Die Theater AG spielte am 19.4.2018 „Maria Stuart“

„Bei ihrer Aufführung von Schillers „Maria Stuart“ überzeugte die Theater-AG der Oberstufe mit einer erstaunlich professionellen Inszenierung unter Leitung von Frau Settelmeier. Trotz der wegen der geringen Anzahl an Schauspielern erzwungenen Doppelbesetzung einiger Rollen wurde jede einzelne Figur realistisch verkörpert. Das Bühnenbild war schlicht, wodurch der Fokus auf den schauspielerischen Leistungen lag. Und diesbezüglich wurde man nicht enttäuscht.“ Marek Kiedrowic                                                                                                                                                   

 

„Obwohl nur wenige Schüler und Schülerinnen in der Theater-AG aktiv sind, konnte das Stück verständlich und nah am Original umgesetzt werden. Für mich war gerade die abschließende Szene sehr eindrucksvoll, in der Elisabeth, gespielt von Sydney Ligon, ihre moralische Niederlage bewusst wird und sie emotional zusammenbricht.“ Florentine Felke

 

„Wiederkehrende emotionale Ausbrüche der Darsteller befeuerten die zunehmende Spannung über das ganze Stück hinweg. Leider litt das Verständnis des Textes teilweise unter diesen dramatischen Ausgestaltungen. Nicht jedoch bei Jens Weber, der Baron von Burleigh spielte. Mit seiner ruhigen Art des Sprechens und seiner gelungenen Gestik und Mimik hat er seine Figur am stärksten neu interpretiert.“ Johannes A. Reichenek

 

„Durch den Wechsel der Kostüme konnte das Publikum die verschiedenen Rollen gut auseinanderhalten. Die schauspielerische Leistung der Schüler war beeindruckend. Man hat gemerkt, dass sich die Gruppe intensiv mit dem Stück beschäftigt hat und ein tolles Projekt auf die Beine gestellt hat.“ Leonie Rößler

Berufsorientierung auf der Baustelle

Am 17.4.2018 lernten wir, die Schüler und Schülerinnen der 9cd, im Rahmen eines Berufsorientierungstages, mit was sich die Brömer GmbH beschäftigt. Herr Möllmann, einer der Bauingenieure auf der Baustelle Rheinstraße/Ecke Wilhelmstraße, zeigte uns das Gelände und beantwortete ausführlich unsere Fragen. Dank ihm wurde uns klar, wie kompliziert und anstrengend der Beruf des Bauingenieurs ist. Unter anderem erzählte er, wie lange der Prozess des Hausbaus andauert und auf was man alles achten muss. Dass an einem Hausbau so viele unterschiedliche Firmen beteiligt sind, war uns vorher nicht klar. Während einige Firmen nur das Aufbauen der Kräne übernehmen, übernimmt eine andere, wie hier Brömer & Sohn, nur den Rohbau. Wiederum eine andere kümmert sich dann um die Wasser- und Stromversorgung.

                                   

 

Herr Möllmann erklärte uns außerdem, was bei der Ausbildung zu dem Beruf des Bauleiters sinnvoll wäre. Er wies uns vor allem auf die Wichtigkeit der praktischen Erfahrungen hin. Er erzählte uns auch, dass es unterschiedliche Spezialisierungen in der Berufsrichtung ‚Bau‘ gibt, wie z.B. Umwelt-Ingenieur und Konstruktionsstatiker. Dass diese Berufe für viele eine Leidenschaft sind und den Mitarbeitern Spaß machen, erzählte er uns auch. Natürlich müsse man auch manchmal Überstunden machen, damit das Datum der Fertigstellung des Rohbaus eingehalten werden könne. Und dabei spielt auch das Wetter eine Rolle: Bei zu viel Regen kann der Beton auf das Drahtgeflecht nicht aufgebracht werden.

Wir glauben, dass es eine wichtige Erfahrung für uns war, da viele von uns noch nie auf einer Baustelle waren. Zudem haben sich viele die Arbeit dieses Berufes doch etwas anders vorgestellt. Dass dieser Ausflug bei einigen von uns Interesse für diese Berufe rund um das Bauen geweckt hat, können wir uns gut vorstellen.

Xenia Miller und Lena Krause

 

(…) Wie später die Gebäude der derzeitigen Baustelle ‚Wilhelms IX.‘ aussehen werden, kann man schon dank einer Animation sehen. Jedes der neuen Häuser ist anders gestaltet und alle werden durch eine Grünanlage verbunden. Außerdem sind die zukünftigen Eigentumswohnungen mit einem Aufzug (Aufzugschacht siehe Bild) und einer Tiefgarage versehen. Insgesamt soll die Anlage rund 150 Wohnungen bieten.

Als wir nach einer ausführlichen Besichtigung die Baustelle später wieder verließen, konnten wir die zuvor gesehenen Baupläne viel besser verstehen. Dank diesem Einblick und der Besichtigung des Baubetriebes wagen wir zu behaupten, dass Brömer ein professionelles und gut organisiertes Unternehmen ist. Vielleicht findet der eine oder die andere von uns dort einen spannenden Praktikumsplatz.

Elefteria Anesti und Teresa Nanke

 

Socken in Sandalen, Baskenmützen und ein Baguette unterm Arm – die Klasse Ea auf den Spuren deutsch-französischer Klischees

Anfang April war es wieder so weit: Der jährliche Austausch der Ea AbiBac Klasse mit dem Lycée Jeanne D’Arc in Mulhouse fand statt. Die Familien der Schüler des katholischen Privatgymnasiums nahmen uns für fünf Tage auf und haben sich sehr herzlich um uns gekümmert. An den freien Nachmittagen wurde uns die Kleinstadt von allen Seiten gezeigt und ein super Programm mit uns gemacht.

Ein tolles Programm gab’s auch von der Schule aus: Eine Stadtrallye in der Altstadt, ein Ausflug nach Strasbourg und ein Quizspiel in einer der Institutions Européennes.

Des Weiteren haben wir an drei Tagen an unserem Projekt gearbeitet, nämlich einer Kooperation mit dem „mulhousischen“ Radiosender MNE 107.5 zum Thema deutsch-französischer Klischees. In Gruppen à 8 Personen haben wir zu diesem selbstgewählten Thema nach Aspekten, wie Kultur, Geschichte, Sport, Nahrung und Persönlichkeit, bestehende Vorurteile zu beiden Ländern gesammelt. Mithilfe unserer Betreuer und Lehrer Frau Schalich und Herrn Schmidt und der Deutschlehrerin unserer Austauschpartner Mme Delacroix haben wir diese untersucht und schließlich unsere eigene Radiosendung aufgenommen. Begleitet von selbsterfundenen Jingles und viel Enthusiasmus war Radio Alsacemagne, wie der gesamte Austausch, ein Erfolg und eine spannende Erfahrung.

Despina Suchier

 

Erfolgreiches Jubiläumskonzert des Gutenbergorchesters


Am Sonntag, 15.04.2018, erlebte die Gutenbergschule das Jubiläumskonzert des Orchesters in der Lutherkirche. Seit 40 Jahren musizieren Schülerinnen und Schüler gemeinsam im Orchester der Gutenbergschule. 40 Jahre intensiven Übens, erlebnisreicher Orchesterfahrten und exzellenter Konzerte. Über Jahrzehnte hinweg haben zunächst Frau Gloger und im Anschluss Frau Raff eine langjährige Tradition klassischen Musizierens an der Gutenbergschule etabliert, die bis heute Schülerinnen und Schüler an das Orchesterspiel heranführt und zu besonderen Leistungen motiviert. Das hohe Niveau war auch in diesem Schuljahr im Festkonzert unter der Leitung von Frau Colditz (Vororchester) und Herrn Balzer (Haupt- und Kammerorchester) spür- und hörbar.

Bereits zu Beginn zeigten die Nachwuchskünstler des Vororchesters unter Frau Colditz mit der Filmmusik aus „Fluch der Karibik“ und einem irischen Volkslied, wie das Spielen im Orchester zu einem gemeinschaftlichen Erlebnis wird, in dem die Konzentration der Musiker auf das Publikum übergeht. Man konnte die Spannung des Films akustisch auch in der Lutherkirche förmlich spüren. Zusammen mit den Streichern des Hauptorchesters wurde der südamerikanische Schwerpunkt des Abends mit einem Tango in der Folge erstmals deutlich. Die rote Farbe der Kleidung der Orchestermitglieder unterstrich das temperamentvolle Klangbild aus Argentinien. Herr Balzer übernahm ab jetzt souverän und mit lockerer Hand die Position des Dirigenten. Die Mehrzahl der Abiturientinnen konnte dann in verschiedenen Soli zeigen, welche musikalischen Fertigkeiten am Ende der Schullaufbahn möglich sind. Alle bestanden mit Bravour die Herausforderung, sich als Solist vor einem großen Publikum zu präsentieren. Zu Recht wurden nach dem Konzert alle zehn diesjährigen Abiturientinnen des Orchesters für ihr langjähriges Engagement geehrt.

Zuvor konnten die Zuhörer aber noch den zentralen Musikblock des Hauptorchesters mit einer klug ausgewählten Stückreihenfolge genießen. Angefangen von einem an der Harmonie der Renaissance orientierten Stück von Jenkins (Palladio), über eine eher ruhig-verhaltene Pavane von Fauré steigerte sich das Hauptorchester zunehmend in eine furiose Spiellaune hinein. Der bekannte Boléro von Ravel, mit seinem unverwechselbaren Grundrhythmus und zugleich der Steigerung in der Melodie bei wechselnder Instrumentierung in einem ständigen Crescendo begeisterte den Saal. Herausragend: Der erst 14-jährige Pascal Haibach, der unglaublich souverän und ohne Pause den Grundrhythmus auf seiner Trommel über das gesamte Stück vorgab. Die Tritsch-Tratsch-Polka von Johann Strauß und das Lieblingsstück des Orchesters, der Libertango von Astor Piazzolla, griffen dieses Temperament auf und führten das Konzert mit zunächst rasantem und dann intensivem Spiel zu seinem Höhepunkt. Herr Balzer, der das Orchester erst im November übernahm, konnte auf ein gutes Fundament zurückgreifen und doch ist es sein Verdienst, dass sich das Orchester zu solch einem homogenen Klangkörper geformt hat. Der riesige Applaus zeigte, dass seine Arbeit bei den Zuhörern angekommen ist. Der Radetzky-Marsch und erneut der Libertango als Zugabe zeigten die Schülerinnen und Schüler voller Hingabe und Engagement für die Musik. Bravo!

Bei einem Empfang in der Mensa der Gutenbergschule wurden die Beteiligten gebührend gefeiert. Es war ein würdiger Geburtstag für das Orchester der Gutenbergschule, das Publikum und Musiker gemeinsam hochleben ließen. Alle waren sich einig, dass der Fortbestand über viele weitere Jahre gesichert werden muss.

Jubiläumskonzert des Gutenbergorchesters am 15.04.2018 (17 Uhr, Lutherkirche)

Herzliche Einladung zum Jubiläumskonzert der Gutenbergschule am So, 15.4.18, 17 Uhr, in der Lutherkirche!
Mit einem vielseitigen und unterhaltsamen Programm begeht das Gutenbergorchester sein Jubiläum zum 40-jährigen Bestehen. Unter anderem werden Sie mitreißende Filmmusik, temperamentvolle Stücke aus Südamerika und anspruchsvolle Solokonzerte begeistern. Im Anschluss kann bei einem Empfang der Geburtstag gebührend gefeiert werden.

Mit Chlorophyllfluoreszenz zum 2. Preis beim Landeswettbewerb Jugend forscht

(Darmstadt/Wiesbaden 10.04.2018) Markus Perle und Kevin Klemmer präsentierten gestern und heute ihr erfolgreiches Jugend forscht Projekt beim Landeswettbewerb in der MERCK-Sporthalle in Darmstadt. Gemeinsam mit Leo Schorling forschten sie zum Thema Chlorophyllflureszenz und untersuchten Nutzungsmöglichkeiten dieses Effekts.

Insgesamt wurden 39 Projekte in 7 Fachgebieten zum diesjährigen Landeswettbewerb zugelassen. Die Jungforscherinnen und Jungforscherhofften am heutigen Tage natürlich aufgrund der von ihnen eingereichten fachwissenschaftlichen Arbeit sowie der Präsentation vor einer Fachjury alle auf eine gute Platzierung oder einen der zahlreiche Sonderpreise.

Bei der Feierstunde wurde das von Dr. Sabrina Alfonso betreute Projekt der Gutenbergschüler schließlich mit einem 2. Preis (Preisgeld: 200 €) ausgezeichnet. Die ersten Glückwünsche erhielten Markus und Kevin von Vince Ebert (Wissen vor acht/ARD), der sehr unterhaltsam durch die Feierstunde führte.

Herzlichen Glückwunsch an die Preisträger.

Erfahrungsberichte zum Austausch Klasse 8

Anfang März waren die Klassen 8 für eine Woche im Austausch in der Schweiz bzw. Belgien unterwegs. Viele Erfahrungen wurden gemacht und Herausforderungen gemeistert: zuallererst das (vielleicht zunächst nicht immer einfache) Zusammenleben mit dem Austauschpartner und dessen Familie. Dazu kam das „Überleben“ in einer frankophonen Umgebung und die Eindrücke vom anderen Land, den Städten und Landschaften, den anderen Schulen. Zwei Schülerberichte geben einen kleinen Einblick in diese Erfahrungen.

 

Montreux (Schweiz)

In diesem März 2018 nahm wie jedes Jahr der 8er Jahrgang am Austausch nach Montreux (Schweiz) teil. Dort wohnte jeder Schüler in einer Gastfamilie für eine Woche und am Sonntag hatten sie bereits einen freien Tag mit der Familie zur Verfügung.

Unter der Woche begann dann schließlich das reguläre Programm, welches aus vielen Aktivitäten bestand. Darunter waren z.B. Kennenlernspiele, die Besichtigung Lausannes, sowie der Besuch des Olympischen Museums.

Am besten gefiel den Kindern der „Toboganningpark“. Dies war ein Funpark, wo man mit Reifen verschneite Pisten hinunterrutschen konnte. Alle hatten viel Vergnügen dabei. An den Nachmittagen bestand die Möglichkeit in den Familien private Dinge zu unternehmen, sodass die Schüler die Schweiz ein bisschen besser kennen lernten. Am meisten in Erinnerung bleiben wohl die Preise in der Schweiz! Insgesamt hatten alle einen riesen Spaß. Der Austausch ist eine gute Möglichkeit besser Französisch zu lernen, Erfahrungen zu sammeln, aber auch neue Freunde zu finden.

(Cora und Sophie, 8c)

 

Gemmenich (Belgien)

Unser Austausch in Gemmenich, Belgien, war sehr erlebnisreich! Der erste Tag in Brüssel war sehr beeindruckend und die Idylle und Ruhe auf der Wanderung am zweiten Tag angenehm im Vergleich zur städtischen Unruhe am Vortag. Unser absolutes Highlight war natürlich das Schokoladenmuseum, in welchem wir auch ganz frische, unheimlich leckere Schokolade probieren durften. Am Abschlussabend führten wir kleine Aufführungen vor, dadurch war der letzte Abend sehr unterhaltsam! Da unsere Gastfamilien alle so herzlich und freundlich waren, fühlten wir uns bei ihnen sehr wohl und der Abschied fiel allen äußerst schwer. Mit unseren Austauschpartnern verbindet uns mittlerweile eine enge Freundschaft.

(Helene und Kim, 8c)

 

Vielen Dank an alle Teilnehmer und die begleitenden Lehrkräfte für diese gelungene Austauschwoche!     Michaela Kugler

3. Platz beim Wettbewerb „Brücken verbinden“ der Ingenieurkammer Hessen

(Gießen/Wiesbaden, 20.03.2018) „Brücken verbinden“ – unter diesem Motto riefen die Ingenieurkammern in allen Bundesländern in diesem Schuljahr Schülerinnen und Schüler im Rahmen ihrer Initiative Junior.ING auf, möglichst stabile Papierbrücken zu konstruieren. Die Konstruktion musste dabei gewissen Regeln folgen (z. B. Abmessung, verwendete Materialien) und dabei möglichst leicht und tragfähig sein.

9 Gruppen der Gutenbergschule (8 x MINT-Klasse, 1 x WU8 Nawi) reichten schließlich ihre Modelle bei der IngKH ein. Bei der heutigen Preisverleihung in Gießen staunte die anwesende MINT-Klasse dann nicht schlecht, als die Modertoren das Modell „Golden Dragon“ mit dem 3. Platz auszeichneten. Unter lautem Jubel seiner Mitschülerinnen und Mitschüler nahm Sin-Yien Hau die Ehrung entgegen. Die Brücke hatte er gemeinsam mit seiner Schwester Sin-Yau (Klasse 7) konstruiert. Beide freuen sich über ein Preisgeld in Höhe von 100 €. Herzlichen Glückwunsch!

Essaywettbewerb des Rotary Clubs Wiesbaden: Florentina John gehört zu den Gewinner/innen!

In Wiesbaden waren Schüler und Schülerinnen des aktuellen Jahrgangs der Q1/2 der Elly-Heuss-Schule, der Leibnizschule und der Gutenbergschule bis zum 1. März dieses Jahres dazu aufgerufen sich in einem frei gestalteten Essay mit dem Erbe des 1. Weltkrieges auseinanderzusetzen. Die Fragestellung lautete: „Wer denkt heute noch daran? Was hat unsere Generation nach 100 Jahren mit dem Erbe des Weltkrieges zu tun?“

Florentina John aus dem LK-Geschichte beschäftigte sich in ihrem Aufsatz unter anderem mit der unterschiedlichen Erinnerungskultur in Frankreich und Deutschland. Dabei ging sie darauf ein, dass in Frankreich schon durch die Existenz der vielen Soldatenfriedhöfe der Krieg viel präsenter sei als in Deutschland und es eine lebendigere Tradition des Gedenkens gebe, weshalb sie am Schluss ihrer Betrachtungen das folgende Fazit zieht: „Wer weiß- vielleicht gerade weil beide Länder gezeichnet sind von der Katastrophe vor hundert Jahren. Weil man in beiden Ländern auf den Ausdruck „Schlacht von Verdun“ mit Entsetzen zurückblickt und sich einig ist: So etwas darf nie wieder passieren. Vielleicht haben wir deshalb so ein gutes Verhältnis zu unseren Nachbarn- zumindest sollten wir uns an ihnen ein Beispiel nehmen, wenn es um die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg geht.“