(Wiesbaden, 06.11.2018 / München 17. – 20.09.2018) Später als angekündigt, folgt jetzt endlich der (Zwischen-) Bericht von der diesjährigen EUSPEC. Das detaillierte Logbuch wird in den nächsten Tagen folgen- versprochen!
Es folgt nun die Fortsetzung von Tag 3 & 4 (Highlights in Stichpunkten):
Der LEGO-Climber läuft und läuft und läuft und schafft beim freien Fahren als einziger eine Fahrt in 100 m Höhe UND die anschließende autonome Rückkehr
Wettrutschen auf der Parabelrutsche
Besuch des Maker-Space der TUM und Begutachtung des Hyperloops (II & III)
Meier’s 11 motivieren beim Abschlussgrillen alle Teilnehmer zum Tanz von „La Macarena“
2. Platz im Beginner’s Level (Glückwunsch an die Space Group Hof!), Team-Spirit-Award
Niklas Schmidt (Q3) darf den Prototypen des neuen Mars-Rovers im Sandkasten des DLR in Oberpfaffenhofen steuern
Besuch des Kontrollzentrums für das Columbus-Modul der ISS in Oberpfaffenhofen, Führung (und viele spannende Geschichten) durch den ehemaligen Flight-Commander
Ein kurzer Blick auf den Stundenplan von Alexander Gerst und ihn selbst mit Zahnbürste im Mund nach dem tägliche Fitnessprogramm
Wir danken ESWE Versorgung und dem Förderverein der Gutenbergschule für die unvergessliche Zeit bei der EUSPEC 2018, außerdem dem gesamten Team der TU München, speziell Juliana.
Das offizielle Video zur EUSPEC 2018 von Tobias Strasser ist seit letztem Freitag bei Facebook (auch ohne Registrierung!) zu sehen.
Im Rahmen des MINT-EC-Camps Teilchenphysik in Wiesbaden begrüßen wir am Dienstag, dem 16.10.2018, Dr. Sascha Vogel wieder in der Aula der Gutenbergschule. Ab 19:30 Uhr analysiert er unter dem Titel „Physik in Hollywood“ zum 4. Mal die physikalische Glaubwürdigkeit von Hollywood-Blockbustern in der Aula der Gutenbergschule: Flugkurven von Zombie-Affen in der Karibik, James Bond oder der Bau eines Lichtschwertes in der heimischen Garage werden genau unter die Lupe genommen.
Teilnehmen kann jeder, der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
FAQ – FGA (frequently given answers)
Ja, es ist im Wesentlichen der gleiche Vortrag (aber an Sylvester läuft ja auch jedes Jahr Dinner for One).
FSK 9. Klasse, bei Physik-Interesse auch eher.
Dauer ca. 1 1/4 Stunde.
Es ist kein „wissenschaftlicher Vortrag“, auch wenn alle Erklärungen wissenschaftlich belegt werden!
(München, 19.09.2018) Es ist Tag 3 der European Space Elevator Challenge an der TU in München und vor dem letzten Wertungslauf in 10 Minuten liegt das Team der Gutenbergschule aussichtsreich auf dem 2. Platz im Beginners Level.
10 Schülerinnen und Schüler der Q1 & Q3 starteten am Montag gemeinsam mit Andreas Meier und 2 Aufzugrobotern in Richtung Garching bei München. Nach der Auftaktveranstaltung stand die erste Nacht noch ganz im Zeichen der Robotermodifikation: Mit dem Einbau stärkerer Motoren und dem Anbau der Steuerelektronik sollte der GBS-Space-Scraper mit seinem Kettenantrieb dann am Dienstag in den Wettbewerb starten. Doch es kam ganz anders.
Aktuell läuft der Roboter leider immer noch nicht :(, aber natürlich sind wir mit einem Backup-Roboter mit gleicher Antriebstechnik aus LEGO angereist, den wir gleich wieder auf die Reise schicken werden. Bereits bei den gestrigen Wertungsfahrten war der LEGO-Climber erfolgreich, sodass noch einmal durch kleine Umbauten das Gewicht auf unter 800 g reduziert werden konnte.
Trotz der noch nicht gelösten technischen Probleme ist die Stimmung im Team immer noch sehr gut, gleich gehen wir erst einmal auf die Parabel-Rutsche im Fakultätsgebäude der Mathematik/Informatik. Später steht noch das Abschlussgrillen an und vor der Abreise morgen Abend erwartet uns noch die Siegerehrung und eine Exkursion zum DLR nach Oberpfaffenhofen.
Wir danken dem Förderverein der Gutenbergschule sowie der ESWE Versorgung AG für die Unterstützung zur Teilnahme an der EUSPEC.
Ein ausführlicher Reisebericht folgt in den nächsten Tagen, hier erfährt man dann auch wie man für 11,20 € bis nach München kommt und wie lecker Raspberry Pies sein können.
Am 13.06.2018 fand die diesjährige Verleihung der Förderpreises der Loos-Stiftung im Festsaal des Rathauses statt. 4 Abiturienten von Wiesbadener Schulen wurden in diesem Jahr im Rahmen der Feierstunde ausgezeichnet und erhalten jeweils eine Ausbildungsförderung in Höhe von 2000€.
Lucas Schorling von der Gutenbergschule gehört zu den diesjährigen Preisträgern. Herzlichen Glückwunsch!
Zusatzinfo für alle Physik-Begeisterten: Lucas bekam gleichzeitig sein Abiturzeugnis in der Luther-Kirche überreicht. Bei beiden Veranstaltungen war er natürlich anwesend. – Wie kann das funktionieren? Lucas, Albert Einstein oder einen Physik-Lehrer fragen!
Der Landesverband Hessen verleiht jedes Jahr den Karl-von-Frisch-Preis für die besten hessischen Abiturienten im Fach Biologie. Am 9. Juni fand die diesjährige Preisverleihung des Karl-von-Frisch Preises im Großen Hörsaal des Fachbereichs Biologie in der Universität Marburg statt. Es folgt ein Bericht der Preisträgerin Chiara Theimer:
Foto: VBIO
Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass meine Biologielehrerin Frau Alfonso mich für den Preis nominiert hat und ebenfalls an der Veranstaltung teilnahm.
Um 10 Uhr begann die Veranstaltung mit einer Begrüßung durch Dr. Jörg Klug, Professor Lothar Beck und Professor Michael Bölker, dem Vizepräsidenten der Uni Marburg. Anschließend folgte ein Programm, dass aus mehreren Vorträgen, die zum Teil von ehemaligen Preisträgern gehalten wurden, und Laborführungen.
Das Programm begann mit zwei Vorträgen aus dem Bereich Ökologie. In dem ersten Vortrag, der mit viel Humor gestaltet wurde, berichtete Professor Volkmar Wolters über seine Forschung zum Thema Insektensterben. Neben einer vielfältigen Darstellung der Ursachen und Folgen des Insektensterbens, gab es auch viele Einblicke in die Forschungsarbeit und das Studium im Bereich Tierökologie. Denn „die Arbeit in diesem Bereich besteht nicht nur daraus mit einem Köcher über die Wiese zu hüpfen und Schmetterlinge zu fangen“(Prof. Wolters).
Der darauffolgende Vortrag aus dem Bereich der Ökotoxikologie beschäftigte sich mit der Wirkung von Chemikalien auf Gewässer. Vor allem ging es darum, wie versucht wird die Auswirkungen von Chemikalien auf verschiedene Organismen zu messen, welche Probleme dabei auftreten und wie der Einsatz von Chemikalien eingeschränkt wird.
Der letzte Vortrag vor der Mittagspause, aus dem Bereich Epigenetik, war sehr spannend und zeigte, nach einer kurzen Wiederholung zu den Grundlagen der Epigenetik, viele Aspekte der aktuellen Forschung zur Epigenetik auf. Professor Sandra Hake berichtete von neu entdeckten Histon Varianten und Proteinen, die die Genexpression beeinflussen. Eines dieser Proteine mit dem Namen PWWP2A beeinflusste in Versuchen mit Kaulquappen die Entwicklung der Knorpelzellen von Embryonen.
Nach der Mittagspause folgten die Laborführungen, bei denen ich an der Führung durch das kristallisations Labor teilnahm. Zunächst wurde uns das Labor gezeigt, in dem die Proteine kristallisiert wurden, um anschließend mit Hilfe von Röntgenstrahlen ihre Struktur analysieren zu können. Da aber auch neben der räumlichen Struktur von Proteinen die Bewegung eine große Rolle für die Forschung spielt, wurde uns anschließend eine Maschine gezeigt, die die sogenannte „Hydrogen-Deuterium Exchange“ (HDX) Methode durchführt, wodurch sich diese Bewegung rekonstruieren lässt.
Anschließend gab es wieder im Hörsaal einen kurzen Vortrag eines Preisträger Kandidaten zum sich ausbreitenden Eschensterben in Europa. Der letzte Vortrag vor der Preisverleihung beschäftigte sich mit dem Malaria-Erreger. Nach einer kurzen Einführung stellte uns Léanne Strauß ihre Forschung vor, die sich damit beschäftigte, die Sporozoiten des Erregers zu manipulieren, um die Krankheit besser zu verstehen.
Schließlich folgte der spannendste Teil der Veranstaltung, die Preisverleihung durch die Stadträtin Kirsten Dinnebier und den Amtsleiter des staatlichen Schulamtes Marburg Arno Bernhardt. Denn wie schon Darwins Evolutionstheorie besagt „The Winner Takes it all“. Alle Preisträger bekamen eine Urkunde überreicht und zum Abschluss der Veranstaltung wurde ein Gruppenfoto gemacht.
Die Teilnahme an dem Programm hat sich gelohnt und es war ein schöner und interessanter Tag.
„Bei ihrer Aufführung von Schillers „Maria Stuart“ überzeugte die Theater-AG der Oberstufe mit einer erstaunlich professionellen Inszenierung unter Leitung von Frau Settelmeier. Trotz der wegen der geringen Anzahl an Schauspielern erzwungenen Doppelbesetzung einiger Rollen wurde jede einzelne Figur realistisch verkörpert. Das Bühnenbild war schlicht, wodurch der Fokus auf den schauspielerischen Leistungen lag. Und diesbezüglich wurde man nicht enttäuscht.“ Marek Kiedrowic
„Obwohl nur wenige Schüler und Schülerinnen in der Theater-AG aktiv sind, konnte das Stück verständlich und nah am Original umgesetzt werden. Für mich war gerade die abschließende Szene sehr eindrucksvoll, in der Elisabeth, gespielt von Sydney Ligon, ihre moralische Niederlage bewusst wird und sie emotional zusammenbricht.“ Florentine Felke
„Wiederkehrende emotionale Ausbrüche der Darsteller befeuerten die zunehmende Spannung über das ganze Stück hinweg. Leider litt das Verständnis des Textes teilweise unter diesen dramatischen Ausgestaltungen. Nicht jedoch bei Jens Weber, der Baron von Burleigh spielte. Mit seiner ruhigen Art des Sprechens und seiner gelungenen Gestik und Mimik hat er seine Figur am stärksten neu interpretiert.“ Johannes A. Reichenek
„Durch den Wechsel der Kostüme konnte das Publikum die verschiedenen Rollen gut auseinanderhalten. Die schauspielerische Leistung der Schüler war beeindruckend. Man hat gemerkt, dass sich die Gruppe intensiv mit dem Stück beschäftigt hat und ein tolles Projekt auf die Beine gestellt hat.“ Leonie Rößler
(Darmstadt/Wiesbaden 10.04.2018) Markus Perle und Kevin Klemmer präsentierten gestern und heute ihr erfolgreiches Jugend forscht Projekt beim Landeswettbewerb in der MERCK-Sporthalle in Darmstadt. Gemeinsam mit Leo Schorling forschten sie zum Thema Chlorophyllflureszenz und untersuchten Nutzungsmöglichkeiten dieses Effekts.
Insgesamt wurden 39 Projekte in 7 Fachgebieten zum diesjährigen Landeswettbewerb zugelassen. Die Jungforscherinnen und Jungforscherhofften am heutigen Tage natürlich aufgrund der von ihnen eingereichten fachwissenschaftlichen Arbeit sowie der Präsentation vor einer Fachjury alle auf eine gute Platzierung oder einen der zahlreiche Sonderpreise.
Bei der Feierstunde wurde das von Dr. Sabrina Alfonso betreute Projekt der Gutenbergschüler schließlich mit einem 2. Preis (Preisgeld: 200 €) ausgezeichnet. Die ersten Glückwünsche erhielten Markus und Kevin von Vince Ebert (Wissen vor acht/ARD), der sehr unterhaltsam durch die Feierstunde führte.
(Gießen/Wiesbaden, 20.03.2018) „Brücken verbinden“ – unter diesem Motto riefen die Ingenieurkammern in allen Bundesländern in diesem Schuljahr Schülerinnen und Schüler im Rahmen ihrer Initiative Junior.ING auf, möglichst stabile Papierbrücken zu konstruieren. Die Konstruktion musste dabei gewissen Regeln folgen (z. B. Abmessung, verwendete Materialien) und dabei möglichst leicht und tragfähig sein.
9 Gruppen der Gutenbergschule (8 x MINT-Klasse, 1 x WU8 Nawi) reichten schließlich ihre Modelle bei der IngKH ein. Bei der heutigen Preisverleihung in Gießen staunte die anwesende MINT-Klasse dann nicht schlecht, als die Modertoren das Modell „Golden Dragon“ mit dem 3. Platz auszeichneten. Unter lautem Jubel seiner Mitschülerinnen und Mitschüler nahm Sin-Yien Hau die Ehrung entgegen. Die Brücke hatte er gemeinsam mit seiner Schwester Sin-Yau (Klasse 7) konstruiert. Beide freuen sich über ein Preisgeld in Höhe von 100 €. Herzlichen Glückwunsch!
In Wiesbaden waren Schüler und Schülerinnen des aktuellen Jahrgangs der Q1/2 der Elly-Heuss-Schule, der Leibnizschule und der Gutenbergschule bis zum 1. März dieses Jahres dazu aufgerufen sich in einem frei gestalteten Essay mit dem Erbe des 1. Weltkrieges auseinanderzusetzen. Die Fragestellung lautete: „Wer denkt heute noch daran? Was hat unsere Generation nach 100 Jahren mit dem Erbe des Weltkrieges zu tun?“
Florentina John aus dem LK-Geschichte beschäftigte sich in ihrem Aufsatz unter anderem mit der unterschiedlichen Erinnerungskultur in Frankreich und Deutschland. Dabei ging sie darauf ein, dass in Frankreich schon durch die Existenz der vielen Soldatenfriedhöfe der Krieg viel präsenter sei als in Deutschland und es eine lebendigere Tradition des Gedenkens gebe, weshalb sie am Schluss ihrer Betrachtungen das folgende Fazit zieht: „Wer weiß- vielleicht gerade weil beide Länder gezeichnet sind von der Katastrophe vor hundert Jahren. Weil man in beiden Ländern auf den Ausdruck „Schlacht von Verdun“ mit Entsetzen zurückblickt und sich einig ist: So etwas darf nie wieder passieren. Vielleicht haben wir deshalb so ein gutes Verhältnis zu unseren Nachbarn- zumindest sollten wir uns an ihnen ein Beispiel nehmen, wenn es um die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg geht.“
Die European Space Elevator Challenge 2018 findet vom 17. bis zum 20. September am Campus Garching der Technischen Universität München (TUM) statt – Climber können auf einer 100 m Fahrstrecke gegeneinander antreten. Es gibt außerdem eine eigene Kategorie für Schülerteams und Einsteiger.
Welche nützlichen Erfahrungen bringst du mit? (z. B. Modellbau, 3D-Druck, Mikrocontroller, Programmierung)
Optional: Vorschlag für einen Team-/Climber-Namen
Bewerbungsschluss ist der 11.03.2018, 24:00 Uhr.
Wichtige Hinweise:
Die Zahl der möglichen Teilnehmer ist auf ca. 10 SuS beschränkt.
Das Projekt hat AG-Status, d. h. die Entwicklung findet außerhalb des Unterrichts statt.
Die Teilnahme am Wettbewerb ist nicht kostenlos. Für jeden Teilnehmer entstehen Kosten von ca. 130 € (Zugfahrt, 3 Übernachtungen). Finden wir Sponsoren, dann werden sich die Kosten entsprechend reduzieren.
Aus Erfahrung besteht aufgrund des Zeitplans für den Wettbewerb wahrscheinlich keine Zeit zur Besichtigung (o. ä.) der Stadt München!