Große Sprünge beim Regionalwettbewerb Jugend forscht

(Wiesbaden, 24.02.2018) Beim Regionalwettbewerb Hessen-West wurden heute wieder kreative MINT-Schülerinnen und -Schüler bei InfraServ in Wiesbaden ausgezeichnet. 4 Forschungsgruppen der Gutenbergschule folgten dem diesjährigen Wettbewerbsmotto „Spring!“ und konnten mit ihren Projekten erfolgreich in 3 Kategorien bei der Jury landen. Hier die Ergebnisse:

In der Altersklasse „Jugend forscht“ (Betreuer: Dr. Sabrina Alfonso, Andreas Meier)

Biologie: Was ist Chlorophyllfluoreszenz und wie kann man sie nutzen? (Markus Perle, Kevin Klemmer, Leo Schorling – Eb-MINT) – 2. Preis & Sonderpreis Regionalsieg für das beste interdisziplinäres Projekt (Teilnahme am Landeswettbewerb)

Physik: Ein Modell für Gravitationswellen (Leon Regula – Q2) – 3. Preis

In der Altersklasse „Schüler experimentieren“ (Betreuer: Dr. Sabrina Alfonso)

Technik: Der Zeitvertreiber (Ilka Poppl (5b), Alexander Heling (5d) – GTA Programmieren / Coden lernen mit Calliope mini) – 2. Preis

Technik: Müll-Trennungs-Anlage (Janus Kracke – 5b) – Anerkennungspreis & Sonderpreis Umwelttechnik

Eine weitere Auszeichnung gab es für Dr. Sabrina Alfonso, die seit vielen Jahren die JuFo-AG an der Gutenbergschule sehr erfolgreich leitet. In diesem Schuljahr hat sie dieses Angebot um den Kurs „Schüler experimentieren“ im GTA erweitert. Zahlreiche Forschungsprojekte wurden dank ihres Engagements mit Preisen in diversen Regional- und Landeswettbewerben von „Jugend forscht“ ausgezeichnet, sodass sie in diesem Jahr den Sonderpreis für engagierte Talentförderer erhält.

Herzlichen Glückwunsch allen Preisträgern für diese Erfolge.

Christoph Eckrich wurde in diesem Jahr erstmals als Juror im Fachgebiet „Biologie“ in der Altersklasse „Schüler experimentieren“ berufen. Mit 7 Arbeiten musste er direkt die größte Anzahl an Arbeiten in einem Fachgebiet bewerten, was er souverän gemeistert hat. So durfte er auch sofort die Laudatio für die Sieger in diesem Fachgebiet halten (und schreiben). Vielen Dank für dieses Engagement.

Ein abschließender Dank gilt Matthias Gotthardt, der den „Zeitvertreiber“ in seinen Coding-Kurs im GTA betreut zur Teilnahme motiviert hat.

Hier geht’s zu den Artikeln im Kurier und im Tagblatt.

Erfolgreiche Teilnahme der GBS am Wettbewerb „Informatik-Biber 2017“

Wie sieht eine robuste Internetverbindung innerhalb der Inselgruppe Ho, No, Ma, Ka und To aus? Wie lautet die Nachricht, die der Biber als Bote übermittelt? Und wie bringt man große und kleine Hunde am effizientesten in eine bestimmte Reihenfolge? Vielfältig und unterhaltsam gestalten sich die Aufgaben des jüngsten Informatik-Bibers. Auf den ersten Blick ist das, was die Schülerinnen und Schüler hier begeistert, reine Knobelei am Computer, tatsächlich handelt es sich um informatische Grundüberlegungen, die zur richtigen Lösung führen.

Insgesamt 92 Schülerinnen und Schüler der Gutenbergschule haben im November 2017 erfolgreich am bundesweiten Wettbewerb „Informatik-Biber“ teilgenommen. Der Wettbewerb war Teil des Informatikunterrichts bzw. Nachmittagsangbots von Herrn Geyer und Herrn Rost der Jahrgangsstufen 5 bis Q1. Die Teilnahme erfolgt im Rahmen der MINT Förderung der Gutenbergschule und fließt in das MINT-EC-Zertifikat der Schülerinnen und Schüler ein.

Spielerisch setzen sich Kinder und Jugendliche beim Online-Contest mit Fragen der Informatik auseinander, ohne Vorkenntnisse ist dies möglich und die Motivation groß. Das Konzept, das dem Wettbewerb zugrunde liegt, geht auf: 341.241 Schülerinnen und Schüler nahmen beim Informatik-Biber 2017 teil. So viele wie noch nie. Sie stellten sich Aufgaben unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades: von Fragen rund um das intelligente Sicherheitssystem eines Museums bis hin zur Lichtkunst eines Hochhauses. Seit seiner Premiere im Wissenschaftsjahr 2006 verzeichnet der größte Informatik-Wettbewerb Deutschlands alljährlich neue Rekordzahlen. Nach 290.808 Teilnahmen im letzten Jahr waren in diesem Jahr mit 341.241 genau 50.433 mehr Teilnehmende dabei, der Mädchenanteil lag bei 43,9%. Der „Informatik-Biber“ ist Teil der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF). Erstmals standen den Teilnehmenden zwei Biberwochen zur Verfügung. Dank der hohen Teilnehmerzahl ist der Informatik-Biber das Projekt mit der größten Reichweite im Bereich der Digitalen Bildung in Deutschland.

Alle Teilnehmer/innen bekamen eine Urkunde für ihre Teilnahme.

Vier Schülerinnen und Schüler konnten die Höchstpunktzahl verbunden mit dem 1. Preis erreichen, acht Schülerinnen und Schüler erreichten den zweiten Preis und bekamen einen Sachpreis übereicht.

Die Preisträger/innen des Informatik-Bibers 2017 im Wahlunterricht Informatik, Jahrgangstufe 8 (Foto Rost/Gutenbergschule).

 

Wettbewerb beste Praktikums-Präsentation

Das Betriebspraktikum ist geschafft und folgt die Auswertung im Unterricht. Jede Schülerin und jeder Schüler musste ein Plakat gestalten, das u.a. den Betrieb vorstellt, Tätigkeiten während des Praktikums nennt sowie den Praktikumsplatz mit Vor- und Nachteilen bewertet. Der Vortrag zum Plakat sollte nicht mehr als 6 Minuten dauern. Die Bewertung von Plakat und Präsentation floss in die Benotung des Schulhalbjahres ein.

Die zwei besten Schülerinnen und Schüler aus jeder Klasse der E-Phase – und damit die 10 besten aus ca. 150 Schülerinnen und Schülern waren qualifiziert für den schuleigenen Wettbewerb „Beste Praktikums-Präsentation“. Die Jury wurde durch Frau Dr. Leinen und Herrn Bentz übernommen. Der Förderverein stellte Preisgelder zur Verfügung für die ersten drei Plätze.

Am 20. Januar 2018 war es so weit. Die Platzierungen:

1. Platz: Philipp Everhart 75 Euro
2. Platz Ricarda Mencke 50 Euro
3. Platz Maja Dörner und Frederic Müller je 25 Euro

 

Schulleiter Dr. Buchwaldt mit allen Teilnehmern des Wettbewerbs 2018

Foto: Gutenbergschule

Prix des lycéens allemands

Auch in diesem Jahr war die Gutenbergschule wieder beim Prix des lycéens allemands vertreten.

Der Prix des lycéens allemands ist eine Initiative des Institut français Deutschland. Es ist ein Literaturpreis, bei dem die Schülerinnen und Schüler auf verschiedenen Ebenen die beste Autorin / den besten Autor wählen: Schulebene, Landesebene, Bundesebene. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse Ea (Abi-Bac) erhielten zu Beginn des Schuljahres vier Jugendromane, die von ihnen eigenverantwortlich gelesen wurden. Zur Wahl standen folgende Werke:

  • La Belle rouge, Anne Loyer
  • La folle rencontre de Flora et Max, Coline Pierré und Martin Page
  • Là où naissent les nuages, Annelise Heurtier
  • Le fils de l’Ursari,  Xavier-Laurent Petit

 

Am Ende des Halbjahres präsentierten sie mit Hilfe von Plakaten das jeweils gelesene Buch. Im Anschluss erfolgte eine Diskussionsrunde, am Ende derer der Favorit bestimmt wurde. Mit deutlichem Abstand gewann der Roman Le fils de l’Ursari. Darin geht es um Ciprian, den Sohn eines Bärentreibers – eines Ursari, wie die Roma sagen – der mit seiner Familie nach Paris flieht, wo sie sich ein besseres Leben erhoffen. Die Realität sieht jedoch ganz anders aus: Sie leben in einem Barackenviertel, der Vater arbeitet als Schrotthändler, der Rest der Familie geht betteln oder Geldbörsen “ausleihen”. Als Ciprian eines Tages im Jardin du Luxembourg sein Talent für das Schachspielen entdeckt, ändert sich alles…

Am 14.02.2018 kamen in Frankfurt Höchst SchülervertreterInnen aus ganz Hessen zusammen, um gemeinsam das beste Jugendbuch auf Landesebene auszuwählen. Ricarda M. wurde als Delegierte unserer Schule für die Landesjury Hessen entsandt. Auch die dortige Jury wählte Le fils de l’Ursari. Nach der Entscheidung der Bundesjury wird der Sieger im März auf der Buchmesse in Leipzig gekürt werden.

Vielen Dank und ein großes Lob an die engagierten TeilnehmerInnen!

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage: 85% Zustimmung!

Der erste Schritt ist geschafft: 85% aller anwesenden Mitglieder der Schulgemeinde haben mit ihrer Unterschrift bestätigt, dass sich die Gutenbergschule auf den Weg machen soll,  „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zu werden!

Die Courage-AG dankt allen, die dabei geholfen haben, sei das durch die Unterschrift, durch Freistellungen, oder durch Hilfe bei der Unterschriftensammlung! Danke!!!
Die Unterschriften sind jetzt auf dem Weg zur Zentrale in Berlin.

Wie es weitergeht:  Die Courage-AG sucht jetzt einen prominenten Paten/eine Patin, der/die für uns wirbt und uns unterstützt, und laut Satzung soll diese Person von den Schülerinnen und Schülern bestimmt werden. Das kann eine prominente Persönlichkeit aus Film, Fernsehen, Sport, Literatur, öffentliches Leben etc. sein. Also: Hat jemand eine Idee? Dann gebt es an jemanden von der Courage-AG weiter!

Übrigens: Die Courage-AG ist offen für alle Interessierten und sucht noch Verstärkung, gerne auch aus den jüngeren Klassen! Meldet Euch einfach bei:
Anne Basting, Ed
Sophia Bouhaha, Ea
Layma Brunnmeier, 8a
Zoe Erdmann, 8a
Elias Mahmoodzada, Ed
Enana Naser, Eb
Sofia Rinaldi, Q1
Anneliese Rockenbauch, 8d
Leonie Rüenauver, Ea
Anna Sandig, Q3

Concours de lecture – Vorlesewettbewerb Französisch 2018

Les participants

Am 25.01.2018 nahmen die Schülerinnen und Schüler der siebten Jahrgangsstufe engagiert und mit großer Motivation am Vorlesewettbewerb Französisch teil. Aus jeder Klasse durften zwei VorleserInnen teilnehmen und jeweils einen Mitschüler oder eine Mitschülerin als Zuschauer mitbringen.

In diesem Jahr wurden erstmalig auch zweisprachig aufgewachsene Schülerinnen und Schüler zugelassen – die jedoch nicht zu den Nichtmuttersprachlern in Konkurrenz traten. Es gab daher je zwei erste und zwei zweite Plätze.

In zwei Runden stellten die zehn Kandidatinnen und Kandidaten ihre Lesekompetenz in der französischen Sprache unter Beweis. Als erstes wurde ein kurzer Text vorgelesen, den die Teilnehmerinnen und Teilnehmer frei wählen und vorbereiten durften. In der zweiten Runde wurde den Vorlesenden ein ihnen unbekannter Text vorgelegt.

Die Jury (Frau Kurylas, Frau Schalich, Herr Ott) bewertete nach den Kriterien Korrektheit der Aussprache, Intonation, Flüssigkeit, rollengemäßes und inhaltsbezogenes Lesen und kürte die folgenden Siegerinnen und Sieger:

Nichtmuttersprachler:

  1. Platz: Maja S. (7b)

  2. Platz: Stella C. (7d)

Zweisprachige:

  1. Platz: Josèphine E. (7a)

  2. Platz: Grégory E. (7d)

Alle Teilnehmenden bekamen eine Urkunde, die Siegerinnen und der Sieger erhielten zusätzlich Buchpreise.

Wir gratulieren ganz herzlich und bedanken uns bei den mutigen Kandidatinnen und Kandidaten!

 

Basketballer gewinnen auch WK4-Schulamtsentscheid

Nach den Jungen in den Wettkampfklassen 2 und 3 haben sich auch die Jüngsten im WK4 für den Regionalentscheid Basketball qualifiziert, obwohl die GBS das mit Abstand jüngste Team im Wettbewerb stellte. Nach einer überlegenen Vorrunde wurden auch das Halbfinale gegen das Gymnasium am Mosbacher Berg sowie das Finale gegen die Elly-Heuss-Schule klar gewonnen.

Am 28.2. will es das Team in Hofheim den beiden älteren Mannschaften nachtun und sich für den Landesentscheid qualifizieren. Für die GBS spielten:

Alessandro A.
Linus K.
Vincent Sp.
Namori O.
Finn S.
Leon B.
Mika D.
Vincent St.
Vincent N.

Coach: Günter Steppich

Elternbrief des Hessischen Kultusministeriums zur Handynutzung

Zum Jahreswechsel  hat das Hessische Kultusministerium über die Staatlichen Schulämter ein Empfehlungsschreiben für Eltern zur Nutzung von Mobiltelefonen durch Kinder und Jugendliche an die Schulen verteilt. Er orientiert sich inhaltlich an dem Elternbrief, den das Staatliche Schulamt für den Rheingau-Taunus-Kreis und Wiesbaden im Dezember 2016 herausgegeben hat. Die GBS verteilt ein ähnliches Schreiben bereits seit 2013 an die Eltern der kommenden Fünftklässler.

=> Elternbrief Mobiltelefone des Hessischen Kultusministeriums 2018

Das Schreiben wurde in Zusammenarbeit mit der AG Jugendmedienschutz (http://jugendmedienschutz.bildung.hessen.de/) erarbeitet, der ich angehöre, und ist vor allem zur Information der Eltern von Schülerinnen und Schülern an Grundschulen und in der Unterstufe gedacht.

Kernaussagen des Elternbriefs:

  • Grundschüler brauchen im Normalfall gar kein Handy
  • Ab der 5. Klasse ist ein einfaches Handy ohne Internetzugang zu empfehlen
  • Ein reflektierter und vorsichtiger Umgang mit dem Internet ist erst bei Jugendlichen ab ca. 14 Jahren zu erwarten
  • Kinder- und Jugendzimmer sollten nachts handyfrei sein, um ausreichenden, ungestörten Schlaf zu gewährleisten
  • Medienerziehung ist wichtige eine Elternaufgabe, bei der man auch seine Vorbildrolle bezüglich der Mediennutzung im Blick haben sollte.

Statt dem im Schreiben angegeben IT-Fachberater Lothar Spieß, der an mich weiterverweisen würde, können Eltern sich gerne auch direkt an mich wenden.

Günter Steppich