA erweitert. Zahlreiche Forschungsprojekte wurden dank ihres Engagements mit Preisen in diversen Regional- und Landeswettbewerben von „Jugend forscht“ ausgezeichnet, sodass sie in diesem Jahr den Sonderpreis für engagierte Talentförderer erhält.
Herzlichen Glückwunsch allen Preisträgern für diese Erfolge.
Christoph Eckrich wurde in diesem Jahr erstmals als Juror im Fachgebiet „Biologie“ in der Altersklasse „Schüler experimentieren“ berufen. Mit 7 Arbeiten musste er direkt die größte Anzahl an Arbeiten in einem Fachgebiet bewerten, was er souverän gemeistert hat. So durfte er auch sofort die Laudatio für die Sieger in diesem Fachgebiet halten (und schreiben). Vielen Dank für dieses Engagement.
Ein abschließender Dank gilt Matthias Gotthardt, der den „Zeitvertreiber“ in seinen Coding-Kurs im GTA betreut zur Teilnahme motiviert hat.
Wie sieht eine robuste Internetverbindung innerhalb der Inselgruppe Ho, No, Ma, Ka und To aus? Wie lautet die Nachricht, die der Biber als Bote übermittelt? Und wie bringt man große und kleine Hunde am effizientesten in eine bestimmte Reihenfolge? Vielfältig und unterhaltsam gestalten sich die Aufgaben des jüngsten Informatik-Bibers. Auf den ersten Blick ist das, was die Schülerinnen und Schüler hier begeistert, reine Knobelei am Computer, tatsächlich handelt es sich um informatische Grundüberlegungen, die zur richtigen Lösung führen.
Insgesamt 92 Schülerinnen und Schüler der Gutenbergschule haben im November 2017 erfolgreich am bundesweiten Wettbewerb „Informatik-Biber“ teilgenommen. Der Wettbewerb war Teil des Informatikunterrichts bzw. Nachmittagsangbots von Herrn Geyer und Herrn Rost der Jahrgangsstufen 5 bis Q1. Die Teilnahme erfolgt im Rahmen der MINT Förderung der Gutenbergschule und fließt in das MINT-EC-Zertifikat der Schülerinnen und Schüler ein.
Spielerisch setzen sich Kinder und Jugendliche beim Online-Contest mit Fragen der Informatik auseinander, ohne Vorkenntnisse ist dies möglich und die Motivation groß. Das Konzept, das dem Wettbewerb zugrunde liegt, geht auf: 341.241 Schülerinnen und Schüler nahmen beim Informatik-Biber 2017 teil. So viele wie noch nie. Sie stellten sich Aufgaben unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades: von Fragen rund um das intelligente Sicherheitssystem eines Museums bis hin zur Lichtkunst eines Hochhauses. Seit seiner Premiere im Wissenschaftsjahr 2006 verzeichnet der größte Informatik-Wettbewerb Deutschlands alljährlich neue Rekordzahlen. Nach 290.808 Teilnahmen im letzten Jahr waren in diesem Jahr mit 341.241 genau 50.433 mehr Teilnehmende dabei, der Mädchenanteil lag bei 43,9%. Der „Informatik-Biber“ ist Teil der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF). Erstmals standen den Teilnehmenden zwei Biberwochen zur Verfügung. Dank der hohen Teilnehmerzahl ist der Informatik-Biber das Projekt mit der größten Reichweite im Bereich der Digitalen Bildung in Deutschland.
Alle Teilnehmer/innen bekamen eine Urkunde für ihre Teilnahme.
Vier Schülerinnen und Schüler konnten die Höchstpunktzahl verbunden mit dem 1. Preis erreichen, acht Schülerinnen und Schüler erreichten den zweiten Preis und bekamen einen Sachpreis übereicht.
Die Preisträger/innen des Informatik-Bibers 2017 im Wahlunterricht Informatik, Jahrgangstufe 8 (Foto Rost/Gutenbergschule).