Gutenbergschule unter den TOP 10 beim Tag der Mathematik in Frankfurt

Team Gutenberg

(Frankfurt, 16.03.2019) Weder von dem ausladenden Wetter noch von dem frühen Klingeln des Weckers ließen sich die Schülerinnen und Schüler an diesem Samstag abschrecken und machten sich auf den Weg zum diesjährigen Tag der Mathematik an der Frankfurt School of Finance & Management. Neben einem Einblick in Studienmöglichkeiten mit angewandter Mathematik stand dabei vor allem das mathematische Kräftemessen in Form verschiedener Wettbewerbe mit mathematischen Hürden aus verschiedenen Themenbereichen im Mittelpunkt. In ganz Hessen schickten die Schulen ihre besten Mathematiker aus der Qualifikationsphase 2 an den verschiedenen Standorten ins Rennen, für die Gutenbergschule traten in diesem Jahr Lea Chen, Julia Markhovski, Christina Matthias, Daniel Zinnkann, Markus Perle, Maximilian Stumpf und Felix Welteke an.

Das Siegerteam

Trotz harter Konkurrenz in Form von knapp 350 anderen mathematisch versierten Teilnehmern, gelang es Daniel Zinnkann, Markus Perle, Maximilian Stumpf und Felix Welteke den überwiegenden Teil des Feldes hinter sich zu lassen und sich im Gruppenwettbewerb den 6. Platz zu sichern. Das Daumendrücken vor Ort und das Sichern von Beweisphotos übernahm Robin Hesse.

Der Vorlesungssaal für die Vorträge an der Frankfurt School of Finance & Management

Q2 Schüler lässt Studierende hinter sich: Beste Note in „Analysis & Numerik“ an der HSRM

Frühstudent Markus Perle. © Hochschulkommunikation | Hochschule RheinMain

(Wiesbaden, 13.03.2019) Das Wintersemester 2018/19 an der Hochschule RheinMain (HSRM) ist inzwischen schon seit einiger Zeit beendet, für die Studierenden bedeutet dies häufig „Klausurzeit“. Einer von ihnen ist unser Schüler Markus Perle, seit dem Sommersemester 2017/18 erster Frühstudent an der HSRM in Wiesbaden.

In seinem ersten Semester war Markus bereits mit der zweitbesten Klausur in seinem Kurs sehr erfolgreich, doch jetzt übertraf er diese besondere Leistung noch einmal: Markus hat die beste Klausur (volle Punktzahl) aller Studierenden geschrieben, dazu in den (obligatorischen) Übungen die Note 1,0 erhalten – dies alles neben seinem regulären Unterricht an der GBS. Herzlichen Glückwunsch für diesen tollen Erfolg.

Gleichzeitig gilt ein besonderer Dank allen Lehrkräften der GBS, die Markus durch besondere Regelungen hinsichtlich Abwesenheit während des regulären Unterrichts oder bei Klausuren in besonderer Weise fördern und ihn bei der Teilnahme am Frühstudierenden-Programm der HSRM untersützen.

Übrigens, der Stundenplan für das nächste Semester steht bereits. Wir wünschen Markus viel Erfolg für „Webbasierte Anwendungen“ im SS 2018/19.

Bei Interesse am Angebot für ein Frühstudium an der HSRM einfach Andreas Meier kontaktieren.

Spaceteam Wiesbaden präsentiert Coding-Broschüre in Wien

Team Europe: Coding in STEM-Education

(Wien, 28.02./01.03.2019) Nach 2 Jahren Arbeit war es gestern endlich so weit, die neue Broschüre Coding im MINT-Unterricht von Science on Stage wurde in der SAP-Niederlassung in Wien präsentiert. Sonja van der Byl und Andreas Meier waren sehr gespannt, wie ihr Beitrag „VPLS – VacationPlantLifeSaver“ schwarz auf weiß in der gedruckten Version aussehen würde, und waren begeistert. Insgesamt waren 22 Lehrkräfte und ihre Schüler*innen aus zahlreichen europäischen Ländern an der Erarbeitung der nun veröffentlichten Coding-Projekte beteiligt, Arbeitstreffen fanden 2017 in Dortmund und 2018 in Berlin statt.

 

Team Deutschland

Das VPLS-Projekt vermittelt die Grundlagen des Programmierens, das Überleben der Pflanzen in der Schule soll während der Ferien durch ein Gießprogramm sichergestellt werden. Die Einheit richtet sich an Programmieranfänger und wurde von Schüler*innen der Gutenbergschule erprobt und optimiert. Parallel wurde die Einheit in Portugal getestet.

 

CoALA-Workshop: Haustier-Programmierung – bitte schremsern!

Robin Hesse begleitete die beiden Autoren auf Einladung von Science on Stage und nahm am gemeinsamen Workshop-Programm und den Netzwerk-Aktivitäten teil. Viele neue nationale und internationale Kontakte konnten vertieft oder neu geknüpft werden, sodass die nächsten innovativen MINT-Aktivitäten für und mit den Schüler*innen der Gutenbergschule bereits in Vorbereitung sind.

Grüße vom Wiener Prater

Prater-Riesenrad

Nach Fastnacht geht’s los, wir drücken die Daumen zum schriftlichen Abitur ab 7.3.2019!

Abiplakat 2017

Wir drücken fest die Daumen für das schriftliche Abitur 2019!

Wenn eure Freunde und Verwandten Plakate aufhängen wollen, denkt an folgende Regeln:

– Das Aufhängen ist erst ab 28.02.2019 gestattet;
– Das Aufhängen ist nur werktags von 07:30 bis 19:00 Uhr gestattet;
– Die Plakate dürfen nicht in den Inhalten gegen unsere Ziele und unser Leitbild verstoßen und niemanden herabsetzen;
– Die Schule übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch losgelöste Plakate entstehen;
– Die Plakate müssen bis spätestens 25.03.2019 wieder restlos entfernt werden;
– Denkt bei der Größe der Plakate daran, dass genug Platz für die anderen ca. 140 Schülerinnen und Schüler bleibt.

Und nun viel Erfolg im Endspurt …

Frag Dich. – Die Jugend forscht-Preisträger der Gutenbergschule liefern die Antworten!

(Wiesbaden, 23.02.2019) „Frag Dich.“ Das Motto der 54. Wettbewerbsrunde bei Jungend forscht motivierte auch diesmal 2 Forschungsgruppen der Gutenbergschule zur Teilnahme am Regionalwettbewerb Hessen-West im Industriepark Kalle-Albert in Wiesbaden. Neu in diesem Jahr ist die erstmalige Ausrichtung eines Landeswettbewerbs „Schüler experimentieren“ in Kassel, sodass sich auch die jüngeren Forscher*innen zukünftig in einer weiteren Wettbewerbsrunde messen können.

Nach den bearbeiteten Forschungsfragen mussten dann heute im Rahmen der Standpräsentationen weitere Fragen beantwortet werden, vormittags die der Fachjury, am Nachmittag die Fragen der Besucher. Niklas Schmidt (Q4) freute sich dabei über einen prominenten Besucher, so durfte er dem Oberbürgermeister Sven Gerich sein Experiment zum waagerechten Wurf ausgiebig erklären. Maximilian Perle, Leonard Bouffier und Yannick Heinzelmann (8. Klasse) untersuchten in ihrer Arbeit die Luftqualität an der Gutenbergschule mit Hilfe eines selbst entwickelten und programmierten digitalen Messsystems.

Dr. Sabrina Alfonso und Christoph Eckrich unterstützten den heutigen Wettbewerbstag außerdem als Juroren im Fachgebiet Biologie. Aufgrund der Erkrankung weiterer Juroren mussten die 11 eingereichten Arbeiten diesmal von ihnen alleine geprüft und bewertet werden, was an dieser Stelle mit einem besonderen Dank gewürdigt werden muss.

Beide Wettbewerbsbeiträge der Gutenbergschule wurden auch in diesem Jahr mit einem Preis ausgezeichnet:

Schüler experimentieren (Arbeitswelt):

  • Sonderpreis Umwelttechnik (Deutsche Bundesstiftung Umwelt): Maximilian Perle, Leonard Bouffier, Yannick Heinzelmann: „Wie ist die Luft, die wir in der Schule atmen?“ (betreut von Dr. Sabrina Alfonso)

Jugend forscht (Technik):

  • 3.Preis: Niklas Schmidt: „Der freie Fall im Vergleich zum waagerechten Wurf“ (betreut von Andreas Meier)

Sonderpreis:

  • Kalle-Albert-Preis (Betreuer): Andreas Meier

Herzlichen Glückwunsch allen Preisträgern für diese tollen Erfolge. Vielen Dank auch allen Eltern und Geschwistern für die Unterstützung der Forscherteams am heutigen Tag.

Diskussion um Anerkennung vergessener KZ-Opfer

Frank Nonnenmacher liest aus seinem Buch und diskutiert mit SchülerInnen der Q2 am Dienstag, den 19.2.2019 in der Aula der GBS

Professor Nonnenmacher stellte den SchülerInnen zunächst die Geschichte seines Vaters Gustav vor. Parallel dazu beschreibt er in seinem Buch „Du hattest es besser als ich“ die Biographie seines Onkels Ernst Nonnenmacher. Das Schicksal der beiden Brüder, die sich erst als Erwachsene sehr spät kennenlernten, nachdem sie als Kinder in unterschiedlichen sozialen Milieus aufwuchsen, ist zugleich die Geschichte zweier Zeitzeugen des Nationalsozialismus, die damals keine dezidiert politische Haltung zu der Entwicklung in Deutschland zeigten und trotzdem von ihr mitgerissen wurden. „Inwieweit sind die beiden Opfer, inwieweit sind sie Täter?“ Diese Frage solle jede(r) der SchülerInnen der Q2, selbst zu beantworten suchen, so Frank Nonnenmacher.

Der Autor und Sohn von Gustav Nonnenmacher deutet als Grund für die apolitische Haltung das Aufwachsen seines Vaters in einem pietistisch geprägten Heim an. Der Vater hätte als Bester seiner Grundschulklasse eigentlich ein Stipendium für das Gymnasium erhalten sollen, um anschließend ein Theologiestudium zu absolvieren, was bittererweise an der Inflation scheiterte. Seine weitgehend unreflektierte Haltung gegenüber dem NS-Regime, dem er während des Krieges als hoch dekoriertes Mitglied der Luftwaffe „diente“, wurde in dieser Zeit von ihm nur an wenigen Punkten aufgebrochen und hinterfragt.

Interessant war auch die Gegenüberstellung mit seinem Bruder Ernst, der als Jugendlicher und junger Erwachsener unter schwierigen finanziellen Verhältnissen aufwuchs, mehrfach straffällig wurde, meistens da er kleine Diebstähle beging, um zu überleben, und der schließlich für mehreres Jahre im KZ Flossenbürg, später im KZ Sachsenhausen interniert war, und dort unter härtesten Bedingungen Zwangsarbeit verrichtete. Seine latent abwehrende und anarchistische Haltung gegenüber jedwedem ‚Staat‘ – egal, ob Kaiserreich, Weimarer Republik oder Nationalsozialismus – erscheint nachvollziehbar. Anders als die politischen Häftlinge im KZ, die nach der Kapitulation Deutschlands 1945 relativ schnell rehabilitiert und entschädigt wurden, gehört er bis heute zu den „vergessenen Opfern des NS“, wie sie Frank Nonnenmacher in einer Petition an den dt. Bundestag nennt.

Mit den SchülerInnen diskutierte er über die Frage, warum eine Wiedergutmachung für diese Opfergruppe so lange Zeit kein Thema war. Selbst 70 Jahre nach der Gründung der BRD erkennt der Bundestagsausschuss für Kultur und Medien zwar an, dass zumindest eine symbolische Anerkennung dieser Opfer wichtig wäre, „da niemand zu Recht in einem KZ gesessen habe“, wie Elisabeth Motschmann von der CDU/CSU-Fraktion formuliert. Sie führt weiterhin in einem Interview aus:  „Das, was in den KZs gelaufen ist, ist so unvorstellbar, dass wir das nicht gutheißen können“, – gemeint ist „Vernichtung durch Arbeit“. Trotzdem kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, die Politiker würden die Petition zwar verbal befürworten, aber kaum Taten folgen lassen. „Eine Verschleppungstaktik“, mutmaßte Professor Nonnenmacher. Um Entschädigungszahlungen könne es dabei sicher nicht mehr gehen, denn von den Opfern lebe kaum noch jemand.

Die Diskussion endete mit mehreren Wortmeldungen der SchülerInnen zur Haltung einzelner politischer Fraktionen und verschiedener Meinungen zu Strategien der Umsetzung der Petition. Dabei gingen die Ansichten weit auseinander – ein gutes Beispiel für eine konstruktive Auseinandersetzung, die Politik, Ethik und Geschichte umfasst.

Petition abrufbar unter: www.change.org/vergessene-opfer oder http://chn.ge/2EAW95C

 

Gelesen wurde aus folgendem Werk:

Frank Nonnenmacher. Du hattest es besser als ich. Zwei Brüder im 20. Jahrhundert. Südost Verlags Service 2015

Oberstufenschüler*innen diskutieren mit Regisseur Florian Opitz über Wachstum

SYSTEM ERROR  

Wiesbaden/28. Januar 2019
Text: Sahel Shoghi-Ghaleshahi, Katharina Dehl, Ana Lia Jessen (Klasse Eb)
Fotos: C. Rost

Am 28. Januar 2019 hatten etwa 300 Oberstufenschüler-/Innen der GBS die Möglichkeit, den neu ausgestrahlten Dokumentarfilm ,,System Error” von Florian Opitz in der Filmbühne Caligari in Wiesbaden anzusehen. Im Anschluss wurde der Regisseur über Skype live aus Berlin zugeschaltet und die Schüler-/Innen konnten mit ihm über die Thesen in seinem Film diskutieren. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit dem Medienzentrum in Wiesbaden durchgeführt. 

Opitz setzt sich in seinem Film kritisch mit dem Wachstumsdogma aller modernen Marktwirtschaften auseinander und zeigt die langfristigen Folgen dieses Aspekts des Kapitalismus auf. 

Der Kapitalismus bezeichnet ein Phänomen, das nach dem Zweiten Weltkrieg seinen Lauf nahm. Es bezeichnet eine Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung und eine Epoche in der Wirtschaftsgeschichte. Der Kapitalismus bestimmt unser ganzes Leben. Denn im Kapitalismus muss der Konsum ständig wachsen, denn anders können wirtschaftliche Gewinne kaum realisiert werden. Systematisch werden soziale Kosten und ökologische Lasten „unserer Lebensweise“ ausgelagert, im Kleinen wie im großen Maßstab. Wir leben daher nicht über unsere Verhältnisse; wir leben über die Verhältnisse anderer. Und wir alle verdrängen unseren Anteil an dieser Praxis.  Er zwingt unsere Gesellschaft zu ewigem Wachstum. 

Opitz stellt die Frage, wann das Wachstum unserer globalen Welt endet. Um uns unterschiedliche Meinungen zu zeigen und der Frage nachzugehen, warum am Wachstum immer noch festgehalten wird, lässt er Vertreter der Wirtschaft zu Wort kommen und aus ihrer Sicht erklären, warum das Wirtschaftswachstum notwendig sei. Neben Hedgefond- und Versicherungsmangern, Agrarökonomen in Brasilien und Wirtschaftslobbyisten interviewt er Donald Trumps Ex-Berater, Anthony Scarmucci. Dabei verzichtet Opitz auf eine eigene Kommentierung. Klar wird, dass die meisten Wachstum befürworten und sich dieses wie ein Naturgesetz (z.B. die Schwerkraft) vorstellen, welches deshalb unabänderlich sei. 

Wieso ist der Film in der aktuellen Zeit für unsere Gesellschaft so wichtig?

Diesem unerschütterlichen Glauben an das Wachstum stellt Opitz, Marx Zitate gegenüber, der als einer der Ersten die Folgen des Kapitalismus sah und kritisierte. Dadurch zeigt er uns noch mal wie präsent dieses Thema ist und das schon für eine lange Zeit.  

 Anhand einer Interviewpassage mit Soja- und Geflügelproduzenten aus Brasilien zeigt er eindrucksvoll die Auswirkungen des Wachstumsgedanken auf die Umwelt auf. Diese gehen so weit und sagen, dass sogar der Teil Regenwald, den sie wegen Umweltgesetzen stehenlassen müssen, einfach nur ein Störfaktor ist und ihnen das Business kaputt macht.

Der Film hat eine sehr eindringliche Stimmung und versucht uns vor allem die Seite der Kapitalisten zu verdeutlichen, während er allerdings deutlich macht, dass er das System nicht unterstützt. In dem Interview, dass wir danach mit Florian Opitz führen durften, legte er uns nochmal ans Herz, das Wirtschaftssystem nicht einfach hinzunehmen und für unsere Zukunft zu kämpfen. Laut Opitz befindet sich unser System in einer Krise und er macht uns klar, dass wir etwas dagegen unternehmen sollten. 

Er stellt keine Alternativen zum Kapitalismus vor, sagt allerdings, dass wir als Einzelne noch mal mehr Wert auf unseren Konsum achten können und darüber nachzudenken, wie viel wir wirklich brauchen. Außerdem meint Herr Opitz in der Diskussionsrunde, dass wir uns vermehrt über die aktuelle Situation unseres Systems beschweren sollten. Als positives Beispiel nimmt er Bezug auf die aktuellen Freitagsproteste von Schüler*innen gegen den Klimawandel und die Totenlosigkeit der Regierungen (#FridayForFuture). 

Der Film ist dadurch umso wichtiger für uns, da wir als Einzelpersonen uns klar machen müssen, wie unsere Zukunft sich entwickeln könnte, wenn wir nicht aktiv werden. Optiz appelliert an uns, wirtschaftliche Zusammenhänge verstehen zu wollen und uns nicht durch Experten verunsichern zu lassen. Nur wenn wir das System verstehen, können wir es auch ändern. Opitz sieht deshalb trotz der negativen Gegenwart optimistisch in die Zukunft und hofft auf den Aktivismus der nächsten Generation: “Pessimism of the mind, Optimism of the will.” 

 Wie hat uns der Film und die Diskussion gefallen? 

Der Film hat uns geholfen, unser Wirtschaftssystem, den Wachstumsgedanken und die Argumentation seiner Unterstützer besser zu verstehen.  

Schade ist, dass er allerdings nicht wirklich auf alternative Systeme oder Lösungsmöglichkeiten eingeht und nur seine eigene Meinung darstellt. Er zeigt während des Filmes ganz klar, dass er persönlich kein Fan des Kapitalismus ist. Diese Meinung betont er allerdings manchmal so stark, dass man sich selber schlecht eine eigene Meinung bilden kann. Opitz stellt im Interview dazu auch klar, dass er als Filmemacher aber auch gar nicht den Anspruch hat, Objektivität anzustreben, da dies grundsätzlich nicht möglich sei.  Persönlich denken wir, dass er mehr Kontroversität hätte zulassen können, um so dem Einzelnen eine Chance zu geben, das Gehörte selbst einzuordnen.                                                 

Auch geht er nur kurz auf die Umweltproblematik ein. Dies ist zwar verständlich, da er einen Schwerpunkt auf die wirtschaftlichen Zusammenhänge des Systems legt, für uns wäre dies aber doch wichtig für das Verständnis der Auswirkungen und als Stärkung seiner Argumentation gewesen. Die Natur ist ein wichtiger Teil dieser Erde und wenn wir nicht wissen, was mit ihr passiert, dann können wir die Folgen auch nicht erahnen.                                      

Insgesamt hat uns der Film und die Diskussion sehr gut gefallen, da wir so ein tieferes Verständnis über unser Wirtschaftssystem die Folgen des Wachstumsgedanken erlangen konnten.  

Wir bedanken uns bei dem Wiesbadener Medienzentrum, dem Calligari und Herrn Rost, die uns ermöglicht haben, dass wir Gutenbergschüler/-Innen den Film System Error ansehen konnten.  

Außerdem wollten wir uns noch bei Herrn Opitz dafür bedanken, dass er sich die Zeit genommen hat mit uns über seinen Film zu diskutieren, Fragen zu beantworten und diesen Film zu drehen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

xStarters Challenge in Wolfsburg – 2 Teams der Gutenbergschule erfolgreich

(Wolfsburg/Wiesbaden, 09.02.2019)  Vor einem knappen halben Jahr stand ein Truck bei uns auf dem Schulhof. Die Schüler standen ganz gespannt davor und wunderten sich, was dieser zu bedeuten hatte.
Es war der Truck vom xStarters-Team von Volkswagen. Das Team bot Workshops zu den Themen Ideenfindung, Logoentwicklung und Design an. Gleichzeitig machte es Werbung für den von ihnen organisierten Wettbewerb, bei welchem 14-19 jährige eine soziale und digitale Idee entwickeln und in einem Video präsentieren sollte. Die besten 13 Teams aus ganz Deutschland sollten nach Wolfsburg zu VW eingeladen werden, ihre Idee vor einer fachkundigen Jury pitchen und so die Möglichkeit bekommen, neben Sachpreisen auch Unterstützung zur Umsetzung der Idee zu gewinnen.
Letzte Woche war nun endlich das Finale in Wolfsburg und zwei Teams von der GBS hatten sich mit ihrem eingereichten Video und einer wunderbaren Idee in Petto qualifiziert.
Nach der Ankunft in Wolfsburg ging es auch sogleich mit einem Pitch Training los, welches den 13 Teams hilfreiche Tipps gab. Diese wurden am Abend bei der Vorstellung der digitalen sozialen Ideen vor der Jury auch gut umgesetzt.
Das Team Lemons4life der GBS mit vier Schüler*innen aus der Q2 präsentierte ihre kostenfreie digitale Plattform „Aynid“, die mit Hilfe einer virtuellen Tauschwährung diverse Dienstleistungen in der Nachbarschaft honorieren soll. Im Fokus stehen hier die Förderung zwischenmenschlicher Kontakte in der Nachbarschaft und die Unterstützung bei der Erledigung alltäglicher Aufgaben. „You need Aynid.“, rundeten sie ihren Pitch ab und konnten sich nun auf die restlichen Finalisten-Pitches freuen.
Das Team Emmerich mit zwei Schüler*innen der Eb Mint stellte eine App vor, bei der man anonym über seine Probleme sprechen und Rat suchen kann.
Nach einem herzhaft füllenden Abendessen im phaeno Wolfsburg verkündete die Jury bestehend aus Sara Nuru, Hans Reitz, Fabian Bräunlein, Verena Augustin und Gunnar Kilian die ersten fünf Preise. Freude, Erleichterung, aber auch Überraschung zeichneten sich deutlich in den Gesichtern der Schüler*innen ab. Das Team Lemons4life hatte dabei die Jury von einem 2. Preis überzeugen können, der eine Unterstützung bei der Realisierung ihrer Idee enthielt.
Aber auch das Team Emmerich erhielt eine einjährige Mitgliedschaft im Social Entrepreneurship Netzwerk (SEND e.V.).
Schließlich konnten sich die Teilnehmer gegenseitig kennenlernen und austauschen, während sich der aufregende Tag dem Ende neigte.
(Lea Chen, Markus Perle)
xStarters bei Facebook / instagram / www

Gutenberg-Team mit erneutem Erfolg bei ,,Wiesbaden schreibt“.

Auch in diesem Jahr nahm die Gutenbergschule wieder mit einem Team aus SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen an „Wiesbaden schreibt“, dem großen Diktatwettbewerb des Wiesbadener Kuriers teil, der am 13.2. in der Aula der Elly-Heuss-Schule durchgeführt wurde. „Der Videobeweis“ lautete in diesem Jahr der Titel des Wettbewerbsdiktats, das nicht nur zahlreiche Fußballfachbegriffe, sondern auch einige knifflige Zweifelsfälle der deutschen Rechtschreibung beinhaltete.

Bei den SchülerInnen konnte Céline Zinkel aus der Q2 einen tollen dritten Platz erreichen.
In der Lehrerwertung darf die Gutenbergschule in diesem Jahr sogar die Siegerin stellen, Frau Hippmann machte insgesamt nur sechs Fehler, gefolgt von Frau Dithmar und Herrn Bockholt, die sich mit je sieben Fehlern den zweiten Platz teilten. Alle SiegerInnen nehmen im Juni am Regionalausscheid in Frankfurt teil und werden bis dahin natürlich noch einmal fleißig trainieren.

Unser Teilnehmerfeld 2019

Wiesbaden goes Frankfurt

Gutenbergschule mit stärkster Teilnehmerzahl beim Marathon

Vergangenen Oktober nahm die Gutenbergschule am Mini-Marathon in Frankfurt teil.
Nun endlich war es soweit. Die Urkunden für rund 3000 Teilnehmer waren gedruckt und wurden den teilnehmenden Schulen zugeschickt.
Mit über 70 Meldungen war das Gutenberggymnasium, zusammen mit einer Frankfurter
Schule, am stärksten vertreten.
Zusätzlich unterstützten 16 Lehrkräfte in 4 Laufstaffeln die Delegation.
Der Frankfurter Marathon ( übrigens der älteste Stadtmarathon Deutschlands ) ist eine der
größten Sportveranstaltungen im Rhein-Main-Gebiet und die Schule nimmt daran seit Jahren teil. Dies war dem Veranstalter sogar eine ganze Berichtsseite im offiziellen Programmheft wert.
Die Gutenbergschule ist u.a. „Partnerschule des Leistungssportes“ und so war der Jubel groß,
als bekannt wurde, dass Sponsoren aus dem heimischen Spitzensport Eintrittskarten
als Preise für die Teilnahme zur Verfügung stellten.
In einer Feierstunde, natürlich zur besten Unterrichtszeit, wurden nun die Urkunden und Preise bei einer voll besetzten Aula übergeben.
Auch das nächste Ziel ist schon in Sicht, am 27.10.2019 steigt der 38. Marathon in Frankfurt, natürlich mit der Gutenbergschule!

Das Photo zeigt die Klassensprecher nach der Übergabe der Preise mit Schulleiter
Dr. Buchwaldt und den Vertretern des SV Wehen Wiesbaden sowie des AFC Wiesbaden Phantoms.